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Auf gutem Kurs

Sie ist eine echte Hamburger Deern und arbeitet für die Hafenaufsicht des größten deutschen Seehafens, die Hamburg Port Authority. Mit Mut und vollen Segeln meistert Martina Stülten hier ihren Alltag.

Martina Stülten beginnt im Juni 2001 als Assistentin des Bereichsleiters Hafenbau Dr. Christoph Miller bei der Hamburg Port Authority (HPA). Zwei Jahre später wird sie Assistentin des Geschäftsführers Dr. Hans Dücker.

 

Gutes Gedächtnis und auch mal Wind machen

Im Vorzimmer des Geschäftsführers sichtet und sortiert sie die Post, betreut die Besucher. Ihre wichtigsten Werkzeuge sind Kalender und Telefon, denn die Tage des Chefs sind gepflastert mit Terminen und Telefonkonferenzen.

 

 

 

"Meine wichtigste Aufgabe ist es, ihn von morgens bis abends zu organisieren", fasst die Assistentin zusammen. Angesichts des großen Arbeitsvolumens ist es manchmal gar nicht so einfach, die Termine so zu legen, dass der Chef zwischendurch auch noch Zeit zum Luftholen hat. "Ich denke aber, es gelingt mir ganz gut", lacht Martina Stülten, "denn bislang hat er mir den Terminkalender noch nicht um die Ohren gehauen".

 

Den Wind aus den Segeln nehmen

Für eine perfekte Zeitplanung braucht sie nicht nur Organisationstalent, sondern manchmal auch etwas Mut und Stehvermögen. Beispielsweise, wenn der Vorstand eines Dax-Unternehmens am Apparat ist, der es nicht gewohnt ist, dass man ihm seine Wünsche abschlägt, man ihn aber dennoch vertrösten muss. Martina Stülten hat längst Routine im professionellen Telefonieren: "Am besten, man sagt alles bestimmt und gerade heraus, aber immer freundlich ... eben mit ein bisschen gesundem Menschenverstand."

 

Land unter

Ohne einen sehr klaren Arbeitsstil und ein richtig gutes Gedächtnis könnte Martina Stülten ihren Job nicht meistern. "Ich arbeite schnell und strukturiert und ich bin multitaskingfähig", schätzt die Assistentin ihre Stärken ein. Das ist an ihrem Arbeitsplatz besonders wichtig, meint sie, denn sonst hätte ihr Vorgesetzter angesichts der Flut von Themen und Terminen schnell 'Land unter'.

 

Hin und wieder Gegenwind

Damit alles dennoch reibungslos funktioniert, erfordert es mitunter auch rigorose Maßnahmen. So räumt Martina Stülten, wenn ihr Chef im Urlaub ist, auch schon mal seinen Schreibtisch auf. Ob der Vorgesetzte da nicht Angst habe, dass er selbst den Überblick verliere? "Keineswegs", sagt Martina Stülten, "er weiß, dass er sich auf mich verlassen kann – und schließlich braucht ein Segler hin und wieder auch mal Gegenwind."

 

 

    Dieser Auszug hat Ihnen gefallen? Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft (working@office Heft 6/2008).
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