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Weltweit schnell im Gespräch

Die digitale Welt der Kommunikation bietet mit Telefonkonferenzen viele Möglichkeiten. Vieles davon lässt sich schon mit einfacher Technik realisieren. Und oft sogar zum Nulltarif, wie w@o-Autor Thomas Christes recherchiert hat

Weltweit schnell im Gespräch

Kennen Sie das "Stille-Post-Spiel"? A telefoniert mit B, um einen Termin mit C zu vereinbaren. Danach ruft A bei C an, um zu erfahren, dass der ausgerechnet an diesem Tag keine Zeit hat. Also wieder Anruf bei B ... und bei C. Mit einer Dreierkonferenz löst man die Aufgabe schneller. Während manche längst auf spontane Zusammenschaltungen schwören, scheuen andere immernoch den technischen Aufwand. Zu Unrecht, denn meist sind nur zwei, drei Tastenklicks nötig.

 

So einfach geht's

Um einen Dritten ins Gespräch mit einzubeziehen, setzt man den aktuellen Gesprächspartner auf die Warteposition („Halten“), holt sich ein neues Amt und wählt ihn an. Die meisten Bürotelefone bieten im Display dann automatisch die Funktionen "Makeln" (Hin- und Herschalten) und "Konferenz". Letztere verbindet die drei Gesprächspartner. Für den Einleitenden fallen lediglich zwei normale Gesprächskosten an. Auch unterwegs können Sie Konferenzgespräche aufbauen: Mit dem Handy lassen sich bis zu fünf Teilnehmer zusammenschalten. Das Mobiltelefon muss dazu die Funktionen "Halten" und "Konferenzgespräch" unterstützen. Mit Taste "2" wechselt man zwischen den Teilnehmern, mit der "3" lassen sich alle zusammenschalten. 

 

Auch viele Teilnehmer sind möglich

Wenn sich gleich zehn, 20 oder noch mehr Personen gleichzeitig in einem virtuellen Konferenzraum austauschen wollen, gibt es das ebenfalls zum Nulltarif - von den üblichen Telefongebühren einmal abgesehen. Vorreiter ist das Unternehmen „talkyoo“. In Sekundenschnelle kann sich jeder unter www.talkyoo.net seinen eigenen Konferenzraum bestellen. Unmittelbar danach bekommt man die Bestätigung per E-Mail. 

 

Vorsicht bei Kosten

Das talkyoo-Preismodell soll die Tarife der zahlreichen Mitbewerber unterbieten, die meist um die zehn Cent pro Minute und Teilnehmer verlangen - was sich bei einem Dutzend Gesprächspartnern und einer einstündigen Konferenz immerhin auf 72 Euro summiert. Viele Anbieter solcher Profi-Konferenzen stellen zudem keine normale Festnetznummer zur Einwahl bereit, sondern eine 01805-"Service"-Rufnummer. Und die kostet 14 Cent pro Minute und Teilnehmer; wer vom Handy aus anruft, muss sogar mit einem Vielfachen des Minutenpreises rechnen. Eine Festnetz-Einwahl ist einer 0180er-Nummer also immer vorzuziehen, erst recht, wenn der Anrufer eine Telefon-Flatrate nutzt.  

 

 

 

    Dieser Auszug hat Ihnen gefallen? Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft (working@office Heft 3/2008).
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