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Mein Kunde, der Blogger ...

Corporate Blogs sind ein wirkungsvolles, aber auch sensibles Kommunikationsmittel: Im Dialog mit dem Kunden geht es um nichts weniger als Glaubwürdigkeit und den guten Ruf des Unternehmens. Wie Blogs wirken ...

Mein Kunde, der Blogger ...

Daimler tut es, Frosta tut es und die Kelterei Walter tut es auch. Was den Automobilkonzern, den Tiefkühlhersteller und den Saftlieferanten aus Sachsen verbindet, ist das Nutzen neuer digitaler Werkzeuge: Alle drei Unternehmen bloggen.

 

 

Web + Log

Die Bezeichnung "Blog" ist die Kurzform von "Weblog"; dieser Begriff setzt sich aus den Wörtern "Web" für "Netz" und "Log" für „Tagebuch“ zusammen. Es ist also eine Art Tagebuch, das beispielsweise als "Corporate Blog" auf der Website eines Unternehmens geführt wird. Die einzelnen Einträge stehen nach Datum sortiert in einer Liste untereinander, ältere Einträge sind nach Stichworten oder im Archiv zu finden. Meist können die Leser die Beiträge kommentieren – dann ähnelt ein Blog einem Internetforum.

 

Was ist interessant?

Andererseits geben die Autoren des Blogs durch ihre Beiträge die Themen vor. Deshalb kann ein Corporate Blog einer Kundenzeitschrift ähneln. Wie bei dieser spielt der Service-Gedanke eine große Rolle und damit die Frage "Was könnte die Leser interessieren?". Und wie bei Kundenzeitschriften geht es für das Unternehmen darum, kompetent und sympathisch aufzutreten, ohne die eigenen Produkte stark zu bewerben.

 

Offene Kommunikation

Im Blog der Daimler AG geht es zum Beispiel um Daimler-Mitarbeiter, die ein Jugendzentrum renovieren, um freiwillige Blutuntersuchungen bei Einstelluntersuchungen oder um das erste Netzwerktreffen von Gl@d, Gay Lesbian at Daimler. Frosta diskutiert im Frosta-Blog in der Rubrik "Kritisches und Kontroverses" mit den Kunden darüber, wie weit das Unternehmen in Sachen "Nachhaltigkeit" gehen sollte, was die Kunden sich in dieser Hinsicht wünschen und auch bezahlen würden. Natürlich gibt es auch die Rubrik "Rezepte", in der sich die Leser lebhaft beteiligen und eigene Variationen von Frosta-Gerichten vorschlagen. Auffallend ist, dass die Mitarbeiter von Frosta sehr offen kommunizieren und viel Feedback von ihren Lesern erhalten.

 

Der Blog als Umsatz-Pusher

Die offene und transparente Kommunikation von Frosta hat sich Kirstin Walther zum Vorbild genommen, als sie vor ein paar Jahren ihren eigenen Blog startete. Die Geschäftsführerin, die das Familienunternehmen Walther in der vierten Generation führt, bloggt auf www.saft-blog.de. Damit machte sie im Internet sehr erfolgreich auf sich aufmerksam. Ihre Kunden berichteten im Web so positiv über ihre Produkte, dass sie ihrem Unternehmen einen neuen Markt erschloss. Im Jahr 2006 musste sie quasi über Nacht einen Online-Shop für den bundesweiten Versand der Säfte aufbauen. Das Bloggen machte die Marke bekannt, und die Umsätze stiegen im zweistelligen Bereich. Der direkte Dialog mit den Kunden ist für Kirstin Walther selbstverständlich.

 

Weiter lesen

Wie Kirstin Walther mit ihrem Blog erfolgreich wurde, was einen guten Blog ausmacht und warum Authentizität dabei wesentlich ist, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von working@office.

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