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Wie Burnout-gefährdet sind Sie? Machen Sie den Test!

Der Druck auf den Menschen ist heute viel höher als noch vor zehn Jahren. Immer komplexere Aufgaben sind in immer kürzeren Zeiträumen zu erledigen. Wenn Sie da immer mithalten wollen, gehen Sie gelegentlich über Ihre physischen und psychischen Grenzen hinaus. Wenn dies jedoch zu häufig oder zu lange geschieht, ist die Gefahr groß, einen Burnout zu erleiden. Testen Sie hier, wie Burnout-gefährdet Sie sind.

Burnout-Test

Testen Sie hier, wie Burnout-gefährdet Sie sind.

Selbsttest: Bin ich Burnout-gefährdet?

Prüfpunkte: Trifft eine dieser Aussagen auf mich zu?

  1. Mein Job ist das Wichtigste in meinem Leben. Ich nehme deshalb mal gerne Arbeit mit nach Hause.
  2. Oft fühle ich mich ausgelaugt, erschöpft und leer.
  3. Ich habe nicht mehr so viel Elan und Kreativität wie früher. Im Grunde genommen sehne ich mich nur nach Ruhe. 
  4. Täglich versuche ich zwar, mein Bestes zu geben, schaffe das in letzter Zeit aber nicht mehr in ausreichendem Maß. Das macht mich unzufrieden.
  5. Mein Chef und meine Kollegen nerven mich in letzter Zeit zunehmend. Auch im Privatleben bin ich gereizt, manchmal sogar aggressiv. 
  6. Ich kann nach Feierabend nicht mehr so gut abschalten wie früher.
  7. Erkenne ich einen Fehler in meiner Arbeit, ärgere ich mich sehr darüber, manchmal noch über diesen Tag hinaus.
  8. Wenn ich eine schwierige Aufgabe bekomme, habe ich schon Angst davor. Früher war das nicht so.
  9. In letzter Zeit bringt mich jede Kleinigkeit aus der Ruhe.
  10. In den letzten Monaten war ich öfter krank.
  11. Meine Arbeit macht mir keine Freude mehr.
  12. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es die richtige Entscheidung war, den Beruf der Assistentin/Sekretärin zu ergreifen.
  13. Wenn ich an meinen Job und die kommenden Jahre denke, werde ich mutlos.
  14. Ich bin mit meinen Leistungen nicht mehr zufrieden.
  15. Mein Partner/meine Familie hat zu wenig Verständnis dafür, dass ich so viel und so lange arbeiten muss.
  16. Ich brauche immer mehr Zeit, um eine Erholung zu spüren.
  17. Wenn ich von meinem Chef wenig Anerkennung und Lob bekomme, demotiviert mich das zunehmend.

Auswertung: Ihr Burnout-Risiko ist umso höher, je öfter Sie „Ja“ angekreuzt haben. Bei mehr als fünf „Ja“ sollten Sie unbedingt Gegenmaßnahmen ergreifen.

Mein Tipp:

Legen Sie sich eine Kopie des ausgefüllten Tests in jedem Quartal in die Wiedervorlage. So können Sie prüfen, wie sich Ihr Risikofaktor verändert, und schneller gegensteuern, wenn ein kurzfristiges Tief sich festsetzt.

8 Sofortmaßnahmen bei beginnendem Burnout

  1. Planen Sie regelmäßig eine Mittagspause von 30 bis 60 Minuten ein, in der Sie am besten an die frische Luft gehen.
  2. Nehmen Sie Ihr Mittagessen bewusst zu sich. Genießen Sie es, kauen Sie ausreichend, essen Sie langsam und versuchen Sie, in dieser Zeit möglichst abzuschalten.
  3. Leisten Sie sich mindestens zwei zusätzliche Zehn-Minuten-Pausen am Tag, in denen Sie Ihr Büro verlassen; eine am Vormittag und eine am Nachmittag. Gehen Sie raus oder entspannen Sie sich im Büro mit ein paar Gymnastikübungen.
  4. Planen Sie während Ihres Bürotages Pufferzeiten für Unvorhergesehenes ein.
  5. Lassen Sie sich von Ihrem Chef nicht jeden Tag zu Überstunden verpflichten. Besprechen Sie mit ihm, dass Sie an mindestens zwei Tagen in der Woche pünktlich das Büro verlassen möchten.
  6. Vereinbaren Sie mit Ihrem Chef, welche Aufgaben für ihn die höchste Priorität haben. Arbeiten Sie diese konsequent vorrangig ab. Das andere muss warten.
  7. Verplanen Sie Ihre Privatzeit nicht bis auf die letzte Minute. Beanspruchen Sie hier Zeit ganz allein für sich, für all das, was Ihnen gerade guttut: Yoga, Spazierengehen, Kochen, Malen, Ausdauersport und dergleichen.
  8. Wehren Sie sich gegen eine permanente Erreichbarkeit durch Ihren Chef in Ihrem Privatleben. Lassen Sie Ihr Handy nur in ganz wichtigen Notfällen für ihn an. Leisten Sie sich für Ihr Privatleben ein separates Handy.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, damit Sie Ihre Situation besser einschätzen können. Ein Burnout ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, bei der, einmal eingetreten, mehr Ruhe nicht ausreicht.

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