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Altersvorsorge: Frauen denken zu selten an sich

Am 8. März ist Weltfrauentag. Der Tag, der nur den Frauen gehört - weil sie immer zuhören, Rat geben, sich kümmern und für andere da sind. Geht es allerdings um die eigene Vorsorge, dann denken Frauen viel zu selten an sich. 82 Prozent - so ergab es eine Umfrage der R+V Versicherung - wollen im Alter nicht zurückstecken. Mit diesen 10 Tipps sind Sie fürs Alter finanziell gerüstet.

Altersvorsorge: Frauen denken zu selten an sich

Doch fast 40 Prozent investieren monatlich nicht einmal 50 Euro in die eigene Altersvorsorge. "Dabei ist es gerade für uns Frauen enorm wichtig, ans Alter zu denken", sagt Margit Winkler, Altersexpertin vom Institut GenerationenBeratung. Die folgenden Tipps helfen Frauen bei der optimalen Altersvorsorge helfen.


1. Gesetzliche Rentenversicherung

Gerade Frauen erhalten oft weniger Rente, als ihnen eigentlich zusteht. Grund dafür können Lücken im Lebenslauf sein, die zu fehlenden Rentenzeiten führen. Sichern Sie sich Ihre Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung!


2. Verträge prüfen

Klären Sie, wer Vertragsinhaber der Versicherung ist. Stellen Sie zusammen, welche Verträge auf Ihren Namen laufen: Nur diese gehören auch wirklich Ihnen! Traditionell sind Männer Vertragsinhaber von Rentenversicherungen. Dabei können Sparleistungen partnerschaftlich gleich aufgeteilt werden.


3. Riestern

Lassen Sie sich vom Staat sponsern! Die Riesterrente ist für viele Frauen die ideale Einsteiger-Variante. Zulagen für Kinder erhöhen die Rendite und können auch in Anspruch genommen werden, wenn man nicht arbeitet. Betriebliche Altersvorsorge ist auch für Frauen mit Minijobs hilfreich, da sie die Förderung in gleicher Höhe wie Angestellte bekommen.


4. Ausreichend versichert?

Sichern Sie sich ab: Haus und Auto werden meist automatisch versichert. Aber wie sieht es mit den größten persönlichen Risiken aus? Diese drei Versicherungen sollten Sie unbedingt checken, sonst nützt im Bedarfsfall kein Sparen: Private Haftpflicht, Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung und Pflegeabsicherung.


5. Pflege

Wer Angehörige pflegt, erhält selbst mehr Rente. Diese Ansprüche sollten Sie sich sichern! Mit einem Pflegetagebuch kann nachgewiesen werden, welche Zeiten für die Pflege von Angehörigen aufgebracht wurden und damit ein Ausgleich aus dem Nachlass durchgesetzt werden.


6. Verantwortung übernehmen

Übernehmen Sie Verantwortung für die Altersvorsorge: Nur wenn Frau versorgt ist, kann sie andere unterstützen. So undurchsichtig das Feld der Finanzen für viele auch sein mag - schieben Sie das Thema langfristige Geldanlagen nicht vor sich her, sondern setzen sich damit auseinander!


7. Hinterbliebenenversorgung

Checken Sie Ihre Hinterbliebenenversorgung! Mit dem sogenannten Rentensplitting lassen sich Ansprüche während der Ehezeit teilen. Interessant ist das vor allem dann, wenn die Witwenrente aufgrund weiterer Einkommen wegfällt oder gekürzt wird.


8. Vorbereiten

Gute Vorbereitung ist alles: Machen Sie sich über Ihren finanziellen Status quo schlau und gehen Sie mit konkreten Fragen ins Vorsorgegespräch. So kann Ihr Berater genau auf Ihre Wünsche eingehen. Und natürlich verringert sich damit auch die Gefahr, auf schwarze Schafe in der Beratung hereinzufallen.


9. Umhören

Ziehen Sie Freunde und Familie zu Rate! Um mehr im Alter zu haben als die Grundversorgung, sollte sich Frau sich nicht allein auf den Staat oder den Ehepartner verlassen. Was sagt denn die Freundin? Mitunter hat sie bereits Erfahrungen mit den Strategien und Möglichkeiten der Altersvorsorge.


10. Vollmachten

Häufig vergessen, aber essentiell: Vollmachten zur gegenseitigen Vertretung, Patientenverfügung und Testament gehören heute längst zum Vorsorgepaket dazu. Erst damit sind Sie rundum abgesichert!


Margit Winkler (Jahrgang 1963), Inhaberin des Instituts GenerationenBeratung, ist Expertin in allen Fragen rund um Vollmachten, Verfügungen, Pflege und Testament. Sie hat einen Zertifikatskurs initiiert, mit dem sie GenerationenBerater (IHK) ausbildet. Zudem unterstützt sie Firmen der Finanzbranche mit Kunden- und Werbeunterlagen zum Thema. Mit ihrem Buch "Vorsorgen ist keine Frage des Alters" hat sie einen Leitfaden für Menschen vorgelegt, die die eigene Zukunft nicht dem Zufall überlassen wollen. Mehr Informationen finden Sie unter ##link0##

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