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Online-Marketing in eigener Sache

Einfach eine Bewerbungs-Homepage ins Netz stellen und dann auf Jobangebote warten ... Das klingt verlockend, doch so einfach funktioniert es nicht. Drei Bewerbungsprofis erklären, wie Sie es richtig machen.

Online-Marketing in eigener Sache

Immer mehr Stellen werden nur noch über das Internet ausgeschrieben, sei es bei Jobbörsen oder direkt auf der Homepage der Unternehmen. Die Bewerber reagieren darauf. "Bei international bekannten Konzernen gehen heute schon bis zu 80 Prozent aller Bewerbungen per E-Mail ein", erklärt Internetmarketing-Expertin und Buchautorin Petra Wentzel.

 

Personalchefs surfen nicht 

Warum sollte man also nicht noch mehr Online-Kompetenz zeigen und mit einer eigenen Website künftige Arbeitgeber anlocken? "So einfach funktioniert das nicht. Wer eine Homepage ins Netz stellt, erhält nicht automatisch Stellenangebote. Kein Personalchef surft durchs Netz, um Bewerbungsseiten zu finden ", weiß Karriere-Coach Svenja Hofert. Eine Bewerbungs-Homepage erfüllt eine andere Aufgabe: Sie hilft dem Jobsuchenden, sich beim potenziellen Arbeitgeber zu präsentieren. "Die Homepage ist immer nur eine Ergänzung zur konventionellen Mappe oder zu der E-Mail-Bewerbung", betont PR-Expertin Wentzel.

 

Beim Unternehmen vorfühlen

Wie bei jedem Bewerbungs-Tool sollte man vorab klären, für welches Jobangebot der Einsatz erfolgversprechend ist. "Nicht für jede Stelle und nicht bei jedem Arbeitgeber ist die eigene Homepage die beste Methode sich zu bewerben", meint Harald Schmidt, Geschäftsführer von Ihr-Stellengesuch.de. "Meist verrät ein Blick auf die Internetseite eines Unternehmens, ob eine Online-Bewerbung erwünscht ist. Oft haben große Konzerne, wie Lufthansa und BMW, eigene Online-Formulare für die Bewerbung. Diesen standardisierten Weg sollte man nutzen. Der Hinweis auf die eigene Homepage macht in diesen Fällen keinen Sinn."

 

Nur wenige Sekunden 

Gegenüber der konventionellen Mappe hat die Online-Bewerbung einige Vorteile. Während die Papierversion lange auf dem Postweg unterwegs ist, hat die E-Mail mit dem Link zur Homepage den Personalchef bereits nach wenigen Sekunden erreicht. Gehen beim Arbeitgeber mehrere hundert Bewerbungen ein, haben die ersten Stellensucher beste Chancen, aufzufallen. Verschickt man selbst eine große Anzahl an Bewerbungen, ist die Homepage kostengünstiger. Dies ist insbesondere bei Initiativbewerbungen vorteilhaft. Und nebenbei zeigt man mit einer Bewerbungs-Homepage, dass man das WWW zu nutzen weiß.

 

Über die verschiedenen Möglichkeiten sollte man sich genau informieren, Fachjournalistin Alexandra Gebel beschreibt in der aktuellen Ausgabe von working@office, worauf es bei Bewerbungs-Homepages ankommt.

 

 

    Dieser Auszug hat Ihnen gefallen? Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft (working@office Heft 4/2008).
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