privat: Bausparvertrag

Kirsten

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Hallo zusammen,

bei mir läuft im Januar ein VWL-Sparvertrag aus und ich möchte etwas Neues abschließen. Hat sich von euch schon mal jemand mit dem Thema Bausparen befasst? Lohnt sich der Abschluss eines BSV, auch wenn man nicht mehr in den Genuss der Wohnungsbauprämie kommt?

Wäre für Infos dankbar.. habe nämlich überhaupt keine Ahnung, ob sich das rechnet.

Liebe Grüße
Kirsten

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.

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AnjaS

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Ich hatte dies: Meiner Meinung nach lohnt es sich wirklich nur, wenn man nach der Laufzeit eine Kreditaufnahme vor hat. Es gibt Unternehmen, die lassen offen, ob das Geld für Hausbau oder doch für andere Sachen genutzt werden soll. Also nur für Zinssachen optimal. Da ich alles nicht benötigte, bin ich nach der Laufzeit zu einem "normalen" VWL-Sparen übergegangen. Denn die Prämie bekam ich dann auch nicht mehr - und das hat mir rein gar nix gebracht.

Viele Grüße!

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Kat

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Hi Kirsten,
wie schon gesagt wurde, es lohnt sich eigentlich nur, wenn man wirklich hinterher einen günstigen Kredit für z. B. einen Wohnungskauf etc. benötigt.

Uns bringt der Bausparvertrag leider auch nix, da wir kein bißchen Prämie bekommen. Werde ab dem nächsten Jahr meine VL wieder in einen schönen Sparvertrag (wohl was mit Fonds) fließen lassen, da hab ich eine bessere Rendite.

Viele Grüße, Kat

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Mari

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Huhu Kirsten,

Bausparverträge sind gar nicht so übel, denn man kann durch teilweise Kündigungen auch immer mal wieder Geld entnehmen. Der Bausparvertrag läuft dann aber weiter.

Magst Du Dich nicht erkundigen, ob Du das Geld rausnehmen, und den Vertrag weiter laufenlassen kannst? Bei neu abgeschlossenen Verträgen, auch anderer Art, fallen ja erst Mal Gebühren an.

Selbst habe ich neben dem Bausparvertrag noch Investmentfonds. Der Vorteil bei meinen liegt darin, dass ich je nach wirtschaftlicher Lage, immer wieder aussuchen kann, ob ich in mehr Aktien- oder Immobilienanteile investiere. Allerdings fielen dort auch erst mal Gebühren an, die mit den ersten Einzahlungen beglichen werden.

Ich denke, dass man - auch kleinere - Geldanlagen breit fächern sollte, um ein kleinstmögliches Risiko zu haben.

Hilft Dir das?
Mari

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Suse

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Hallo Kirsten,

ich habe derzeit auch einen laufen und werde den auch behalten, da er mit einem günstigen Bauzins behaftet ist und ich ihn als Sicherheit mit bespare, wenn mal was mit meiner Wohnung ist oder eine Sondereinlage in die Rückstellungen erforderlich werden sollte. Vielleicht renoviere ich von dem Geld auch in ein paar Jahren mein Bad. Und wie gesagt, Geld aufnehmen ist bei dem günstigen Zinssatz, den er hat, dann u. U. nicht so teuer, wie die aktuellen Zinsen dann stehen. Und ich habe auch schon Bausparverträge aufgelöst, weil ich Geld brauchte, das ging bisher immer problemlos.
Von der Renditeseite her ist ein Fonds aber sicherlich besser. Meine VWL läuft auch in einen Fonds, den Bausparer habe ich privat.

Suse

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Kirsten

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Hallo zusammen und danke für eure Rückmeldungen.

Wir wollen ja tatsächlich über kurz oder lang eine Immobilie kaufen. Da wäre der BSV zwar noch nicht zuteilungsreif, aber ich gehe davon aus, dass ich ihn später dann zu "artverwandten Zwecken" (Um-, An- oder Ausbau, Renovierung oder was auch immer) gut gebrauchen könnte. Die Zinsen stehen wirklich gut - wer weiß, ob die Konditionen in 10 Jahren noch so sind. Ich denke, ich werde es wohl machen, auch wenn ich keine BSP bekomme.

Andere Anlagen wie z. B. Aktienfonds, Aktien, Riesterrente, Pensionskasse...) habe ich auch, so dass ich eigentlich für alle Belange (kurz-, mittel- und langfristige Geldanlagen) alles abgesichert habe und jederzeit Geld zur Verfügung habe, wenn ich es brauche.

Nur verschenken will ich nix, daher soll die Firma ruhig weiter die VWL zahlen... wenn dann auch diesmal in einen BSV.

Danke euch noch einmal und viele Grüße
Kirsten

Aber

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.

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Su0811

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Hallo Kirsten,

also wenn ihr es vorhabt eine Immobilie zu kaufen, dann ist ein Bauspar keine schlechte Sache.

Ich hab meine Wohnung damals auch über einen Bauspar gekauft. D.h. den Vertrag abgeschlossen und angefangen anzusparen. Inzwischen bin ich bei der Rückzahlung. Der Vorteil ist, daß du relativ frei von Zinsschwankungen bist. Meine Belastung ist nicht viel höher bei der Rückzahlung als bei der Ansparperiode. Abgesichert ist der BSP noch mit einer Risiko-Lebensversicherung. Die bekommen also auf jeden Fall ihr Geld. Und das gute dabei war - der Zwichenkredit und die Ablösung als der Vertrag "reif" war, hat alles die Bank erledigt. Hab damals gleich eine Abtretungerklärung unterschrieben und basta.

Auch kannst du beim Bauspar immer Sonderzahlungen machen, jedenfalls in der Ansparphase. Dann wird der Vertrag halt schneller Zuteilungsreif.

Das einzige womit sich meine BSKasse damals etwas schwer getan hat, war die Tatsache, daß ich die VWL weiterhin in den bestehenden Vertrag haben wollte. also auch bei der Rückzahlung. Das geht auch - ich wollte nämlich keinen neuen Vertrag abschließen und darauf sind die Vertreter ja scharf, denn jeder Abschluß bringt Knete. Aber sie haben es dann doch kapiert. Ich habe die Gewissheit, daß ich einige Jahre meine Ruhe habe und weiß was an Belastungen auf mich zu kommt. Sollte es mal zu einer Refinanzierung kommen, also wenn der normale Hypothekenkredit neu berechnet wird, werde ich mir die Sache mit einem weiteren Bauspardarlehen auch überlegen. Nicht nur um die VWL unterzubringen.

Für mich war es jedenfalls eine gute, übersichtliche Lösung.

Gruß
Su

„Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.“
(Eleanor Roosevelt)

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weberana321

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Hallo,

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Anna Weber

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weberana321

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Anna Weber

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