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Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel

In Deutschland fehlen aktuell mehr als 300.000 Fachkräfte, vor allem in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das belegt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die Zahlen bedeuten eine Steigerung von 32,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017.

Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel

"Die Ursachen für den Mangel an Fachkräften sind ganz unterschiedlich", weiß Matthias Schenk von der NÜRNBERGER Versicherung. "Da wäre zum einen der demografische Wandel. Er führt dazu, dass es allgemein weniger Schulabsolventen gibt. Dadurch sinkt die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter." Außerdem würden mehr Mitarbeiter die Unternehmen aus Altersgründen verlassen als junge Arbeitnehmer nachkommen.

Auch sei eine Ausbildung im Vergleich zu einem Studium laut Schenk für viele junge Leute nicht mehr so attraktiv, weshalb die Firmen außerdem mit vakant bleibenden Ausbildungsstellen zu kämpfen hätten. "Auch der anhaltende Wirtschaftsaufschwung führt dazu, dass es für viele offene Stellen zu wenig Fachkräfte gibt", fügt Schenk hinzu. Das betreffe vor allem kleine und mittlere Firmen, die weniger Spielraum im Hinblick auf die Löhne hätten.

Matthias Schenk rät Unternehmen im "War for Talents" zu drei Maßnahmen:

Erste Maßnahme: In Recruiting und Weiterbildung investieren: Laut der Analyse "Recruiting Trends 2018" des Institute for Competitive Recruiting (ICR) werden vermehrt Online-Jobbörsen herangezogen, um Mitarbeiter zu gewinnen. "Eine weitere Möglichkeit einer zielgruppenspezifischen Ansprache bieten sozialen Medien. Dazu sprechen Personaler aktiv potenzielle Kandidaten auf sozialen Netzwerken wie Xing und LinkedIn direkt an", weiß Schenk. Zudem sollten Unternehmen sich nicht nur extern umschauen, sondern in die Mitarbeiter investieren: Durch Weiterbildungsmaßnahmen können die eigenen Mitarbeiter qualifiziert und gefördert werden.

Zweite Maßnahme: Sich als attraktiver Arbeitgeber etablieren: "Während vor ein paar Jahren noch wettbewerbsfähige Gehälter sowie gute Aufstiegschancen Priorität bei Bewerbern hatten, steht nun eine ausgeglichene Work-Life-Balance ganz oben auf der Liste", so Schenk. Konkret heißt das: Flexible Arbeitszeitmodelle sowie die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten. Auch ein gutes Betriebsklima erhöht die Chancen, Arbeitnehmer langfristig an ein Unternehmen zu binden. Auch kleine Gesten seien dabei wichtig, weiß Schenk: "Durch ein Obstangebot oder einen Geburtstagskuchen können Arbeitgeber auch mit wenig finanziellem Aufwand Wertschätzung für ihre Mitarbeiter ausdrücken."

Dritte Maßnahme: Innerbeteriebliche Sozialleistungen anbieten: "Viele Vorteile bietet beispielsweise eine betriebliche Krankenversicherung (bKV). Sie fördert die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Das steigert deren die Zufriedenheit“, so Matthias Schenk. Doch auch auf Arbeitgeberseite wirkten sich betriebliche Sozialleistungen positiv aus: Durch weniger gesundheitliche Ausfälle käme es auch zu weniger finanziellen Einbußen. Die betriebliche Krankenversicherung der NÜRNRBERGER bietet drei unterschiedliche Modelle der Finanzierung an: entweder kommt der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber jeweils alleine für die Kosten auf oder die Finanzierung wird zwischen beiden geteilt. Bei Gruppenverträgen werden günstigere Konditionen angeboten. Außerdem können Familienmitglieder zusätzlich mitversichert werden.

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