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Die Fleiß-Falle

Der Beruf der Assistentin oder Sekretärin bietet oft viel mehr Spielraum für anspruchsvolle Aufgaben, als es scheint. Wenn Ihnen der Sinn nach "mehr" steht, überdenken Sie doch einmal Ihr Rollenverständnis - und setzen Sie Ihre Energie auch für die eigenen Ziele ein.

Die Fleiß-Falle

Der Beruf der Assistentin oder Sekretärin bietet oft viel mehr Spielraum für anspruchsvolle Aufgaben, als es scheint. Wenn Ihnen der Sinn nach "mehr" steht, überdenken Sie doch einmal Ihr Rollenverständnis – und setzen Sie Ihre Energie auch für die eigenen Ziele ein.

 

Es ist besonders angenehm für Kollegen und Chefs, wenn ein "fleißiges Lieschen" unter ihnen ist. So kann man sich darauf verlassen, dass alles läuft und die eher langweiligen Dinge abgearbeitet werden.

 

Der Kleinkram der Anderen

Dafür wird die "Gute Seele" gelegentlich gelobt, was wiederum der Motor dafür ist, dass sie sich weiterhin recht wohl verhält. Diese Aschenputtelrolle beschert aber auch negative Gefühle: Man erledigt den ungeliebten Kleinkram für andere und weiß doch, dass man eigentlich zu Höherem bestimmt ist. Ein Groll macht sich breit, und dennoch fügt man sich. Nur manchmal gibt es ein kleines Aufbegehren und das Umfeld ist irritiert, warum die sonst so fleißige Kollegin dann und wann so ungehalten reagiert. Doch meist ist es nur ein Strohfeuer und die Wogen glätten sich schnell wieder.

 

Warme Worte zu Weihnachten

Wie der Fleiß wird auch der Aufruhr zur fest kalkulierbaren Größe, und keiner nimmt das Ganze richtig wahr. So kann es dann in Ruhe weitergehen und alle Tätigkeiten, die tagein, tagaus für einen reibungslosen Ablauf sorgen, finden weiterhin kaum Beachtung. Und deshalb dürfen sich die fleißigen Lieschen nicht wundern, wenn ihre Arbeit nichts weiter bringt als ein Schultertätscheln und ein paar warme Worte zur Weihnachtsfeier.

 

Kompetenz steht nicht im Vordergrund

Es gibt so einiges, was Menschen daran hindert, erfolgreicher zu werden. So wird häufig das Thema Kompetenz überschätzt, nach dem Motto: Nur wenn ich alles weiß und alles sofort beantworten kann, bin ich die Beste. Mit dieser Leitlinie im Kopf werden unzählige Fortbildungen nach Feierabend und am Wochenende absolviert und führen doch nicht recht zum Ziel. Dafür kann es zwei Gründe geben: So empfindet mancher Chef die überdurchschnittliche Kompetenz seiner Mitarbeiter gar als Bedrohung. Oder der Kollege hat zwar weniger Ahnung, kann sich aber besser verkaufen. Fazit: Kompetenz gibt dem, der sie hat, ein großes Stück Sicherheit. Für Beachtung und Aufstiegschancen ist sie zwar mit entscheidend, steht aber nicht im Vordergrund.

 

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Ein ähnliches Hemmnis wie die Kompetenz-Überschätzung stellt die Perfektionsfalle dar. Wie Sie diesem Druck entgehen, was Sie wirklich beflügelt und wann Sie die "Kaffee-Frage" stellen sollten, lesen Sie in der Mai-Ausgabe von working@office.

 

    Dieser Auszug hat Ihnen gefallen? Den ungekürzten Artikel finden Sie in der Mai-Ausgabe (working@office Heft 5/2009).
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