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Umfrage-Ergebnis von w@o: So verändern sich die Weiterbildungsbedürfnisse im Office 4.0

75 % aller Assistenzkräfte sind überzeugt, dass eine ständige fachliche Entwicklung essenziell ist

Umfrage Weiterbildung

w@o-Umfrage ergibt: Unternehmen investieren nicht genug in ihre Assistenzkräfte.

Fortschreitende Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Veränderung des Aufgabenspektrums. Der Assistenzberuf macht gerade eine deutliche Transformation durch. Die Halbwertszeit von Wissen in Unternehmen sinkt gleichzeitig. Wer jetzt nicht auf kontinulierliche Weiterbildung setzt, wird schneller abgehängt, als ihm lieb ist. Eine Umfrage von working@office unter fast 500 Assistenzkräften in Deutschland zeigt aber auch: „Es gibt Kompetenzen im Büro, die durch die Digitalisierung nicht ersetzt werden können…"

Die Digitalisierung der Arbeitswelt in deutschen Unternehmen wird in den kommenden fünf Jahren an Fahrt aufnehmen. Dieser Aussage stimmen 98 Prozent der Befragten zu. Auch die Anforderungen an die Qualifikation von Sekretärinnen und Sekretären werden steigen (91,5 %). Bemerkenswert: 90 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass insbesondere die Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten der Office-Professionals an Bedeutung gewinnen, also gerade die weichen Faktoren und weniger die fachlichen Fähigkeiten. Das ist das Ergebnis einer Studie von working@office, die größte Fachzeitschrift für professionelles Büromanagement im deutschsprachigen Raum. 476 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Assistenzbereich unterschiedlicher Unternehmen und Branchen nahmen an der Befragung im Herbst 2018 teil.

Soziale Kompetenz kann nicht digital ersetzt werden

"Künftig werden Assistenzen benötigt, die mit hoher sozialer Kompetenz ausgestattet sind“, ist sich eine Teilnehmerin der Studie sicher. „Künstliche Intelligenz wird den Assistenzberuf in Zukunft stark entlasten, insbesondere bei automatisierbaren Prozessen“, sagt Annette Rompel, Chefredakteurin der Zeitschrift working@office. „Kompetenzen wie Diskretion, Delegieren und Vorausdenken im Auftrag der Führungskraft, Kompromissbereitschaft und Loyalität wiederum können nicht digitalisiert werden.“

50 Prozent setzen auf „Do it yourself“

Mehr als 60 Prozent der Befragten bilden sich mit Fachzeitschriften weiter. Externe Seminare sind mit mehr 61,86 Prozent ebenfalls gut besucht. An Inhouse-Schulungen im Unternehmen nehmen rund 44 Prozent der Befragten teil. Auf Kongressen und Messen bilden sich je rund 30 Prozent weiter. Wichtig bei der Auswahl externer Weiterbildungen sind den Assistenzkräften vor allem die thematische Vielseitigkeit (63 %) und Flexibilität bei der Zusammenstellung (88 %). Überraschend ist, dass sich fast 50 Prozent der Befragten (49,25 %) das nötige Know-how für die zukünftigen Herausforderungen im Berufsbild der Assistenz selbst beibringen. „Learning by doing: Ich teste einfach selber neue digitale Tools für das Office“, gaben 48 Prozent an.

Unternehmen investieren nicht genug in ihre Assistenzkräfte

Während immerhin 43 Prozent angaben, dass Weiterbildung von ihrem Unternehmen erwartet und gefördert wird, sind folgende Zahlen fast fahrlässig: 8,79 Prozent erklärten, dass ihr Unternehmen Weiterbildung gar nicht fördere. Je 12 Prozent gaben an, dass ihr Unternehmen generell wenig in Weiterbildung investiere sowie die Führungskraft sich nicht für Weiterbildung für Assistenzkräfte interessiere. Bei stolzen 36,67 Prozent investiere die Firma zwar in Weiterbildung, aber wenig in Weiterbildung für Assistenzkräfte. 6,36 Prozent tragen die Kosten für Weiterbildung grundsätzlich selbst, und 6 Prozent nehmen sich Urlaub für Weiterbildung.

„Assistenzkräfte haben einen großen Anteil an der Wertschöpfung des Unternehmens,“ sagt Chefredakteurin Annette Rompel. „Sie sorgen dafür, dass das Management sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren kann und sind im Umsetzen von zentralen Projekten für das Gesamtunternehmen prädestiniert, da sie Kontakte in alle Abteilungen haben und über interne Abläufe unternehmensübergreifend bestens informiert sind. Wer diese Wissensquellen im Unternehmen bei der Qualifikation vergisst, streut sich selbst Sand ins Getriebe.“

Einigkeit bei Fortbildungs-Themen

Welche Themen bei der Weiterbildung ganz oben auf der Liste stehen sollten, sehen Führungskraft und Assistenz lauf Angaben der Studien-Teilnehmer aber recht ähnlich: Neben Digitalisierungs- und Software-Themen sowie Fremdsprachen liegt der Fokus auf Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung sowie Projekt- und Führungsmanagement. „Mehr Verantwortung für eigene Projekte, dadurch auch mehr Führungs- und Moderationskompetenz sind erforderlich“, erläutert eine Teilnehmerin. „Soft Skills, Mitarbeitermotivation und -bindung, indirekte Führung sind immer mehr auch die Aufgabe von Assistenzen“, erklärt eine weitere.

working@office ist die führende Fachzeitschrift für Office-Professionals im deutschsprachigen Raum. Das Magazin liefert Fachbeiträge und Praxistipps rund um die Themen Travel- und Event-Management, Kommunikation, PC-Praxis, Arbeitsrecht und Karriere. Der E-Mail-Newsletter erreicht mehr als 20.000 Assistenzkräfte im deutschsprachigen Raum. Im Online-Portal www.workingoffice.de informieren sich monatlich mehr als 245.000 User über aktuelle Trends für ihren Joballtag.

Das Veranstaltungsformat career@office, Deutschlands einzige Messe mit Kongress für Office-Professionals, ist ein Ort nachhaltiger Weiterbildung und Netzwerk-Plattform für Besucher und Aussteller.

Pressekontakt:

working@office

Chefredakteurin Annette Rompel

redaktion(at)workingoffice.de

VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

Theodor-Heuss-Straße 2 - 4 | 53177 Bonn www.workingoffice.de

© VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

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