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Bildschirm statt Flieger

Videokonferenzen bekommen in Zeiten der Wirtschaftskrise Auftrieb. Immer mehr Unternehmen ersetzen bestimmte Geschäftsreisen durch moderne Kommunikationsmittel. working@office fragte einen Fachmann, worauf es bei der Anschaffung eines Konferenzsystems ankommt.

Bildschirm statt Flieger

Videokonferenzen bekommen in Zeiten der Wirtschaftskrise Auftrieb. Eine aktuelle Analyse des Verbandes Deutsches Reisemanagement zeigt, dass immer mehr Unternehmen bestimmte Geschäftsreisen durch moderne Kommunikationsmittel ersetzen.


Martin Maurer, Projektmanager Konferenztechnik bei beyerdynamic Heilbronn, sagt, worauf es bei der Anschaffung eines Konferenzsystems ankommt.






working@office: Worauf müssen Unternehmen achten, wenn sie in eine neue Videokonferenzanlage investieren möchten?

Martin Maurer: Die Verlockung ist groß, Systeme von der Stange und zum günstigsten Preis einzukaufen. Doch jedes Unternehmen bringt individuelle Voraussetzungen mit. Vor allem beim Thema Sprachqualität ist eine Beratung von Experten im Vorfeld zu empfehlen.


w@o: Wieso ist dieser Punkt so wichtig?

Martin Maurer: Häufig wird die Bedeutung der Sprachqualität in Videokonferenzen unterschätzt. Gerade bei komplizierten Themen und langwierigen Verhandlungen zeigt sich, dass die Audio-Übertragung im Gegensatz zum Videobild immer einwandfrei funktionieren muss – vor allem, wenn die  Konferenzteilnehmer nicht dieselbe Muttersprache sprechen.


w@o: Wo liegen die Herausforderungen für die Audio-Übertragung in Videokonferenzen?

Martin Maurer: Nicht jedes System ist für jeden Raum gleichermaßen geeignet. Bei jedem neuen Projekt schauen wir zunächst, ob in den Räumen ausschließlich Videokonferenzen übertragen werden oder ob dort auch andere Veranstaltungen stattfinden. Wichtig ist darüber hinaus, welche Raumakustik vorliegt, ob Fußböden, Wände und Decken Echos oder Nachhall begünstigen. Zudem prüfen wir, welche technischen Komponenten bereits vorhanden sind, und ob neue und alte Teile des Konferenzsystems kompatibel sind, also „miteinander können“.


w@o: Wie sieht das konkret aus?

Martin Maurer: Ein kleiner Besprechungsraum muss anders ausgestattet werden als ein großer Videokonferenzsaal. Sitzen viele Teilnehmer über eine längere Zeit für eine Videokonferenz zusammen, empfiehlt sich beispielsweise die sogenannte Einzelmikrofonierung durch klassische Schwanenhälse. Die schlanken Glasfaserstäbe mit unauffälligen Köpfen haben den Vorteil, dass sie Störgeräusche von Kaffeetassen, Löffeln oder Laptops schlichtweg „überhören“. Dafür erfordern sie allerdings von den Sprechern auch eine hohe Disziplin. Lehnt sich der Sprecher leicht zurück oder dreht den Kopf kurz zur Seite, sinkt der Pegel und einzelne Satzteile werden vielleicht nicht mehr übertragen.


w@o: Viele Menschen haben Hemmungen, wenn sie ein Mikrofon sehen. Gibt es Lösungen, die dieses Problem umgehen?

Martin Maurer: Eine Alternative sind unsere Mikrofone mit Revoluto-Technologie. Das Besondere an der kompakten Bauform ist die sogenannte Korridor-Charakteristik: Der Schall, den der Sprecher erzeugt, wird über 17 Mikrokapseln fokussiert aufgenommen. Selbst wenn der Redner aufsteht oder sich zurücklehnt, wird seine Botschaft optimal übertragen. Die ungewöhnliche Form, die keine Ähnlichkeit mit einem normalen Mikrofon hat, schafft schnell eine entspannte Konferenzsituation, in der trotzdem jedes Wort einwandfrei beim Gegenüber ankommt.


Mehr unter www.beyerdynamic.de.

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