Sauber!
Ein sauberes Arbeitsumfeld trägt zu weniger Fehlzeiten und mehr Wohlbefinden bei.

Sauber!

Ob Großraumbüro oder Homeoffice, in Zeiten der Corona-Pandemie ist der Schutz vor Infektionen wichtiger denn je. Doch nicht nur in der aktuellen Situation trägt ein sauberes Arbeitsumfeld zu weniger Fehlzeiten und mehr Wohlbefinden bei. Wie das mit einfachen Maßnahmen und Produkten gelingt.

Ein Büroarbeitstisch sei bis zu 400 Mal schmutziger als eine öffentliche Toilette, und auch das Mobiltelefon zähle zu den schmutzigsten Dingen, die wir in der Hand halten, heißt es in Studien des Mikrobiologen Prof. Charles Gerba von der Universität Arizona. Ob Erkältungs- oder Grippeviren, Kolibakterien oder Staphylokokken – sie alle siedeln sich unbemerkt am Arbeitsplatz an. Aber kein Grund zur Sorge, mit einem Wisch lassen sie sich entfernen. Zurück bleibt das gute Gefühl, die Dinge – im wahrsten Sinne des Wortes – selbst in die Hand nehmen zu können.

Eine Türklinke, ein Händedruck oder ein Husten- oder Niesanfall: Viren und Bakterien verbreiten sich überall und schnell – nicht nur über eine Tröpfcheninfektion über die Luft, sondern auch durch eine Kontakt-/Schmierinfektion über gemeinsam benutzte Gegenstände im Büro. „Wo viele Menschen sind, sind auch viele Keime“, sagt Arbeitsmedizinerin Dr. Dr. Eva Cramer, „ob und was sie anrichten, hängt grundsätzlich von zwei Dingen ab: vom eigenen Immunsystem und von der Hygiene“. Für Menschen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem sei insbesondere in Corona-Zeiten das Homeoffice oder ein Einzelbüro die beste Wahl, um eine Ansteckung zu vermeiden.

Cramer betont: „Um generell das Ansteckungsrisiko bei Infektionskrankheiten zu minimieren, ist neben Abstandhalten und der Einhaltung der Husten- und Niesetikette gründliches und regelmäßiges Händewaschen mit Seife das A und O.“ Wichtig sei, die Seife 30 Sekunden lang gründlich sowohl auf die Handinnenflächen als auch auf Handrücken, Fingerspitzen und zwischen die Finger zu reiben und anschließend mit fließendem Wasser abzuspülen.

„Bei guter Händehygiene ist der alltägliche Gebrauch eines Desinfektionsmittels nicht notwendig. Oft schadet es mehr als es nützt, weil es zu Hautreizungen und auch zur Resistenzbildung bei Bakterien führen kann. Wer sich jedoch mit Desinfektionsmittel sicherer fühlt, kann dies zusätzlich verwenden“, so Cramer. Zum Beispiel, wenn es unterwegs keine Möglichkeit zum Händewaschen gibt. Immer mehr Unternehmen stellen gleich am Eingang mobile Desinfektionssäulen oder Hygienestationen zur Handdesinfektion bereit, etwa von Bode, JM-Metzger, Saraya und Ophardt – sofern sie aufgrund der hohen Nachfrage überhaupt lieferbar sind. Auch Gesichtsmasken, die der Verbreitung von infektiösen Tropfen Einhalt gebieten, stellen viele Firmen zur Verfügung.

KEIMEN DEN NÄHRBODEN NEHMEN

Neben Händewaschen, Abstandhalten und Masken sind vor allem zuverlässige Hygienemaßnahmen entscheidend. Alle Flächen, die von vielen Personen benutzt werden, müssen hygienisch einwandfrei sein, deshalb haben Reinigungsunternehmen Hochkonjunktur. „Gebäudereiniger ‚putzen‘ nicht einfach nur, sie sorgen für Sauberkeit und Hygiene. Bei der Reinigung werden 50 bis 80 Prozent der Mikroorganismen und auch Schmutz entfernt, der sonst als Nährboden für Keime dienen könnte, betont Arnulf Piepenbrock, Geschäftsführender Gesellschafter der Piepenbrock Unternehmensgruppe für Gebäudedienstleistungen.

Bei der Reinigung von Büros stehen bei Piepenbrock die Oberflächen im Vordergrund. „Eine vorsorgliche Flächendesinfektion ist in Büroräumen derzeit nicht zu empfehlen“, sagt Piepenbrock. Wenn es eine bestätigt COVID-infizierte Person im Unternehmen gibt, stünden sogenannte Hautkontaktflächen wie Tastatur oder Telefonhörer im Fokus.

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