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Immer auf Augenhöhe

Der Status eines Menschen hat maßgeblichen Einfluss darauf, ob er im Job respektiert wird und Karriere macht - oder eben nicht. Wer die Machtspielchen durchschaut, setzt sich in schwierigen Situationen leichter durch. Und das gilt nicht nur für Führungskräfte, sondern vor allem auch für Sie.

Immer auf Augenhöhe

Der Status eines Menschen hat maßgeblichen Einfluss darauf, ob er im Job respektiert wird und Karriere macht - oder eben nicht. Wer die Machtspielchen durchschaut, setzt sich in schwierigen Situationen leichter durch. Und das gilt nicht nur für Führungskräfte, sondern vor allem auch für Sie.

 

Sobald zwei Menschen aufeinandertreffen, beginnt ein Spiel. In Sekundenschnelle taxieren wir den Status unseres Gegenübers. Wer hat die höhere Position? Wer wird mehr respektiert, wer ist sympathischer? Und wer setzt sich durch?

 

Statusspiele

Statusspiele laufen immer und überall ab. Im Café oder in der Schule ebenso wie in der Familie, und natürlich im Job. Der Alltag ist voll von solchen Situationen. Ob wir uns dominant verhalten oder eher zurückhaltend, das hat mit unserer Persönlichkeit zu tun. Entscheidend ist jedoch auch die Art der Beziehung, die wir zu dem anderen haben. Als Mutter gelingt es uns vielleicht ganz gut, unserem Kind freundlich, aber bestimmt zu erklären, dass es nun wirklich reicht mit der Schokolade. Sobald eine bestimmte Kollegin um die Ecke kommt und Befehle erteilt, werden wir jedoch jedes Mal ganz klein. Und ärgern uns hinterher selber.

 

Angst vor einem Rüffel

Warum verhält man sich oft anders als man eigentlich möchte? Und lässt sich zum Beispiel wieder einen Packen Arbeit aufhalsen, der kaum zu bewältigen ist, obwohl man sich geschworen hatte, beim nächsten Mal "Nein" zu sagen. "Gerade im Office-Management sind solche Situationen schwierig", weiß Trainerin Nicola Fritze. Zwischen Chef und Assistentin herrsche per se ein Statusgefälle. Die Gefahr, sich klaglos zu fügen und die gewünschten Aufgaben in gewohnt zuverlässiger Art und Weise zu erledigen, sei in dieser Situation besonders groß. "Auf der einen Seite gehört es zu dem Job als Office-Managerin, dem Chef den Rücken freizuhalten", beschreibt Fritze das Spannungsfeld, "auf der anderen Seite steht das Bedürfnis nach Respekt und Anerkennung."

 

Neue Positionen ausprobieren 

In Workshops bietet die Improvisationstrainerin ihren Teilnehmern Raum, um ungewohnte Statussituationen spielerisch auszuprobieren und sich dabei in ganz neuen Positionen zu erleben. Wie fühlt es sich beispielsweise an, dem Vorgesetzten in ruhigem und sachlichem Ton beizubringen, dass von Kaffeekochen in der Stellenausschreibung eigentlich nicht die Rede war? "Die Angst davor, einen Rüffel oder eine Abmahnung zu riskieren, ist in vielen Fällen nicht unberechtigt", so Fritze. Aber: Wer lernt, sich selbst zu vertrauen und sein Anliegen auch in schwierigen Situationen souverän zu kommunizieren, wirkt überzeugend. "Das Schlimmste ist die Angst vor der Angst."

 

Weiter lesen

Was einen niedrigen oder hohen Status beeinflußt, wie Sie als Sekretärin und Assistentin Machtspielen souverän begegnen und wie Sie dabei loyal bleiben, beschreibt Gunda Achterhold in der aktuellen Ausgabe von working@office.

 

 

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