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Kritische Anmerkung zu Spenden/ 11. September

carrie

Mitglied seit
22.02.2007
Beiträge: 314
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Hallo,

ich möchte mal eine kritische Anmerkung bezügl. der Spenden an die Opfer des 11. Septembers loswerden. Ich hoffe, es fühlt sich niemand persönlich angegriffen oder versteht mich falsch.

Natürlich waren die Geschehnisse des 11. September eine Tragödie, die die Welt für einen Moment zum Stillstand brachte. Auch ich war geschockt, mußte weinen und habe mir jeden Film dazu angeguckt. Ich war reisemäßig auch immer ein USA-Fan und fühlte mich auch persönlich betroffen, zumal ich dort auch Freunde habe.

Aber warum muß man noch immer diesen Opfern Spenden schicken. Es ist leider wirklich so, daß sie sich, über 1 Jahr danach, mit den Spenden "totschmeißen" können. Der Gedanke ist wirklich lieb, aber vielleicht sollte man jetzt, wenn man unbedingt spenden will, anderen Menschen helfen, die es nötiger haben.

Vor allem gibt es hilfsbedürftige Menschen in Ländern, die nicht so eine reiche Regierung haben und die nichts erwarten können.
Das sollte man vielleicht auch nicht vergessen - Mr. Bush hätte auch locker seinen Leuten mit Geld helfen können, statt nur von seinen innenpol. Themen abzulenken und auf Krieg zu hoffen.

Ich hoffe, Ihr zerreißt mich nun nicht alle. Ich finde es auch eine klasse Solidarität, die damals entstand, aber mittlerweile gibt es vielleicht auch Leute, die es noch dringender brauchen und die auch Angehörige verloren haben.

Es ist einfach meine Meinung. Wie seht Ihr es denn?

Carrie
Ich verurteile natürlich k

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Atair

Mitglied seit
31.08.2001
Beiträge: 42
Hilfreich: 0

: Hallo,

: ich möchte mal eine kritische Anmerkung bezügl. der Spenden an die Opfer des 11. Septembers loswerden. Ich hoffe, es fühlt sich niemand persönlich angegriffen oder versteht mich falsch.

: Natürlich waren die Geschehnisse des 11. September eine Tragödie, die die Welt für einen Moment zum Stillstand brachte. Auch ich war geschockt, mußte weinen und habe mir jeden Film dazu angeguckt. Ich war reisemäßig auch immer ein USA-Fan und fühlte mich auch persönlich betroffen, zumal ich dort auch Freunde habe.

: Aber warum muß man noch immer diesen Opfern Spenden schicken. Es ist leider wirklich so, daß sie sich, über 1 Jahr danach, mit den Spenden "totschmeißen" können. Der Gedanke ist wirklich lieb, aber vielleicht sollte man jetzt, wenn man unbedingt spenden will, anderen Menschen helfen, die es nötiger haben.

: Vor allem gibt es hilfsbedürftige Menschen in Ländern, die nicht so eine reiche Regierung haben und die nichts erwarten können.
: Das sollte man vielleicht auch nicht vergessen - Mr. Bush hätte auch locker seinen Leuten mit Geld helfen können, statt nur von seinen innenpol. Themen abzulenken und auf Krieg zu hoffen.

: Ich hoffe, Ihr zerreißt mich nun nicht alle. Ich finde es auch eine klasse Solidarität, die damals entstand, aber mittlerweile gibt es vielleicht auch Leute, die es noch dringender brauchen und die auch Angehörige verloren haben.

: Es ist einfach meine Meinung. Wie seht Ihr es denn?

: Carrie
: Ich verurteile natürlich k
:

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Mathilde

Mitglied seit
30.08.2001
Beiträge: 87
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Ich gebe Dir vollkommen Recht. Weder damals noch heute würde ich für USA spenden, denn meiner Meinung nach gibt es dort genügend Leute, die das tun. Als das Hochwasser im Osten war, hörte ich nichts von einer Spende aus USA - vielleicht habe ich auch etwas übersehen - , dafür aber von Länder aus Afrika (selbst wenn es kleine Beträge waren).

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Steffi

Mitglied seit
23.02.2002
Beiträge: 169
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: Hallo,

: ich möchte mal eine kritische Anmerkung bezügl. der Spenden an die Opfer des 11. Septembers loswerden. Ich hoffe, es fühlt sich niemand persönlich angegriffen oder versteht mich falsch.

: Natürlich waren die Geschehnisse des 11. September eine Tragödie, die die Welt für einen Moment zum Stillstand brachte. Auch ich war geschockt, mußte weinen und habe mir jeden Film dazu angeguckt. Ich war reisemäßig auch immer ein USA-Fan und fühlte mich auch persönlich betroffen, zumal ich dort auch Freunde habe.

: Aber warum muß man noch immer diesen Opfern Spenden schicken. Es ist leider wirklich so, daß sie sich, über 1 Jahr danach, mit den Spenden "totschmeißen" können. Der Gedanke ist wirklich lieb, aber vielleicht sollte man jetzt, wenn man unbedingt spenden will, anderen Menschen helfen, die es nötiger haben.

: Vor allem gibt es hilfsbedürftige Menschen in Ländern, die nicht so eine reiche Regierung haben und die nichts erwarten können.
: Das sollte man vielleicht auch nicht vergessen - Mr. Bush hätte auch locker seinen Leuten mit Geld helfen können, statt nur von seinen innenpol. Themen abzulenken und auf Krieg zu hoffen.

: Ich hoffe, Ihr zerreißt mich nun nicht alle. Ich finde es auch eine klasse Solidarität, die damals entstand, aber mittlerweile gibt es vielleicht auch Leute, die es noch dringender brauchen und die auch Angehörige verloren haben.

: Es ist einfach meine Meinung. Wie seht Ihr es denn?

: Carrie
: Ich verurteile natürlich k
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sina

Mitglied seit
30.01.2009
Beiträge: 352
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hi carrie,
natürlich hast du recht!
trotzdem, finde ich es klasse, dass so viele menschen bereit sind zu spenden und dass es für viele inzwischen zu einer selbstverständlichkeit geworden ist ein wenig abzugeben von dem was man vielleicht selbst auch nicht im überfluss hat.
man pickt sich halt das "projekt" oder die hilfsorganisation raus, mit der man (momentan) am meisten etwas anfangen kann. dass firmen oder familien die guten kontakt in die usa haben, dort helfen wollen ist doch auch klar.
ich glaube nicht, dass man dabei den blick auf andere bedürftige verliert.
grüße
sina

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carrie

Mitglied seit
22.02.2007
Beiträge: 314
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Hi Sina,

ich finde es ja auch klasse, wenn Leute spenden und nicht nur an sich denken. Darum ging es mir auch nicht.
Ich finde es mittlerweile nur übertrieben, immer noch den USA zu helfen. Da gibt es wirklich andere Projekte, denen man helfen sollte.
Carrie

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sina

Mitglied seit
30.01.2009
Beiträge: 352
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hi carrie,
ich weiß wie du das gemeint hast und deine meinung ist auch richtig!
aber muss es nicht jeder selbst wissen, wen er mit seinem geld unterstützen möchte?
letztendlich beruhigt man mit spenden doch nur auch sein eigenes gewissen...
grüße
sina

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carrie

Mitglied seit
22.02.2007
Beiträge: 314
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Hallo,

Du sprichst mir aus der Seele! Genau das ist es ja. Leider scheint es wohl "toller" oder "schicker" zu sein, für die Opfer des 11.09. oder ähnliches zu spenden, als für eine KITA oder arme Menschen in Deutschland.
Carrie

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Susanne

Mitglied seit
09.03.2007
Beiträge: 525
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Hallo,

wir haben bereits die letzten 2 Jahre immer etwas gespendet (Kinderstation für chronisch kranke Kinder unseres Krankenhauses / letztes Jahr der Behindertensportgruppe).

Das man dieses Jahr den Kinder der Feuerwehrleute eine Spende zukommen lassen will, hat den Hintergrund, dass man auf einer USA-Geschäftsreise wieder einmal feststellen musste, was eine gute Schulausbildung in den USA kostet. Dafür soll das Geld sein.

Ich persönlich fand die Idee nett, hätte aber vorgezogen, wenn man etwas Geld einem Kindergarten spendet. Leider haben wir das Problem, dass einige Mitarbeiterkinder in Kindergärten sind und man vermeiden will, dass gesagt wird: "Der Kindergarten hat nur etwas bekommen, weil das Kind von xy dort ist!". Ihr wisst ja, Menschen sind so neidisch! Ich finde, es ist völlig egal, ob das Kind von xy dort ist, wenn der Kindergarten wenig Mittel bekommt, dann sollte man ihn unterstützen.

Gruß

Susanne

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carrie

Mitglied seit
22.02.2007
Beiträge: 314
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Vielen Dank für Eure Antworten. Ich sehe, daß ich mit meiner Meinung doch nicht so ganz alleine stehe.

Liebe Grüße,
Carrie

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