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Wenn alte Hasen auf junge Hüpfer treffen- Teil 1

Noch nie waren die Altersspannbreite und das Durchschnittsalter am Arbeitsplatz größer als heute. Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen und Prägungen treffen aufeinander. Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist eine positive Einstellung zu den altersunabhängigen Lebenswelten.

Wenn alte Hasen auf junge Hüpfer treffen- Teil 1

Brigitte Schneider, langjährig erfahrene Assistentin im Vertrieb, freut sich auf ihre neue Kollegin Yasmine Fischer. Endlich kommt mit der jungen Veranstaltungskauffrau Verstärkung ins Team. Mit voller Energie steigt diese ein und will zeigen, was sie kann. Doch schon nach kurzer Zeit kriselt es im Vertriebsteam: Die gemeinsamen Mittagspausen fallen aus, die gegenseitige Information zu aktuellen Kundenentwicklungen werden knapper, der Gedankenaustausch  zwischendurch versiegt. Aber wie kann das sein, dass nach dieser Hochstimmung und Zuversicht die Arbeit so ins Stocken gerät?  

 

Offen aufeinander zugehen

Die Zusammenarbeit gelingt besser, wenn klar ist, was den anderen prägt und bewegt. Eine positive Einstellung zu den altersabhängigen Lebenswelten schafft die Basis für Verstehen und gegenseitige

Wertschätzung der Generationen. Die Fachwelt spricht hier übrigens von Kohorten. In einer Kohorte werden Menschen zusammengefasst, die innerhalb derselben Zeitspanne geboren sind und die die Lebenserfahrungen der Zeit, ihrer Umstände und Ereignisse teilen. 

 

Autoritätsverlust, Anerkennung, Bevormundung

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hat Brigitte Schneider die gesamte  Organisation in die Hände ihrer jungen Kollegin gegeben. Sie hätte sich jedoch gewünscht, dass sie an der einen oder anderen Stelle noch zu Rate gezogen wäre. Schließlich hat sie sich im Laufe ihrer langen Dienstzeit ein großes Wissen angeeignet. Yasmine Fischer jedoch handelt sehr eigenständig, ohne die Details  diskutieren zu wollen. Nachdem sich Yasmine seit sechs Wochen um Hotels, Gästeeinladung und Inhalte des Veranstaltungsprogramms kümmert, lobt Brigitte Schneider die Kollegin. "Das haben Sie gut gemacht". Die jedoch nervt es, dass ihre routinierte Kollegin ihre Arbeit bewertet. Für sie hat es etwas von Bevormundung, die ihr missfällt.

 

Umgekehrt können sich auch ältere Kollegen belehrt fühlen, wenn jüngere Mitarbeiter ältere auf Fehler

hinweisen oder ausstehendes Zuarbeiten einfordern. Viele haben Hemmungen,  erfahrene Kollegen, die ihre Mutter oder Vater sein könnten,hierauf anzusprechen. Auch das kann zu Verstimmungen führen, unter der die Arbeitsatmosphäre leidet.

 

Sensiblen Umgang miteinander pflegen

Doch wie damit umgehen? Bevor es zu Missverständnissen und Fehldeutungen kommt, ist es besser, Bemerkungen erst einmal nur aufzunehmen und darauf zu verzichten, spontan zu reagieren und zu

interpretieren. Besser ist es, bewusst nachzufragen.

 


Über die Autorin:

Seit 1995 ist Beate Beckmann als Trainerin, Beraterin und Coach aktiv, vorrangig in der Medizin- und Sicherheitstechnik, Energie-, Automobil-, IT- und Telekom-  munikationsbranche. Weitere Infos unter www.trainieren-mit-profil.de.

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