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Sachlichkeit im Forum

Britta

Mitglied seit
12.07.2001
Beiträge: 246
Hilfreich: 0

Hallo,

ich habe mich über den scharfen Ton bei der Diskussion zum Thema "Allroundtalent" gestern ziemlich geärgert. Wenn jemand eine Frage zur Anrede von Akademikern stellt, kommen doch auch nicht Beiträge Wie "Bist Du aber blöd, wo hast Du dennn Deinen Job gelernt?", oder?

Warum muß man sich dann so aufregen, wenn jemand klagt, dass er (sie) gerne alles ändern würde, aber nicht weiß wie?

Bitte laßt doch etwas mehr Sachlichkeit walten, hier. Wenn Euch ein Beitrag zu blöd ist, dann antwortet doch einfach gar nicht. Aber diese gekeife finde ich ziemlich unerträglich.

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Marie

Mitglied seit
14.09.2008
Beiträge: 92
Hilfreich: 0

Hallo Britta,

im Prinzip gebe ich Dir recht, das Sachlichkeit im Forum vorherrschen sollte. Allersings finde ich, man sollte Kritik (auch wenn sie etwas scharf ist) nicht gleich als unsachlich abstempeln. Du beziehst Dich ja auf das Thema von Nordia und da fand ich die Beiträge zwar teilweise etwas scharf, aber durchaus sachlich einwandfrei. Gerade in einem Forum wie diesem, herrschen unterschiedliche Meinungen von völlig unterschiedlichen Menschen. Es dient doch nicht der Sache, wenn niemand mehr seine Meinung äußert - gerade dann kann man doch demjenigen, der ein Problem hat helfen. Oft sind es ja konträre Meinungen zu einer Angelegenheit, die einen Denkanstop zufolge haben. Dazu fällt mir das im Forum diskutierte Thema "Lärmbelästigung mit den Nachbarn" ein. Ich hatte auch immer die Einstellung, das man sich nicht so anstellen sollte über etwas Krach von den Nachbarn (oder von mir selbst). Ich habe durch die Beiträge einiger Forumsteilnehmer auch die andere Seite gesehe und nun verstanden.

In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Tag,
Marie

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clarissa

Mitglied seit
21.09.2006
Beiträge: 685
Hilfreich: 0

War von mir auch bestimmt nicht bös' gemeint, aber auch wenn Nordia und ich uns gegenüber gesessen wären, hätte ich es auch genauso formuliert!

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Anna

Mitglied seit
17.04.2012
Beiträge: 228
Hilfreich: 0

Hallo zusammen,
das mit der Sachlichkeit in einem Forum ist so eine Sache. Man schreibt etwas und meint es wirklich nicht böse, überheblich oder was auch immer. Bei einem Gespräch kann ich meine Stimme heben senken durch Mimik oder was auch immer das Gesagte unterstreichen, abmildern, betonen. Ihr alle wißt was ich meine. Bei nacken schwarzen Buchstaben ist es sehr schwierig. Während ich schreibe habe ich meine Klang im Ohr, aber der Leser hört ihn nicht und kann vieles anders auslegen. Ist mir schon mehrfach passiert, dass das geschriebene ganz anders aufgefaßt wurde als es gemeint war. Gerade bei jemanden, der durch Streß oder sonstigem extrem empflindlich reagiert. Daher einfach versuchen, nicht alles so schlecht zu sehen, was geschrieben wird. Alles was ich hier gelesen habe, waren Antworten von Frauen die versuchten einander zu helfen. Natürlich gibt es da gewaltige Unterschiede, diejenigen die mit beiden Füssen auf der Erde stehen, die die noch Wünsche und Illusionen haben und die die von viele enttäuscht und die Waffen gestreckt haben. Naja ich habe wohl von allem was und das finde ich auch ganz gut so. Man darf sich nicht alle Illusionen nehmen lassen auch wenn man mit beiden Füssen auf dem Boden steht und wo Hopfen und Malz verloren ist, die Waffen strecken, weil sonst zuviel Kraft verschwendet wird.
Eines ist nur wichtig: hier eine Möglichkeit gefunden zu haben sich auszutauschen, andere zu hören oder einfach nur mal Frust abzulassen, oft hilft das allein schon.
Macht einfach weiter so, ich finde dieses Forum sehr schön!

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carrie

Mitglied seit
22.02.2007
Beiträge: 314
Hilfreich: 0

Es gibt leider immer wieder Fragen oder Postings, wie das von Nordia, die einen aufregen. Wenn diese Person dann die negativen Antworten nicht ertragen kann, ist es schade.
Natürlich sollte man nicht sagen, daß jemand zum Psychiater gehen soll, aber Nordia war nun wirklich zu naiv.
Hoffen wir trotzdem, daß es in Zukunft besser wird.

Carrie

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colli

Mitglied seit
01.08.2001
Beiträge: 10
Hilfreich: 0

Leute, den Traumjob gibt es nicht und wird es nie geben. Man darf meiner Meinung nach nicht einmal an Veränderungen denken. Coach hin Coach her, davon wird es auch nicht besser.

Jeder der sein Geld verdient, muss sich mit dem zufrieden geben, was an Jobs da ist und muss sich damit abfinden, dass so nun mal der Berufsalltag aussieht.

Mir geht es ganz einfach auf die Nerven, wenn Leute auch noch Ansprüche stellen und sich verändern wollen. Woher kommen wir denn da hin, wenn sich alle verändern wollen! Man muss sich einfach an die Situation gewöhnen und gut ist.

Schöne Grüße
Colli

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Julia

Mitglied seit
08.04.2009
Beiträge: 427
Hilfreich: 0

Das kann ich jetzt so echt nicht stehen lassen. Natürlich kann man seinen Traumjob finden, das schreiben doch hier auch genügend. Ich zähle mich auch dazu und verändere mich täglich in meiner Arbeit und wachse in den Aufgaben. Zufrieden geben kann man sich doch nicht, wenn man nicht ausgefüllt oder unterfordert ist. Dein letzter Absatz hat mich echt geärgert, denn nur die die Ansprüche haben und sich verändern wollen, kommen auch weiter und erreichen ihre Ziele.
Dies übertrage ich übrigens für mich auch auf mein Privatleben und bin ein glücklicher Mensch, denn ich habe es in der Hand.
Julia

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Rosi

Mitglied seit
28.12.2006
Beiträge: 258
Hilfreich: 0

Ich habe mir die Postings sehr genau angesehen. Ich finde den Beitrag von Norma aus ihrer Sicht durchaus berechtigt. Die Meinungen dazu waren alle sachlich. Dass vieles nicht so rüberkommt,wie es gemeint ist und vielleicht zu hart klingt wissen wir. Den Hinweis mit dem Psychiater kann man sachlich und gut gemeint auffassen - man könnte hier aber auch den gezeigten Vogel sehen.
Warum im Zweifelsfall die negative Deutung?
Dass konträre Meinungen erwünscht sind, teilt nach meiner Ansicht der Schreibende mit. Anworten, wie "du hast ja so recht" sind nicht hilfreich. Jeden Standpunkt kann man von mehreren Seiten betrachten und durchaus seine Perseptive prüfen/ändern.
Dass Norma einen fast unerfüllbaren Anspruch hat, glauben ja fast alle.

Sie muss m.E. daran arbeiten, das zu akzeptieren, wenn es ihr nicht gelingt, sich entsprechend zu verändern. So ist das Leben.

Insgesamt fand ich die Beiträge durchaus dienlich und sachlich - da hatten wir schon andere Kommentare, die wirklich unqualifiziert und überflüssig waren.

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Julia

Mitglied seit
08.04.2009
Beiträge: 427
Hilfreich: 0

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colli

Mitglied seit
01.08.2001
Beiträge: 10
Hilfreich: 0

Doch Julia,

Es gibt viele qualifizierte Leute. Aber jeder will sich nur die Rosinen rauspicken und alles andere delegieren. So sieht's doch aus. Anpassung ist das, was angebracht ist und auch gewünscht wird. Die Leute müssen sich den Gegebenheiten anpassen und nicht die Gegegenheiten den Leuten. Mich nervt es tierisch, wenn Leute ihren Traumjob haben wollen und übermütig werden. Es ist so, den Traumjob gibt es nicht und die Leute müssen sich damit abfinden oder ganz einfach gehen. Auch wenn es hart rüberkommt. Woanders ist es auch nicht besser. Die Leute müssen endlich mal begreifen, dass irgendwann auch mal Ende der Fahnenstange ist. Wenn jetzt jeder kommen würde und sagt, ich mache aber nur das und das, ja wer soll denn die nicht so schönen Aufgaben machen? Es wird doch mit Kündigung gedroht, wenn man sich nicht anpassen will, so ist das nun mal.

Schöne Grüße
Colli

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