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Spracherkennungssoftware

marion

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 280
Hilfreich: 0

Hallo,

wir wollen uns ein digitales Diktiergerät beschaffen - da kam die Frage nach der Spracherkennung auf. Der Vertreter, der mir das Diktiergerät vorgestellt hat, hat davon abgeraten, da die Software noch nicht 100 % ausgereift sei, zu viel Übung durch den Diktierenden erfordert etc. Und ist zudem noch recht teuer (beim Marktführer ab 700,--¤).

Mein Chef diktiert eigentlich wenig, oft nur kurze Briefe, Mitteilungen, Mails (wenn er sie nicht selbst schreibt) oder kurze Anweisungen, was ich zu organisieren habe.

Bei der Suche hier im Forum bin ich nur auf relativ alte Beiträge (auch überwiegend negativ) gestoßen.

Wer hat neuere Erfahrungen?

Vielen Dank schon mal

Grüße aus dem (heißen) wilden Süden
Marion

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Antje

Mitglied seit
14.05.2014
Beiträge: 208
Hilfreich: 0

Hallo Marion,

bei uns wird die Software Dragon eingesetzt. Und die Anschaffung hat sich gelohnt. Cheffe diktiert und ich lese nur noch Korrektur und formatiere die Texte fertig. Tippen muss ich nur noch meine eigenen Briefe und Mails. Der Rest ist alter Schuh von gestern. So bleibt viel mehr Zeit für die Projektarbeit.

Ich kann den Einsatz der SW nur empfehlen. Anfangs ist es etwas schwierig, bis das Programm sich auf den User eingestellt hat. Sobald das erledigt ist, läuft die Sache reibungslos.

Gruß
Antje

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Kerstin_K

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 378
Hilfreich: 0

Hallo Marion,

soweit ich das mitbekommen habe, sind die Programme inzwischen schon ganz gut. Ich kenne das zwar nicht aus dem Büroalltag, sondern von behinderten Mwnschen, die die Tastatur nicht bedienen können und eshalb Mails usw. auf diesem Wege erfassen. Über die Preise bin ich nicht auf dem Laufenden, aber 700 Euro kommt mir schon recht heftig vor.

Dese Programme brauchen alle eine Lenphase, wo sie sich auf die individuelle Aussprache dses Diktierenden einstellen. Auch Fachausdrücke müssen zum eil erstmal "gelernt" werden. ERst nach dieser Lernphase kann man vernünftig damit arbeiten.

Wenn Dein Chef nur selten diktiert, wäre zu prüfen, ob sich dieser Aufwand lohnt.

Viele Grüße

Kerstin

Viele Grüße aus Hannover

Kerstin

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cora

Mitglied seit
13.11.2006
Beiträge: 163
Hilfreich: 0

Hallo,

wir haben ein digitales Diktiergerät und spielen die Dateien per Fußschalter und via PC ab. Wir tippen. Einfacher Grund: die Software ist zwar deutlich besser als noch vor einiger Zeit, aber sie ersetzt keinen mitdenkenden Menschen. Soll heißen: inhaltliche Fehler gehen beim Korrekturlesen meiner Meinung nach noch einfacher durch, als beim Schreiben.

Die Programme brauchen viel Zeit und Übung, bis sie laufen. Hat der Chef Schnupfen gibt es auch Probleme (nach wie vor).

Da er ohnehin wenig diktiert, würde ich keine Spracherkennung nutzen. Digitales Diktieren wohl - denn die Qualität ist einfach besser und du kannst (bzw. er) Diktate auch versenden - z.B. per Mail aus dem häuslichen Arbeitszimmer ins Büro.

Gruß Cora

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marion

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 280
Hilfreich: 0

Du warst vor ein paar Jahren schon eine der wenigen, wenn nicht die einzige, mit positiver Erfahrung, während die meisten (noch immer) davon abraten.

Sonst noch jemand Erfahrung mit Spracherkennungssoftware hier im Forum?

Den bisherigen Schreiberinnen schon mal vielen Dank.

Marion

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