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Blicke richtig einsetzen und deuten

Der Blickkontakt ist ein zentrales Element der nonverbalen Kommunikation. Er spielt bei der Kontaktaufnahme, im Gespräch und auch bei Vorträgen eine entscheidende Rolle. Wer den Augen des Gesprächspartners ausweicht oder ihn anstarrt, hinterlässt einen negativen Eindruck. Mit diesen Tipps lernen Sie, im entscheidenden Moment mit dem richtigen Blickkontakt zu überzeugen.

Ein erster Schritt zur Kontaktaufnahme unter Gesprächspartnern ist häufig der Blickkontakt. Oft sagt ein Blick mehr als tausend Worte: Er kann das Eis zwischen zwei Menschen brechen oder die Ernsthaftigkeit einer Situation verdeutlichen. Innerhalb einer Unterhaltung gibt es einige gesellschaftliche Regeln in Bezug auf den Blickkontakt. Die Jobbörse Absolventa hat die Dos and Don`ts des Blickkontakts parat - so hinterlassen Sie garantiert einen guten Eindruck.


Kontaktaufnahme durch Blickkontakt

Ob Jobmesse, Firmenevent oder die Vorstellungsrunde am neuen Arbeitsplatz - wenn man auf unbekannte Menschen trifft, dient der gekonnte Blickkontakt häufig als erster Schritt zur Kontaktaufnahme. Hier gilt es, das richtige Mittelmaß zu treffen. Folgende Blickkontakt-Regeln helfen Ihnen dabei, Interesse zu bekunden, ohne aufdringlich zu sein.   


Top-Five Regeln für einen gelungenen Blickkontakt:

  • Ein offener, klarer Blick mit angedeutetem Lächeln symbolisiert Interesse, Neugier und Sympathie.
  • Hebt man kurz die Augenbrauen, ist das ein Zeichen für Freude über die Kontaktaufnahme.
  • Der Blickkontakt sollte mindestens eine Sekunde, jedoch nicht länger als drei Sekunden dauern.
  • Ist der Blickkontakt nur flüchtig, dann symbolisiert das eher Desinteresse.
  • Ist der Blickkontakt zu lang, kann dies beim Empfänger als zu aufdringlich empfunden werden.



Blicke richtig deuten

Abhängig davon, wie der Gesprächspartner auf den ersten Blickkontakt reagiert, lassen sich schließlich die weiteren Schritte der Kontaktaufnahme gestalten. Kommt ein  gegenseitiges Interesse zum Ausdruck, können Sie die Gelegenheit nutzen, freundlich auf die Person zuzugehen, um dann mit einer Einstiegsfrage ins Gespräch zu kommen. Folgende Anzeichen deuten jedoch auf Desinteresse, Schüchternheit oder gar Provokation hin:

  • Wenn Ihr Gegenüber den Blick senkt oder den Blickkontakt gar nicht erwidert, ist dies in den meisten Fällen ein Zeichen dafür, dass momentan kein Interesse an einer Kontaktaufnahme besteht.
  • Wird der Blickkontakt mit einem schiefen Blick erwidert, so steht dies für abschätzende Zurückhaltung.
  • Zeichen für Unsicherheit sind ein stetig gesenkter und umherfliegender Blick sowie häufiges Blinzeln.
  • Demonstratives Wegschauen ist ein deutliches Zeichen für Abneigung bis hin zur Provokation.



Blickkontakt im (Vorstellungs-)Gespräch

Gerade beim Bewerbungsgespräch ist der Blickkontakt von zentraler Bedeutung. Mit der richtigen Mimik kann der Bewerber beim Gegenüber sowohl Sympathie auslösen, als auch Kompetenz ausstrahlen.

Sprechen Sie mit zwei oder mehr Personen, sollten Sie in erster Linie mit dem Sprecher Blickkontakt halten, aber dennoch zwischendurch auch den Blickkontakt zu den Beisitzern suchen, um diese in das Gespräch zu integrieren. Das Gespräch sollte dabei möglichst auf gleicher Augenhöhe stattfinden, ohne dass man herab- oder aufblicken muss.


Diese Fehler sollten sie vermeiden:

  • Wenn Sie einen Blickkontakt aufgebaut haben, sollten Sie nicht ständig zwischen den Augen Ihres Gesprächspartners wechseln. Das passiert häufig dann, wenn man versucht, seinem Gegenüber in beide Augen zu schauen. Die schnellen, wechselnden Augenbewegungen wirken jedoch hektisch und unsicher. Ein Trick, um dies zu umgehen, ist auf ein Auge zu schauen oder den Blick auf den Nasenrücken des Anderen zu fokussieren.


  • Auch sollten Sie Ihren Gesprächspartnern nicht zu tief in die Augen schauen. "Anstarren" wird von den meisten Menschen als unangenehm empfunden und ruft Abwehrreaktionen hervor. Wer angestarrt wird, versucht sich entweder abzuwenden, um dem starrenden Blickkontakt zu entkommen oder er starrt zurück, um sich zu wehren. Das wiederum kann im schlimmsten Fall (wechselseitig) Aggression auslösen.



Blickkontakt als Redner - Aufmerksamkeit einfordern

Bei einer Projektvorstellung oder einem Vortrag vor größerem Publikum sollten Sie als Redner darum bemüht sein, dass möglichst alle Zuhörer Blickkontakt zu Ihnen herstellen können und Sie ebenfalls alle Zuhörer mit einem Blick erfassen. Eine bewährte Technik ist es, den Blick während des Vortrags gelegentlich von einer auf die andere Seite schweifen zu lassen oder aber einige gezielte Punkte anzuvisieren.


Weitere Infos unter www.absolventa.de.

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