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Wie weit sind die Anfahrtswege zum Job, die ihr in Kauf nehmt?

Marita

Mitglied seit
30.12.2004
Beiträge: 12
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Hallo zusammen, habe heute morgen in einer Zeitung von Deutschlands Berufspendlerin gelesen mit dem weitesten Anfahrtsweg, nämlich 350 km einfach/Tag! Die Frau ist Sekki, 52 Jahre alt u. steht jeden Morgen um 3.30 Uhr auf, um um 8.00 Uhr dann endlich (sie fährt mit der Bahn) im Büro zu sein. Abends kommt sie erst um 20.00 Uhr frühestens heim. Die Fahrkarte kostet ca. 200 Euro im Monat. Umziehen könne sie aus privaten Gründen nicht (war nicht näher erläutert). Es wurde gerühmt, dass doch alle Personen so flexibel sein sollten, nicht nur in der Nähe ihres Wohnortes zu suchen.

Ich wollte nun einmal wissen, wie weit euere Anfahrtswege sind, wieviel Zeit ihr investiert für Hin- u. Rückfahrt u. wie weit "ihr gehen würdet", solltet ihr wirklich nicht umziehen können für eine Arbeitsstelle.

Mir kommt dieser Arbeitsweg sehr weit vor u. ist, so finde ich, eine Zumutung oder????? Lasse mich aber gerne belehren.....

viele Grüße

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Steffi

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23.02.2002
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Hallo Marita,

mein Anfahrtsweg zu meiner Arbeitsstätte dauer t genau eine Zigarettenlänge. Nun habe ich Glück und in meiner Stadt einen Job bekommen.
Wenn dies nicht so wäre, würde ich max. eine dreiviertel Stunde Anfahrt in Kauf nehmen.
350 km einfache Fahrt finde ich persönlich zu viel!

Ich denke nicht, dass ich jobbedingt in eine andere Stadt ziehen würde. Dafür bin ich durch und durch familienmensch und würde meine Leute vermissen.

LG
Steffi

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Annalena

Mitglied seit
23.11.2001
Beiträge: 16
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Bin ein halbes Jahr gependelt und jeden Tag 150 km gegurkt. (pro Strecke 75 km).
Die Hinfahrt hat mindestens 1,5 Stunden gedauert, wenn die Autobahn relativ frei war. Ansonsten schon länger.

Zurück war es ungefähr ne Stunde.

Ich würde es nie wieder machen. Es geht einfach zu viel Zeit flöten und man hat kaum noch nach der Arbeit ein Privatleben.

LG
Annalena

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heidi

Mitglied seit
05.04.2011
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350 km ist echt arg viel, ich würde vielleicht 70 km auf mich nehmen, wenn diese Strecke auch garantiert staufrei oder gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist.

Ansonsten habe ich natürlich das Glück, in Hamburg zu wohnen und auch dort zu arbeiten. Arbeitsweg: ca. 20 - 25 Minuten. Länger als 33 Minuten habe auch bei früheren Jobs noch nie gebraucht.

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clarissa

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21.09.2006
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Hallo,

meine Arbeitsstelle ist ca. 20 km von zu Hause weg. Ich fahre mit dem Auto also eine Viertelstunde.
Bin allerdings vor zwei Jahren täglich nach München "geeiert", was eine Fahrstrecke von ca. 200 km (Hin und zurück) ausmachte. Fahrzeit mit dem Auto je nach Lage auf der Autobahn: ca. 3 h täglich.
Mein Freund fährt seit einem Jahr täglich nach München (er kann leider nur dort studieren) - allerdings mit der Bahn: Fahrzeit hier (inkl. Wartezeiten am Bahnhof): mind. 4,0 - 4,5 h!!!!
Fazit für mich: ich würde eine Fahrzeit bis zu 3 h täglich (für mich also bis nach München) für eine gewisse Zeit in Kauf nehmen. Würde mich aber parallel bei Unternehmen in meiner näheren Umgebung (rund um den Chiemsee bis Rosenheim bzw. Salzburg) bewerben.
Hatte also richtig Glück mit meinem Job: Fahrzeit super ok, Arbeit macht wahnsinnig viel Spaß, und fast das Wichtgste: verdiene - trotz dass wir total am vom Schuss sind - richtig gutes Geld. Bin also rundrum zufrieden!
LG aus Obing/Chiemgau, Clarissa

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Rosi

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28.12.2006
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Du hast mir diese Frage aus dem "Forum" genommen. Genau die wollte ich auch schon seit Tagen stellen - finde ich lustig!!

Also ich fahre:

PKW 10 km
15 Minuten
Firmenparkplatz

Würde bis zu 30 km fahren (dann darf es aber keine Parkplatz-Suche mehr geben) oder optimale öffentl. Verkehrsmittel

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Susanne

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09.03.2007
Beiträge: 525
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Hallo,

ich fahre so zirka 35 km einfache Strecke (zirka 30 Minuten).

Ich denke, die Gute ist mit 52 Jahren froh, eine Stelle zu haben. Außerdem hat sie bestimmt nicht mehr die Verpflichtungen (Familie, Haushalt, Einkauf etc.), die wir so täglich haben.
Ich kenne den Zeitungsbericht nicht, könnte mir aber vorstellen, dass sie mit ihrem Chef gegangen ist oder einfach nur eine Stelle wollte. Mir wäre es sowohl jetzt (mit täglichen Verpflichtungen) als auch später zu weit.

Gruß

Susanne

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Anna

Mitglied seit
17.04.2012
Beiträge: 228
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Hallo,
im Moment fahre ich knapp 100 km am Tag. Das macht je nach Verkehrsaufkommen 1 1/2 bis 2 Std. am Tag (auch schon mal länger). Jetzt habe ich einen Aufhebungsvertrag unterschrieben weil der Dienstsitz verlegt wird und ich damit genau das Doppelte fahren müsste (auch an Zeit). Das fällt mir nach 17 Jahren nicht eben leicht, aber Familie vor Job!

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Rosi

Mitglied seit
28.12.2006
Beiträge: 258
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Ich denke auch, dass diese pauschale Aussage nicht gerechtfertig ist. Wir kennen doch die Hintergründe nicht?
Vielleicht liebt sie ihren Chef?
Vielleicht hat sie nur noch 3 Monate zu arbeiten - warum dann wechseln?
Vielleicht hat sie nur noch keine Wohnung beim Arbeitsplatz gefunden?

Also ist es müssig, darüber zu spekulieren. Niemand wird ohne Grund solche Belastung auf sich nehmen.

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Susanne

Mitglied seit
09.03.2007
Beiträge: 525
Hilfreich: 0

Hallo Käthe,

da hast du mich aber falsch verstanden. Da ich nicht weiß, wie sie heißt, habe ich "die Gute" gesagt. Außerdem ist das Problem, was ich anspreche, doch nicht ungekannt. Als wir einen neuen QS-Leiter suchten, wurden nur Männer in den dreißigern eingeladen. Der Ehemann meiner Lymphdrainagen-Tante (ist jetzt auch nicht abwertend gemeint) ist 55 Jahre alt und war 4 Jahre arbeitslos, weil ihn aufgrund seines Alters niemand einstellen wollte.

Ich kann diese Meinung nicht nachvollziehen, denn diese Leute haben ja auch jede Menge Erfahrung. Trotzdem ist es eine Tatsache, dass es schwierig ist, mit über 50 Jahren einen neuen Job zu bekommen, oder?

Es war nicht abwertend gemeint, außerdem bin ich auch 37 Jahre alt, also auch nicht mehr 20, und würde mich sonst ja fast schon selbst beleidigen!

Trotzdem wird die Frau bestimmt froh sein, einen Job zu haben und weil sie vielleicht keine bessere Alternative hat, diese Strecke fahren.

Gruß

Susanne

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