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Wie ist unsere Wirbelsäule aufgebaut?

Wer wirklich sinnvoll etwas gegen seine Schmerzen tun möchte, der sollte zunächst verstehen, womit er es eigentlich zu tun hat. Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag, wie die Wirbelsäule aufgebaut ist und wie sie funktioniert.

Wirbelsäule

Mit dem Wissen, wo die Stärken und Schwächen des Rückens liegen, wird es Ihnen leichter fallen, tägliche Überlastungen zu vermeiden.

Aufbau in drei Teilen

Die Wirbelsäule stützt nicht nur unseren Rücken, sondern beinhaltet und schützt wichtige Bestandteile, wie zum Beispiel das Rückenmark und die Nervenstränge.

Die Aufteilung sieht folgendermaßen aus:

  • Halswirbelsäule (HWS)
  • Brustwirbelsäule (BWS)
  • Lendenwirbelsäule (LWS)

Die Wirbelkörper sind die knöcherne Säule des Rückens. Insgesamt gibt es 24 freie Wirbel, sieben in der HWS, zwölf in der BWS und fünf in der LWS. Jeder Wirbel hat ein kleines Loch, welche alle übereinander gesehen einen Kanal bilden, durch welchen das Rückenmark und die Nervenstränge verlaufen. Zwischen den Wirbeln liegen insgesamt 23 Bandscheiben, welche als Stoßdämpfer fungieren. Dadurch schafft es die Wirbelsäule, den erheblichen Druck abzufangen, dem der Rücken jeden Tag ausgesetzt ist.

Das System aus Wirbelkörpern, Bandscheiben und Nerven wird sowohl durch starke Bänder, als auch durch die umliegenden Muskeln stabilisiert. Neben den freien Wirbelkörpern gibt es noch einen Bereich, in dem ursprüngliche Wirbel im Laufe der Evolution miteinander verwachsen sind. Das ist der Sakralbereich, welcher unterhalb der Lendenwirbelsäule liegt und das Kreuzbein und das Steißbein beinhaltet. Diese beiden Strukturen sind komplett verknöchert, so dass hier weder Bandscheiben noch Nerven zu finden sind.

Was ist die Doppel-S-Form?

Immer wieder wird von der Doppel-S-Form der Wirbelsäule geredet. Aber was heißt das genau? Wenn man von einem geraden Rücken spricht, ist damit nicht gemeint, dass alle Abschnitte exakt gerade übereinander stehen. Stattdessen hat jeder Bereich eine notwendigen Biegung. Die HWS und LWS krümmen sich nach vorne, in Richtung Bauch. Die BWS und der Sakralbereich verhalten sich genau umgekehrt und beugen sich nach hinten, in Richtung Rücken. Von der Seite aus gesehen sieht es dann so aus, als würden zwei S übereinander stehen.

Wozu aber das Ganze? Wie alles im Körper ist auch diese Form nicht zufällig, sonder erfüllt einen bestimmten Zweck. Durch diesen speziellen Ausbau funktioniert die Wirbelsäule wie eine Feder. So kann der Körper im gesunden Zustand problemlos jeden Druck abfangen, ohne dass er dadurch Schaden nimmt.

Wo entsteht der Schmerz?

Die meisten Menschen haben Schmerzen im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule. Das ist nicht verwunderlich, denn hier lastet der größte Druck auf die Wirbelsäule. Die Fehlhaltung des Hohlkreuzes, welches bei einem Großteil der Bevölkerung zu finden ist, belastet diesen Bereich zusätzlich.

Die Halswirbelsäule ist ebenfalls ein häufiger Ort für Verspannungen und Schmerzen. Zum einen findet hier sehr viel Bewegung statt, zum anderen leidet dieser Bereich ebenfalls stark unter weitverbreiteten Fehlhaltungen. In deutschen Büros sitzen unzählige Angestellte an Schreibtischen und lassen ihre Köpfe nach vorne fallen. Diese “Geierhals”-Stellung ist äußerst belastend für die Halswirbelsäule!

An letzter Stelle in diesem Ranking steht die BWS. Diese leidet meistens unter dem Rundrücken, da kaum noch jemand über einen längeren Zeitraum gerade sitzt. Die aufrichtende Muskulatur ist verkümmert und die Menschen empfinden es als anstrengend sich aufzurichten. Das führt zu einer erhöhten Belastung auf die Brustwirbelsäule und alle involvierten Strukturen.

Mit dem Wissen, wo die Stärken und Schwächen des Rückens liegen, wird es Ihnen leichter fallen, tägliche Überlastungen zu vermeiden!

Unterstützung gefällig?

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