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Der richtige Umgang mit Stressfaktoren im Assistenz-Alltag

Winfried Goessl, Experte für Persönlichkeitsentwicklung und Coaching trifft in seiner Tätigkeit in Unternehmen immer wieder auf AssistenInnen und bewundert ihre Leistungen im Arbeitsalltag. Im folgenden Artikel widmet er sich speziell dem Thema Stressfaktoren im Assistenz-Alltag.

Der richtige Umgang mit Stressfaktoren im Assistenz-Alltag

Wie lange wird Ihr heutiger Arbeitstag? 8, 10, 12 oder 14 Stunden? Wie viele E-Mails werden Sie in dieser Zeit für Ihren Vorgesetzten checken, weiterleiten oder den richtigen Ansprechpartner dafür suchen? Wie oft wird das Telefon Sie heute aus Ihrem Arbeitsfluss reißen und Sie müssen sich im 20 Minuten Takt wieder neu in Ihr Aufgabengebiet rein denken? Wie viele Kolleginnen und Kollegen wollen genau heute unbedingt Ihr offenes Ohr, Ihre Unterstützung, Ihr Fachwissen, um ein Problem zu lösen?

Und dann ist da noch der Vorgesetzte, der schnell noch eine Präsentation für das morgige Investorenmeeting benötigt, dringend einen Tisch beim Nobelitaliener um die Ecke braucht, weil der Geschäftspartner aus Frankreich unerwartet heute in München ist, ah ja und nicht vergessen, Herr Huber kommt um 16:00 Uhr - bitte den Konferenzraum vorbereiten und die Abteilungsleiter von der Entwicklungsabteilung und dem Controlling kurzfristig dazu einladen. Ein Blick auf Ihren Kalender: Sie selbst sind heute noch im Projekt "Aufbau Qualitätsmanagement für Teamassistentinnen" eingeplant und dürfen die neuen Kollegin vom Vorstandssekretariat noch im Unternehmen vorstellen. Feierabend? Mit Sicherheit nicht vor 20:00 Uhr.

Wahnsinn?
Nein, ich würde sagen: Dass ist der Alltag im Sekretariats- und Assistenzbereich! In der Schaltzentrale der Firmen, da tobt das Leben. So bekomme ich es zumindest oftmals mit, wenn ich Inhouse-Schulungen bei meinen Kunden durchführe.

Und dabei stellt sich bei mir immer wieder die Frage: Wie schaffen das die MitarbeiterInnen?
Wissenschaftler haben herausgefunden: Stress aktiviert die Atmung und das Herz-Kreislauf-System. Es stellt Energie bereit. Perfekt für den Kampf gegen Konkurrenten oder wilde Tiere. Für Menschen, die gegen Wiedervorlagen im Posteingang und nicht gegen Säbelzahntiger aus der Urzeit kämpfen, bedeutet Stress volle Konzentration und schnelles Denken während der Arbeit.

Stress als Dauerbelastung

Eigentlich ja grundsätzlich positiv. Problematisch wird es dann, wenn Stress zur Dauerbelastung wird. Wenn auf die Anspannung keine Entspannung mehr folgt. Bei positivem Stress genießen wir diesen Adrenalinkick, der uns das Gefühl gibt, Herausforderungen wieder einmal ganz toll gemeistert zu haben und für das Unternehmen unersetzlich zu sein. Bleiben die Erholungsphasen aber aus, dann wird Stress ganz schnell zu einer permanenten Belastung. Die Folge: Körper und Psyche leiden darunter.
Dabei sind die Grenzen der Belastbarkeit für jeden Menschen anders verteilt. Der eine spricht von Stress, der andere von Druck. Und der positiv Denkende sieht seinen Arbeitsplatz als eine große Herausforderung.

Schmaler Grat zwischen Herausfoderung und Burnout
Doch Achtung. Der Grat zwischen der großen Herausforderung und einem Burnout ist oftmals ein schmaler. Früher wurde das Burnoutsyndrom mit der Manageretage in Verbindung gebracht. Fest steht... das ist Vergangenheit. Es kann jeden treffen. Auch Sie liebe Sekretärinnen, Teamassistentinnen und Assistentinnen. Zurecht werden Sie oftmals als die Pfeiler in den Unternehmen und die grauen Eminenzen tituliert. Ihr Wissen ist breit aufgestellt und vielseitig, Ihre Verschwiegenheit für Ihren Vorgesetzten selbstverständlich, Ihr Rucksack mit Ihren Aufgabenpaketen gut gepackt und Ihr Handlungs- und Verantwortungsspielraum riesig.

Achtsamer Umgang mit sich selbst
Deshalb empfehle ich Ihnen an dieser Stelle öfter einmal inne zu halten. Seien Sie achtsam zu sich selbst und sorgen Sie immer gut für sich. Denn letztendlich können Sie nur dann einen guten Job machen, wenn Sie für sich selbst das Wertvollste sind.

Burnout-Risiko
Wenn Sie wissen wollen, wie hoch Ihr Burnout Risiko ist, dann schreiben Sie eine kurze Mail an info(at)institut-ip.de. Gerne übersende ich Ihnen einen Fragebogen, mit dem Sie herausfinden können wie hoch Ihr Stressfaktor ist.

Symposium: Burnout - war gestern
Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns bei meinem Symposium Burnout - war gestern!
Kreativität - Gesundheit - Lebensfreude ist heute!" vom 22. bis 23.06.2016 am Starnberger See. Acht renommierte Experten geben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Strategien und Handlungsempfehlungen an die Hand, damit Sie erst gar nicht in die Burnout-Falle tappen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Institut für Persönlichkeitsentwicklung & Coaching

Das Institut für Persönlichkeitsentwicklung und Coaching wurde in seiner heutigen Form 2010 gegründet. Die Schwerpunkte des Instituts liegen im Bereich Veranstaltungen zum Thema Gesundheit und moderne Unternehmensführung, Burnout- und Mobbingprävention für Unternehmen, Coaching (Beratung und Mentalcoaching für Sportler im Leistungssport), Mediation und Konfliktmanagement, Gesundheitsmanagement und Kompetenztraining.

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