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Prozesskostenhifle - HILFE

Sandra

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 760
Hilfreich: 0

Hallo,

ich hoffe Ihr könnt mir evtl. weiterhelfen oder Tipps geben:

Unsere Verwandschaft möchte gegen uns in einem Erbschaftsstreit klagen und haben Antrag auf Prozesskostenhilfe gestellt. Wir haben jetzt einen Entwurf der Klage bekommen und sollen sagen, ob wir wissen, ob die "Anderen" noch irgendwo Geld versteckt halten und somit keinen Anspruch auf die Prozesskostenhilfe haben. Ich weiss aber nicht so genau, was wir in diese Stellungnahme reinschreiben sollen. Klar die "Anderen" haben Haus und Grundstücke, das sind Aussagen, die wir über deren Vermögensverhältnisse machen können. Der Entscheid zur Prozesskostenhilfe ist auch abhängig von den Erfolgsaussichten der "Anderen". Diese werden jetzt noch nicht eingehend geprüft, sondern oberflächlich. Im Klageentwurf stehen jedoch falsche Aussagen über den Erblasser drin und ich weiss nicht, ob wir diese in der Stellungnahme schon berichtigen sollen oder ob das zu weit geht.
Die Behörde hat ausdrücklich gesagt
(ich hab heute noch mit der netten Dame telefoniert), dass wir noch keinen Anwalt einschalten sollen, da das Geldverschwendung ist.
Wollen wir die Aussagen im Klageentwurf aber richtig stellen, denke ich, dass das ein Anwalt besser kann als wir.
Leider find ich im Internet nicht wirklich Hilfen zum Thema Stellungnahme zur Prozesskostenhilfe.

Habt Ihr eine Ahnung, auf was ich achten soll und vorallem soll ich jetzt schon auf die falschen Aussagen eingehen oder wirklich nur bzgl. der Vermögensverhältnisse Antwort geben??

Tausend Dank!

LG Sandra

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sylvia

Mitglied seit
03.07.2007
Beiträge: 734
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Erkundige Dich doch mal beim Amtsgericht nach einem Rechtspfleger. Die geben zumindest Auskunft und können erste Auskünfte und Hilfe geben. Oder den für Euch zuständigen Schiedsmann bei der Stadt. Zu erfragen über die Stadtverwaltung oder Amtsgericht!
Viel Erfolg!

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Kirsten

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 1631
Hilfreich: 0

Hallo Sandra,

was in rechtlicher Hinsicht "richtig" ist, kann ich nicht sagen, wohl aber, wie ich wohl reagieren würde:

Zuerst einmal würde ich bezüglich der Vermögensverhältnisse der lieben Verwandtschaft nur das antworten, was du auch hier geschrieben hast. Nämlich das, was du weißt. Ein Grundtstück ist wohl da, ein Hause.. ansonsten hast du keine Kenntnis über die finanzielle Situation der Familie.

Was den Sachverhalt betrifft würde ich schon richtigstellen, wenn etwas nicht stimmt. Denn schließlich stellt ihr doch die gegnerische Partei dar. Allerdings würde ich das wohl nur tun, wenn es mir nicht zum Nachteil gereichen würde.. *ähem* Ansonsten würde ich wohl stillhalten! ;o)

Und da man sich da ganz gut vertun, sprich Sachverhalte falsch einschätzen kann, würde ich entgegen der Empfehlung der Dame vom Gericht schon jetzt einen Anwalt zu Rate ziehen. Hast du keine Rechtschutzversicherung, die so etwas einschließt? Ein Erstgespräch ist - selbst wenn man die mit Selbstbeteiligung abgeschlossen hat - doch immer kostenlos.

Gruß
Kirsten

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.

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Laura

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 421
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Hi Sandra!

Bin gelernte ReNo-Gehilfin (allerdings schon 15 Jahre aus dem Job).

soweit ich mich erinnern kann, ist das Verfahren auf Gewährung der PKH durchaus so wie ein vorgezogenes Klageverfahren. Das Wichtigste ist für die Erteilung der PKH die Aussicht auf Erfolg.

Ich würde dir raten, einen Anwalt aufzusuchen und eine (ausdrücklich) eine Beratung zu wünschen (also noch keine Vertretung).

Ich stehe hierbei allerdings auf dem Wissensstand von 1990!

Vielleicht hast du selbst ja auch die Möglichkeit, PKH zu beantragen?

LG und viel Erfolg
Laura

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Turni

Mitglied seit
10.11.2006
Beiträge: 321
Hilfreich: 0

Wenn Du rechtsschutzversichert bist, gehe mit Deinem Vertrag zum Anwalt.
Nur der ist zur Rechtsberatung befugt.

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Laura

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 421
Hilfreich: 0

hatte ich vergessen, beizufügen

LG

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Sandra

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 760
Hilfreich: 0

Hallo
und danke an Alle.
Werde dann doch mal zum Anwalt gehen und mich beraten lassen.

LG Sandra

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