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Was Sie im Weißen Haus nicht tun sollten

Präsident Calvin Coolidge lud einmal seine Freunde zum Abendessen ins Weiße Haus ein. Unsicher im Umgang mit ihren eigenen Tischmanieren, entschlossen sich die Gäste das zu tun, was auch der Präsident tat. Diese Strategie funktionierte bis zu dem Augenblick, als der Kaffee serviert wurde.

Was Sie im Weißen Haus nicht tun sollten

Präsident Calvin Coolidge lud einmal seine Freunde aus seiner Heimatstadt zum Abendessen ins Weiße Haus ein. Unsicher im Umgang mit ihren eigenen Tischmanieren, entschlossen sich die Gäste das zu tun, was auch der Präsident tat. Diese Strategie funktionierte bis zu dem Augenblick, als der Kaffee serviert wurde.


Der Präsident goss seinen Kaffee in die Untertasse. Die Gäste taten es ihm nach. Der Präsident fügte noch Rum und Zucker hinzu. Die Gäste taten es ebenso. Dann beugte sich Coolidge zur Seite und stellte die Untertasse auf den Boden, für die Katze ...


Top 1: Unpünktlichkeit

Menschen warten zu lassen, bedeutet respektlos mit deren Zeit umzugehen. Allerdings versteht man unter Unpünktlichkeit nicht nur das Zuspätkommen. Bei gesellschaftlichen Anlässen ist auch die Ankunft VOR dem vereinbarten Zeitpunkt ein No Go, denn damit setzt man die Gastgeber nur unnötig unter Druck.


Top 2: Auf die Pelle rücken

Jeder Mensch hat eine Intimzone um sich herum. Dieser persönliche Raum erfordert hohe Sensibilität, deshalb sollten Sie immer darauf achten, den gebotenen Mindestabstand zu Ihrem Gegenüber nicht zu unterschreiten. Keiner mag es, wenn andere in diese Zone eindringen, ohne vorher eingeladen worden zu sein. Wenn so etwas passiert, versucht jeder sofort auszuweichen. Der Eindringling wird für seine unsensible Handlung missachtet. Viele empfinden es auch als aufdringlich, wenn Leute mit ausgestreckter Hand auf einen zu stürmen und so den Handschlag vom Gegenüber erzwingen.


Top 3: Handy-Manie

Selbstverständlich, dass Ihr Handy in der Kirche, im Kino, im Theater, bei Beerdigungen, Vorträgen und Meetings ausgeschaltet ist. Und immer dort, wo Menschen Entspannung und Konzentration suchen, sollten Sie Ihr mobiles Telefon zumindest lautlos stellen.


Top 4: Jemanden im Gespräch unterbrechen

Eile ist nicht immer der beste Weg zum Ziel, dies gilt besonders in der Kommunikation. Selbst wenn Sie der Meinung sind zu wissen, worauf Ihr Gesprächspartner hinaus will, sollten Sie ihn stets ausreden lassen und immer aktiv zuhören.


Top 5: Fehlender Blickkontakt

Menschen, die andere im Vorbeigehen einfach übersehen, ihrem Gegenüber beim Grüßen nicht in die Augen schauen oder gar während der Begrüßung den Blickkontakt bereits mit der nächsten Person suchen, gelten nicht umsonst als arrogant. Aufmerksamkeit ist dagegen eines der größten Komplimente, das Sie einer anderen Person machen können. Zeigen Sie Interesse!


Top 6: Ausgrenzen Dritter

Ein Beispiel: Zwei Kolleginnen, Frau A und Frau B, sind auf dem Weg ins Besprechungszimmer und begegnen unterwegs Frau C. Frau A und Frau C sind sich bekannt und steigen sofort in ein angeregtes Gespräch ein - Frau B bleibt dabei außen vor ... So gerät sie plötzlich im Interesse von Frau A an die letzte Stelle und wird sich sehr unwohl dabei fühlen. Bedenken Sie deshalb immer, wie schnell man es sich bei einem "übersehenen Dritten" verscherzen kann.


Top 7: Ungedämpfte Nies-Attacken

Auch wenn Niesen oft unerwartet kommt: Versuchen Sie die Dimension der Belästigung bewusst in Grenzen halten. Niesen ohne ein vorgehaltenes Stofftaschentuch oder vorgehaltenen linken Handrücken ist dabei ein absolutes No Go: Neben der Geräusch-Belästigung birgt es auch ein Gesundheitsrisiko durch Tröpfcheninfektion für alle umstehenden Personen.


Top 8: Verwahrloste Visitenkarte

So klein sie auch sein mag, sie repräsentiert die Geschäftspersönlichkeit des Inhabers und dessen Unternehmenskultur gleichermaßen. Eselsohren, Kaffeeflecken, Fingerabdrücke, handschriftliche Vermerke oder Korrekturen sind deshalb ebenso tabu wie körperwarme Visitenkarten, zum Beispiel der Rocktasche entnommen.


Top 9: Grobheiten

Andere anrempeln, sich in der Schlange vordrängen, jemandem die Tür vor der Nase zuknallen, den Kollegen mit dem Aktenberg auf den Armen die Tür selbst öffnen lassen ... Mit solchen deutlichen Gewohnheiten ungehobelter und rücksichtsloser Zeitgenossen hat natürlich keiner gerne etwas zu tun.


Top 10: Unangemessene Kleidung

Textile Signale sind deutliche Zeichen der Wertschätzung gegenüber Anlass und Gastgeber. Wobei das anmaßende "over-dressed" ebenso negative Auswirkungen haben kann wie das nachlässige "badly-dressed".


Über die Autorin

Sibylle May ist Autorin von zwei Lektionen des Fernlehrgangs Chefassistentin  von Sekretariat Seminare. Neben ihrer Tätigkeit als selbstständige Trainerin und Beraterin hat sie zahlreiche Bücher und Artikel geschrieben und ist vielen Leserinnen und Lesern wegen ihrer Expertentipps "Fragen Sie Sibylle May" bekannt. Wer sie live erleben möchte, hat beim Office Kongress am 23. und 24. April in München Gelegenheit dazu.

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