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Burnout als Kompetenz - Teil 2

Wenn man dem komplexen Thema Burnout gerecht werden will, reicht es salopp gesagt nicht, Gymnastik- und Entspannungskurse in Unternehmen zu etablieren. Das sind natürlich häufig sehr gut gemeinte Versuche seitens der Unternehmensleitung, das Thema Gesundheit in den Fokus der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu rücken. Sie greifen nur leider viel zu kurz.

Burnout als Kompetenz - Teil 2

Führungsebene ins Boot holen

Bei wirklich ernsthaftem Bemühen, dieses Thema in einem Unternehmen zu stärken, muss vor allem die Führungsebene mit ins Boot geholt werden. Des Weiteren sollte beachtet und gewürdigt werden, dass Menschen, die für ihr Unternehmen in den Burnout schlittern, damit auch einen starken Ausdruck von Engagement und Loyalität zum Ausdruck bringen.

 

 

 

Gesundheitsfördernde Programme im Alltag

Erst wenn diese Zusammenhänge verstanden werden und von der Managementebene mit in den Planungen berücksichtigt werden, greifen gesundheitsfördernde Programme im Alltag. Nur, wenn auch seitens der Führungsebene die Kultur geschaffen wird, in der der Wunsch nach Entspannung kein Zeichen von Schwäche, sondern als natürliches, weil biologisches Bedürfnis unseres Körpers gesehen wird, wird der Raum entstehen, in dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Teufelskreis Suche nach Loyalität und damit verbundener Überlastung ausbrechen können.

 

 

 

Methode, um dem Burnout vorzubeugen 

Wenn das Management und die Führungsebene wirklich an einer Kulturveränderung interessiert sind, gibt es inzwischen sehr gut untersuchte Methoden, um dem Burnout wirkungsvoll vorzubeugen. Eine davon ist die sogenannte "Ultradiane Reaktion" nach Dr. Ernest L. Rossi: Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird die Möglichkeit eingeräumt bzw sie werden sogar dazu ermutigt, 1- bis 2mal während eines Arbeitstages kurze Pausen von ca. 15 bis 20 Minuten Dauer zu machen. Dazu braucht es in erster

Linie dafür geeignete Räumlichkeiten, um diese Pausen in einer ruhigen, ungestörten Umgebung durchführen zu können.

 

 

 

Bereits nach kurzer Zeit wird sichtbar, dass diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur zufriedener, sondern obendrein noch konzentrierter und effizienter arbeiten. Der krankheitsbedingte Ausfall von teuren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird damit ebenfalls reduziert.

 

Unterstützung der Unternehmensleitung entscheidend

Dafür wird vor allem die Unterstützung seitens der Unternehmensleitung und der Führungskräfte gebraucht, sowie ein gut überlegtes, internes Marketingkonzept zur Einführung der neuen Unternehmenskultur in Form von Workshops, Vorträgen, Flyern, etc.

 

Über den Autor

Jürgen Stock ist  Gründer des ersten deutschen Denkclubs und leitet seit 1995 eine Trainings- und Beratungspraxis. Der Experte für neue Lerntechnologien arbeitet seit vielen Jahren als Trainer, Coach & Supervisor. Stock  vermittelt die Inhalte des Undenkbaren Denkens in Trainings für  internationale Unternehmen ebenso wie in der Beratung von Einzelpersonen und Teams.


Zu Teil 1 des Artikels

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