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Neue Regeln für den Online-und Versandhandel

Ab Freitag, den 20.06.14, gelten neue Regeln für Online­shopping und den klassischen Versand­handel. Erfahren Sie vorab die wichtigsten Änderungen zum Thema Widerruf und Rücksendungen.

Neue Regeln für den Online-und Versandhandel

test.de klärt die relevantesten Fragen zu den Änderungen im Online- und Versandhandel. Die wichtigste Neuregelung: Kunden dürfen zwar immer noch ihre Bestellung nach Erhalt der Ware 14 Tage lang widerrufen. Aber es kann sein, dass sie nun das Porto für die Rücksendung selbst zahlen müssen. Bislang galt das nur für Ware bis zum Preis von 40 Euro und beim Kauf auf Rechnung.  Die neue Regelung ist aber kein Muss, Online-Händler können weiterhin freiwillig das Rückporto übernehmen.

 

 

Ab sofort gilt: Widerruf erklären

Künftig müssen die Kunden den Widerruf eindeutig erklären, es reicht nicht mehr, die Ware kommentarlos zurückzuschicken. test.de empfiehlt dies schriftlich zu tun. Eine eindeutige Widerrufs­erklärung könnte etwa so lauten: "Hier­mit widerrufe ich den Kauf der am [Datum] bestellten Ware [Kauf­gegen­stand]". Weiterhin gilt, dass der Widerruf nicht begründet werden muss.

 

Mehrkosten beim Versand trägt der Kunde

Ebenfalls neu: Der Händler trägt beim Widerruf nur das Versandporto für die günstigste Versandart in seinem Shop. Hat der Kunde den Artikel auf eigenen Wunsch zum Beispiel teuer per Express bestellt, zahlt er diese Mehrkosten.

 

Wer entscheidet, wie ein Artikel zurück­geschickt werden muss?

Wenn Sie die Rück­sendung bezahlen müssen, entscheiden Sie auch darüber, welcher Paket­dienst mit der Rück­sendung beauftragt wird. Sie können also die für Sie güns­tigste Methode wählen. Geht die Ware auf dem Rückweg beim Paket­dienst verloren oder kaputt, muss der Verkäufer den Schaden tragen.test.de rät in diesem Fall, den Einlieferungs­beleg für das Paket gut aufzuheben. Damit können Sie im Streitfall belegen, dass Sie das Paket beim Paket­dienst abge­geben haben.

 

Vorab über Rücksendebedingungen informieren

test.de empfiehlt, künftig vor der Bestellung auf der Internetseite des Händlers nach den Rücksendebedingungen zu schauen. Die Shops müssen dort über Rückporto informieren. Steht dort nichts, geht die Retoure zu Lasten des Händlers.

 

Verweigerung der Annahme einer Lieferung gilt nicht als Widerruf

Nach den neuen Regeln ist es kein gültiger Widerruf, die Annahme eines Artikels zu verweigern. "Wer dennoch seine angelieferte Ware dem Paketboten wieder mitgeben möchte, kann etwa auf das Paket "Widerruf" schreiben oder unver­züglich nach der Nicht-Annahme per Brief, Telefon, E-Mail oder mit dem Muster-Formular des Händ­lers den Widerruf erklären“, sagt Rechts­anwalt Carsten Föhlisch.

 

 

Weitere Infos sowie den vollständigen Artikel zum Abruf finden Sie unter www.test.de/widerruf

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