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Könnte heulen *Achtung:LANG* (Halbprivat)

snoops

Mitglied seit
08.07.2003
Beiträge: 48
Hilfreich: 0

Hi Ihr Lieben,

ich muss Euch jetzt mal mein Leid klagen, vielleicht hilft mir das ja etwas - mir den Frust von der Seele schreiben...

Also. Meine Firma geht ja ab in 4 Wochen von Franken nach Dortmund. Ich bleibe hier, aus privaten Gründen, und habe das auch der Firma rechtzeitig mitgeteilt. Im Moment organisiere ich sogar den Umzug, was bei mir natürlich der Stimmung nicht gerade förderlich ist. Ich bin auch auf der Suche nach einer neuen Stelle (leider bis jetzt ohne Erfolg).
Jetzt war die Ganze Zeit die Sprache von einer Woche (evt. auch zwei) Arbeitseinsatz in Dortmund. Vor 4 WOchen hatte ich auch meine Nachfolgerin hier zum Anlernen. Ich hatte jedoch schon immer mit Nachdruck auf eine Woche plädiert, da ich hier auch meine Verpflichtungen habe, eine Arbeit suchen muss und meinen Schatzl auch nicht missen möchte. Also habe ich mich mit einer Woche abgefunden (Mein Schatz nimmt dazu extra eine Woche Urlaub um mit zu kommen). Jetzt muss ich doch zwei Wochen mit hoch! (Begründung: Ich stehe noch auf der Gehaltsliste, bekomme ja mehr Geld -längst überfällige Gehaltserhöhung in den letzten Angestelltenwochen!- und soll da Überstunden ohne Ende machen, damit ich dementsprechend eher gehen kann. Achja, ich kann auch noch eine Woche oder so von daheim aus arbeiten. Jetzt bin ich natürlich total am Boden zerstört, da ich, da bin ich ehrlich, nicht nach Dortmund möchte! Eine Woche OK, das lasse ich mir ja noch eingehen, aber zwei Wochen! ;(( Noch was, ich habe Mitte November Geburtstag, also bin ich eine Woche oben, dann eine Woche daheim (meinen Geburtstag möchte ich schon im Kreise meiner Lieben verbringen) und dann wieder eine Woche in DO.
Und das alles mit der Begründung: Ich stehe noch auf der Gehaltsliste.

Ach, ich bin hier echt total am Boden zerstört.

Ich hoffe, ich habe Euch nicht zuviel genervt. Bitte verzeiht auch sämtliche Rechtschreibfahler, ich habe das einfach von der Seele getippt.

Vielleicht kann mir ja jemand ein paar psychologische Tipps geben. Ich bin leider sehr nache am Ufer gebaut *heul* und nicht gerade der Typ der mit der Faust auf den Tisch schlägt und die Meinung sagt. Leider. Ist zwar blöd, aber ich kann nicht aus meiner Haut.

Mein Arbeitskollege meinte sogar, es gibt doch so lustige gelbe Zettel (!) - aber das kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren - und will ich auch nicht. Zudem mir die Arbeit ja eigentlich auch Spaß macht, aber wenn dann diese amerikanischen Züge durchkommen (Firma wurde in USA gegründet) bin ich etwas hilf- und machtlos.

Vielen Dank fürs zuhören!

Eine am Boden zerstörte Snoops

P.S.: Mir ist schon ganz schlecht vor lauter Ärger!)

P.P.S.: Ja, ich weiß, eigentlich sollte ich froh sein eine Arbeit zu haben. Aber glaubt mir, ich weiß was es heisst, ohne Arbeit da zu stehen. Meine Eltern sind beide arbeitslos (nach Jahrzehnte im Gleien Betrieb - jetzt konkurs!. Aber nach einer Krankheit meinerseits vor 3 Jahren habe ich mir eigentlich geschworen, das Privatleben vor allem zu stellen! Das fällt mir im Moment aber mehr als schwer. Bin schon seit Wochen total am Boden und kann kaum mehr abschalten. Am liebsten möchte ich ganz weit weg...!!!!!! ;(

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Rena

Mitglied seit
18.07.2008
Beiträge: 135
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Hallo Snoops,

das tut mir leid für dich, aber lass dich nur nicht "völlig fertig machen"!

Warum kannst du nicht einfach nur auf diese zugesagte 1 Woche bestehen.

Frau darf auch mal "NEIN" sagen, ist ganz wichtig.

Als ich mal vor Jahren sehr krank war, auch wegen Job, ich habe auch immer "ja" gesagt und getan was jeder wollte, habe ich gelernt was es heißt "nein" zu sagen. Siehe da, es geht, manche staunen zwar kurz, aber es wird auch akzeptiert.

Geholfen hat mir übrigends auch ein Spruch, den ich dir gerne weitergeben möchte, diesen sage ich mir mehrmals vor, weil er immer anzuwenden ist.

Vielleicht hilft er auch DIR -

"Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,

den MUT, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann,

und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden!"

Denke an dich, deine Gesundheit und natürlich auch an deinen Schatz.

Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir, dass du diese Situation best möglichst für dich klären kannst. Mach dich nicht verrückt!

Alles Gute und liebe Grüße RENA

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Julia

Mitglied seit
08.04.2009
Beiträge: 427
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Mensch du arme Maus,

lass dich nicht runterziehen. Deine Einstellung ist völlig richti, du hast deinen Schatz und bist gesund. Vielleicht siehts du es etwas positiv, die Firma benötigt noch dein Wissen und kann dich nicht gleich gehen lassen. Sicher ist auch ein wenig Enttäuschung ihrerseits. So von wegen: So schnell lassen wir sie nicht einfach gehen. Man könnte dich ja auch freistellen und du kannst dich in Ruhe nach einen neuen Position umsehen.

Nerven tust du keinen und heule lieber hier bei uns und mach dich stark gegenüber deiner Firma. Du packst das, Kopf hoch und mach mal Zwischenmeldung, wenn deine Situation sich ändert!

Liebe Grüße, Julia

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Mathilde

Mitglied seit
30.08.2001
Beiträge: 87
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Wegen zwei (!!!) Wochen so eine Aufregung kann ich nicht verstehen. Dafür habe ich kein Verständnis.

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Julia

Mitglied seit
08.04.2009
Beiträge: 427
Hilfreich: 0

Hallo Mathilde, sollche Beiträge finde ich total schade. Wir wollen uns doch helfen??? Jeder hat eine persönliche Meinung, die man an der einen oder anderen Stelle nicht immer äußern muss.

Julia

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Mathilde

Mitglied seit
30.08.2001
Beiträge: 87
Hilfreich: 0

Ich habe nur meine Meinung geäußert. Was ist daran falsch?
Zwei Monate würde ich noch verstehen, aber 2 Wochen?!? Und Dortmund ist nicht aus der Welt.

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Tess

Mitglied seit
28.05.2003
Beiträge: 102
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Aber es wurde doch im Beitrag geschrieben das Beistand gesucht wurde, da kannst du doch auch mal nichts schreiben, was persönlich gedacht wird ist eine andere Sache.
Jeder geht halt mit Stress und Veränderungen anderes um.

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snoops

Mitglied seit
08.07.2003
Beiträge: 48
Hilfreich: 0

Hi Mädels,

erst mal 1000 Dank für die seelische Unterstützung!!!!!!!!!!!!!

Ja, es stimmt schon Renate, eigentlich fällt mir im Moment alles auf den Kopf (neue Arbeit suchen, und hier schaut es alles andere als rosig aus!!!!!!!!!!) und dann der "Stress" mit der alten Firma, obwohl ich doch eh weiß, dass schon eine neue quasie auf meinen Posten sitzt. Es wächst mir im Moment halt alles über den Kopf. Wenn ich so sehe was so meine Kollegen die auch nicht nach DO gehen den lieben langen Tag machen und ich mir jetzt noch den A... aufreise für die Firma. Ja, es ist eigentlich so sinnlos wir nur was. Aber ich glaube, in der Beziehung kann man mich nicht mehr ändern.

Und das stimmt auch, was Mathilde sagt. Es sind wirklich nur (!) zwei Wochen. Aber verstehst Du nicht, das die zwei Wochen eigentlich nur endlich der Auslöser meines lange aufgestauten Frustes sind? Ich bewundere wirklich Leute, die so "über den Dingen" stehen. Aber mir geht das ganze halt sehr nahe. Ja, zwei Wochen sind ein Klacks, aber wenn man genau wegen diesen zwei Wochen Magenschmerzen hat, da so viel Mist bei mir im Moment läuft, sind zwei Wochen die reiste Säure für die Seele. Es brennt höllisch!

Danke allen, die sich sooooo sehr in mich reinfühlen können!!!!!

Wir behandeln das Problem jetzt so: Mein Schatzl geht zwei Wochen mit nach DO (freu - ist er nicht süß!!!) und wir werden zwei Wochen am Stück oben bleiben. Bin ich zwar genau an meinem Geburtstag nicht Daheim, aber so müssen wir nicht ewig in der Welt hin und her fahren. Die Feierei ist mir eh gründlich vergangen ;(

Vielen lieben Dank für das Angebot, den Ruhrpott unsicher zu machen!!!! Jedoch muss ich erst mal sehen, wie sich so der Tagesablauf dort gestaltet. (Arbeitszeit, wo wohne ich, ...) Wenn ich oben Zugang zum Netz der Netze habe, werde ich mal posten!!!!

Fühlt Euch alle gedrückt!

Grüße aus dem schönen Oberfranken von einer *dertaschentuchindustriezumumsatzverhelfenden* Snoops )

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Sanne

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 153
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Ich finde Mathildes Meinungsäußerung nicht bösartig. Es sollte doch auch möglich sein, etwas kritisches zu äußern. Ich habe auch nur begrenzt Verständnis dafür, dass hier um zwei Wochen ein so unlösbares Problem darstellen. Der heutige Arbeitsmarkt erfordert nun mal eine gewisse Flexibilität, wenn man erfolgreich sein will. Das schließt auch Ortsveränderungen nicht aus. Damit wir uns nicht mißverstehen. Ich spreche aus sehr harter eigener Erfahrung. Letztendlich hat sich all die Mühe und die Kompromisse für mich ausgezahlt, weil ich heute einen Arbeitsplatz habe, den ich ohne diese Flexibilität nicht erreicht hätte.

Ich würde der Kollegin empfehlen, dass Ganze aus einem positiven Blickpunkt zu betrachten. Ihr Wissen wird gebraucht, sie organisiert den Umzug, arbeitet eine neue Kollegin ein. Das ist schon ein hohes Maß an Flexibilität und Einsatzbereitschaft, dass auch im Arbeitszeugnis erwähnt werden sollte.

Außerdem ist ein Ende auch ein neuer Anfang. Ihr stehen jetzt neue Wege offen, die eigentlich immer ein Wachstum der eigenen Persönlichkeit mit sich bringen.

Also: Nicht jammern, sondern das Leben in die Hand nehmen und handeln.

Viel Glück

sanne

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Rosi

Mitglied seit
28.12.2006
Beiträge: 258
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Als ich den Beitrag las, dachte ich genau wie Mathilde - was ist an 2 Wochen so schlimm. Schon dass für eine 1 Woche der Liebste mitkommen muss, finde ich befremdend. Das ist meine Meinung.
Dass hier nur Trotz und Unterstützung in gleicher Richtung gegeben werden soll, kann ich nicht nachvollziehen. Es kann auch wichtig sein, einmal den eigenen Standpunkt zu überdenken und dabei ist es nicht hilfreich, jemandem nach dem Munde zu reden. Dann ist eine andere Meinung wichtig!!!

Trotzdem wünsche ich, dass die Lösung im Sinne der Schreiberin ausfällt.

Rosi

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