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Teamarbeit mal anders

Stellen Sie sich vor, Ihr Chef ruft entnervt aus London an. Sie sollen ihm alle wichtigen Daten zu Hochregallager Z für ein Kundengespräch auf sein Handy mailen. Außerdem will er wissen, wie schnell die Monteure mit dem Bausatz beim Kunden sein können. Anstatt nun das verstaubte Firmen-Wiki zu durchsuchen und zahlreiche Telefonanrufe zu tätigen, tippen Sie Ihre Frage ins Eingabefeld und ein Kollege aus Manchester antwortet binnen Minuten.

Teamarbeit mal anders

Klingt zu schön um wahr zu sein? Mit einer Software aus der Schweiz ist das möglich. Der Nachteil bisheriger Wiki-Systeme sei, dass Informationen wahllos abgelegt würden, erklärt Panthea Sayah, Pressesprecherin der Starmind AG. „Stattdessen müssen wir analysieren, welches Wissen tatsächlich abgefragt wird“, so die 42-Jährige.



Das System der Schweizer überlässt es nicht dem Zufall, welche Informationen verfügbar sind. Egal welche Frage, sie findet den Weg zum jeweiligen Experten.
 
Wissen, wer's weiß
Oft scheitert Wissensaustausch ganz simpel an der Firmengröße. Hunderte Mitarbeiter sind weltweit verstreut, haben oft noch nie voneinander gehört. An dieser Stelle setzt die Software an. „Das Programm funktioniert ähnlich wie Google und Co.“, berichtet Sayah. Nutzer geben ihre Frage einfach in ein Suchfeld ein. Also etwa ‚Wie schnell kann Hochregallager Z nach Leeds geliefert werden?‘ Die Software ergänzt automatisch die Stichwörter: Hochregallager Z, England, Logistik, Montage. „Das Programm findet dann die Kollegen, die am wahrscheinlichsten richtig antworten können“, verdeutlicht Sayah.
 
Mitarbeiter sind stolz, antworten zu können

Das Starmind-System basiert auf künstlicher Intelligenz. Das heißt, es lernt, ähnlich wie ein menschliches Hirn. Integriert ein Unternehmen die Software, erhält jeder Mitarbeiter fünf Fragen. Sayah: „Er beantwortet diese nicht, gibt nur an, wen seiner Kollegen er dazu befragen würde.“ So entsteht die Basis.“ Von diesem Zeitpunkt an merkt sich das künstliche Gehirn jedes Frage-Antwort-Paar sowie die dazugehörigen Mitarbeiter. Beim Personal kommt das System gut an. Viele sind stolz, helfen zu können und reagieren schnell. Auf einer Fünf-Sterne-Skala bewertet die fragende Person anschließend, wie sehr ihr die Antwort geholfen hat.
 
Fragesteller bleibt anonym

Damit niemand Angst haben muss, sich als unwissend zu outen, bleiben Fragesteller anonym. „So kann jeder sein Gesicht wahren, egal ob Büroassistent oder Vorstandsvorsitzender“, erklärt die Kommunikationsexpertin, die sieben Sprachen spricht. Antwortgebende, die Hidden Champions des Unternehmens, hingegen werden sichtbar. „Mit diesem Prinzip erreichen wir eine Antwortrate von 93 Prozent“, freut sich Sayah. Der größte Teil der Fragen wird innerhalb von zwei Stunden beantwortet. Zwei Drittel der Antworten kommen aus anderen Ländern.
 
Stundenlanger Suchwahnsinn fällt weg
Werden Fragen doppelt gestellt, spuckt das System sekundenschnell die gespeicherte Antwort aus. Ähnlich wie Internet-Suchmaschinen schlägt es bereits beim Tippen erste Lösungen vor. Alles in allem sparen Mitarbeiter drei Stunden Arbeitszeit pro gestellter Frage – und wertvolle Nerven. Die künstliche Intelligenz machen sich bereits mehr als 30 Betriebe mit jeweils mehr als 1000 Angestellten zu Nutze. Darunter die Swisscom, bei der vom Manager bis zum Kantinenpersonal jeder Zugriff auf das System hat.

Hier finden Sie weitere Informationen.

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