OFFICE-STAR: Benedikt Weis wechselte vom Bankkaufmann zum Bereichsleitungsassistent beim Finanzdienstleister MLP. „Jeder Tag ist spannend”, sagt er, „und Erfolg Teamsache.”
OFFICE-STAR: Benedikt Weis wechselte vom Bankkaufmann zum Bereichsleitungsassistent beim Finanzdienstleister MLP. „Jeder Tag ist spannend”, sagt er, „und Erfolg Teamsache.” © MLP

Genau am richtigen Platz

Der gelernte Bankkaufmann hat sich „aus Passion“ für den Assistenzberuf entschieden. Für ihn ein Wechsel, der sich gelohnt hat, denn sein Aufgabengebiet ist nun erheblich spannender. Was den Assistenten des Bereichsleiters Vertriebsservice täglich antreibt, erzählt er hier.

Natürlich kommt die Männer-Frage fast immer irgendwann. Wenn Benedikt Weis über seinen Beruf erzählt – Bereichsleiter-Assistenz bei einem Finanzberatungsunternehmen –, dann kann er eigentlich darauf wetten. Tatsächlich begegne er eher wenigen männlichen Assistenten, antwortet er dann freundlich, allerdings nehme er das in seinem beruflichen Alltag kaum wahr, „auf Klischees angesprochen wurde ich bislang eher im persönlichen Umfeld.“

Benedikt Weis hat damit kein Problem, schließlich weiß er am besten, was sein Beruf alles bietet und was er fordert. „Vielleicht ziehen Männer diesen Beruf grundsätzlich weniger in Erwägung, weil sie ihn mit dem Begriff des ‚Dienens‘ verbinden. Diese Ansicht finde ich in der Tat auch etwas antiquiert.“ Seine Aufgabe sei es, einem direkten Entscheider unter die Arme zu greifen und an der Umsetzung mitzuarbeiten: „Ich bringe mich als Assistent der Bereichsleitung in die Firma ein und trage gemeinsam mit allen anderen zum Unternehmenserfolg bei.“

DIE BRANCHE – EIN VOLLTREFFER

Der 41-Jährige ist über Umwege vor etwa zehn Jahren im Assistenzberuf angekommen, und es war eine bewusste Entscheidung. Angefangen hat der gebürtige Heidelberger als damals jüngster Azubi zum Bankkaufmann von insgesamt 30 Auszubildenden bei der Heidelberger Sparkasse, für diese Option hatte er sich nach einem Schulpraktikum entschieden. „Mit 16 Jahren hinter dem Schalter, da beginnt die Reise ja erst“, sagt er rückblickend, „aber die Richtung, das berufliche Umfeld, das hat auf jeden Fall schon mal gepasst.“

In der Finanzwelt fühlte er sich von Anfang an wohl. Während viele Menschen eher Berührungsängste haben, wenn es ums Geld geht, setzt er lieber auf einen verantwortungsvollen Umgang damit. Von der Heidelberger Sparkasse wechselte er nach dem Zivildienst beim Maltester Hilfsdienst in die Banken-Sparte seines heutigen Arbeitgebers, zwei frühere Kolleginnen arbeiteten dort und berichteten Gutes. Acht Jahre lang war er als Sachbearbeiter in verschiedenen Aufgabenbereichen der MLP Banking AG tätig, da lerne man natürlich die eigenen Stärken und Neigungen kennen: „Eigenschaften wie Service-Orientierung und Diskretion liegen mir einfach.“

DEN FIRMENERFOLG MITGESTALTEN

Nach einem zweijährigen Abstecher in die Geschäftsstellenunterstützung war eine Stelle als Assistenz im Bankbereich ausgeschrieben – für Benedikt Weis quasi ein Heimspiel und Zeit, seiner Karriere in der Finanzwelt die finale Richtung zu geben. Er hatte bereits zuvor Berührungspunkte mit dem Assistenzbereich und kam zu dem Schluss, dass dort seine Passion liegen könnte. „Ich wusste aber noch nicht, was mich in einer Assistenzstelle so alles erwartet“, erzählt Benedikt Weis, „eine Fortbildung in diesem Bereich erschien mir deshalb sehr sinnvoll.“

Beim Berufsverband Sekretariat und Büromanagement (bSb) absolvierte er eine Fortbildung zum „Geprüften Managementassistent“, was ihm sehr viel gebracht habe. Für die Möglichkeit zum Quereinstieg ist er seinem damaligen Chef heute noch dankbar, die Verbindung besteht immer noch. Mittlerweile arbeitet er an der Seite des Bereichsleiters Vertriebsservice, Christoph Macht. Dort fühlt er sich bestens integriert in dessen rund 60-köpfiges Team: „Ich bin für meinen Chef Bestandteil der Gesamtleistung unseres Bereichs und bringe mich überall da ein, wo es Sinn macht.“

Sein Blick auf die Möglichkeiten des Assistenzberufs sei ein sehr weiter, erklärt er: „Mir ist es wichtig, dass man die Verantwortung bekommt, die man verdient. Ich nehme an vielen Meetings und Workshops teil und habe unmittelbaren Einfluss auf unsere Performance. Ich gestalte unseren Erfolg mit.“

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