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Jobsuche / Wechsel

Rosi

Mitglied seit
28.12.2006
Beiträge: 258
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Hallo Ihr Lieben,

wer denkt über Stellenwechsel nach? Wer ist unzufrieden im Job? Wie äußert sich die Unzufriedenheit - Bezahlung - Qualität der Arbeit - Chef/Kollegen.

Warum habt ihr noch nicht gewechselt?

Nachdem wir in der letzten Woche solch interessanten Umfragen hatten, würde mich schon interessieren, wie groß der Wunsch nach Veränderung ist.

Bin gespannt auf Eure Beiträge - werde mich selbst auch dazu äußern.

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Martina

Mitglied seit
24.06.2009
Beiträge: 112
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Hallo,
ich habe daran gedacht und es getan. Ich hoffe nur, wenn ich am 01.01. die neue Stelle anfange, dass es in manchen Punkten besser geht. Ich habe schon ein komisches Gefühl, da ich nicht weiß, wie der Chef ist, wie die Kollegen sind und wie der Umgang untereinander ist. Ob die Punkte, die mir wichtig sind auch umsetzbar sind.
Liebe Grüße Martina

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Jutta

Mitglied seit
24.05.2012
Beiträge: 200
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Hi Ihr Lieben,

mein Suchen hat nun endlich ein Ende.

Nachdem ich Anfang des Jahres einen Schlussstrich gezogen habe, und mir das dauernde Rumgenörgle meiner direkten Vorgesetztin und die Profilneurose eines Abteilungsleiters nicht mehr antun wollte, habe ich Gründonnerstag gekündigt. Ich brauchte dann nur fünf Tage arbeiten und habe davon nur noch einen Tag meinen Ex-Chef gesehen. Der Ausstieg war optimal getimet.

Den Mai war ich dann nur Zuhause. Da ich ja drei Monate Sperre hatte, bin ich zu einer Zeitarbeitsfirma gegangen. Die totale Katastrophe. Die können gar keine anspruchsvollen Jobs vermitteln und wollen es auch gar nicht. Dort ist man nur Mittel zum Zweck. Zum Schluss gab es auch noch den großen Knaatsch wegen einer Abrechnungsgeschichte. Fürchterlicher Laden.

Seit 1.10. hab ich nun einen neuen Job. Bin meine eigene Frau und mein Chef (wir sitzen in einem Großraumbüro)ist ein ganz Stiller. Vielleicht taut er ja noch auf?

Bisher habe ich es nicht bereut gekündigt zu haben. Klar war das ein Sprung ins kalte Wasser. Ich habe aber auch nicht dieses Sicherheitsdenken, das ich bei vielen erlebe, sondern ich sage mir immer wieder, es geht weiter und kann nur besser werden.

Also nur Mut!!!

Jutta

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Tess

Mitglied seit
28.05.2003
Beiträge: 102
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Wirklich. Oft sind es auch die "Aussen-Dinge", die zählen. Ich persönlich habe es zweimal erlebt, dass die Dinge, die mich fast zum kündigen gebracht haben, sich von selber gelöst hatten. Ekelige Kollegin ging, Chef wurde befördert und ich mit, damit wurden die Aufgaben mehr und anspruchsvoller. Gutes Mittagsumfeld - d.h. nicht nur Kantine oder der betriebseigene Parkplatz als Mittagspause.
Und, ich war mit mir sehr ehrlich in jeder "ich-will-nicht-mehr" Situation. Und musste auch feststellen, dass ich in "guten" Zeiten mich nicht so daran festgebissen habe, wie in Zeiten, in denen ich innerlich schon auf Veränderung war. Ich meine damit: 30 werden, noch älter werden, ... Beziehungsstress, neue Liebe, etc.
Wie es schon erwähnt wurde, es sollte ein emotionaler Ausgleich bestehen, sonst hat man wirklich Probleme mit der Motivation.

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Jutta

Mitglied seit
24.05.2012
Beiträge: 200
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Hi Rosi,

der Weg ist länger geworden. Gehalt konnte ich die obligatorischen 10% mehr Gehalt aushandeln. Die Aufgaben haben sich verändert. Aber ich habe viel mehr Ruhe, sie zu erledigen. In der alten Firma war es sehr laut und immer hatte ich jemanden am Rockzipfel. Aber für meine Entscheidungfindung war ausschlaggebend, ich wollte nicht mehr abens arbeiten (Es war ein Dienstleister).

Gesucht habe ich eigentlich schon seit November 2001. Aber richtig erst seit April diesen Jahres. Und man mag es nicht glauben, diese Stelle habe ich vom Arbeitsamt vermittelt bekommen.

Viele Grüße

Jutta

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Annalena

Mitglied seit
23.11.2001
Beiträge: 16
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Also ich habe letztes Jahr nach etlichen Jahren den Job gewechselt, weil

a) mein Chef auch ging (ich bin aber nicht mitgegangen)
b) ich 30 wurde und mal was anderes sehen wollte

Diesen Job wechselte ich nach einem halben Jahr, weil

a) es der Firma finanziell immer schlechter ging und wir auf ein Gehalt VERZICHTEN sollten
b) ich der A.. für alles war

Nächster Jobwechsel nach 11 Monaten, zurück zu dem Unternehmen, wo ich zuerst war, weil:

a) ich von einer "entzückenden" Kollegin gemobbt wurde
b) ich dort nur eine bessere Schreibkraft war
c) Persönlichkeit in diesem Unternehmen gleich Null war

Jetzt bin ich wieder da wo ich angefangen habe, aber in einem anderen Bereich und bereue es bisher keine Sekunde. Die Reaktionen waren bisher nur positiv und geredet wird immer.

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heike

Mitglied seit
15.12.2006
Beiträge: 187
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Ich habe seit Januar einen neuen Job, der mir richtig Spass macht, die Aufgaben abwechslungsreich, Verantworung ausbaufähig, der Weg zur Arbeit kurz, der Draht zum Chef ist da, die Kollegen sind auch nett, manchmal denke ich, das kann doch alles gar nicht sein?

Davor war ich Teilzeit (30 Stunden) in einem mittelständischen Betrieb. Der Job war mein Wiedereinstieg. Anfangs war es ok, später haben mich so viele Dinge genervt, an denen ich selber nichts hätte ändern können, dass mir vorgenommen habe, die Konsequenzen zu ziehen. Ich habe es nicht bereut, auch wenn mein jetziger Job nicht soo toll bezahlt ist. Allerdings kann kein Geld der Welt das aufwiegen, dass man sich jeden Tag ärgern muss.

Das Schlimmste für mich war, dass meine Vorgesetzten in vielen Dingen völlig unfähig waren, leider aber auch nicht in der Lage, das zu ändern (neue, gute Leute, Berater, auf einen Rat hören etc.) Das hat mich so frustriert, dass ich da einfach nicht mehr mitarbeiten wollte.

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Clara

Mitglied seit
17.07.2001
Beiträge: 917
Hilfreich: 0

Interessante Frage!

Ich bin seit 22 Jahren berufstätig. In 3 Firmen, wobei ich 15 Jahre in dem Betrieb gearbeitet habe, in dem ich auch gelernt hatte, dann mit 30 gewechselt habe und mittlerweile intern in der Firma auch noch mal gewechselt habe.

Richtig zufrieden im Job bin ich nicht. Ich bin Abt.-Sekretärin eher im klassischen Sinne. Allerdings fehlen mir neue Herausforderungen im Job. Ist allerdings auch in der Abteilung nicht möglich. Ich habe mich in den letzten Jahren häufig mit dem Gedanken gespielt den Job aufzugeben und zu wechseln. Allerdings bin ich seit 22 Jahren in Großunternehmen tätig. Verdiene jetzt mehr als manche Vorstandssekretärin und habe die Sicherheit, nicht morgen oder übermorgen meinen Job loszuwerden. Das das ist mir mittlerweile wichtiger als neue Herausforderungen im Job zu haben. Bei Vorstellungsgesprächen wird viel "schöngeredet". Wie es letztlich ist, weiß man selten. Das weiß ich allerdings bei meinem jetzigen Job. Außerdem mache ich mich nicht chefabhängig. Die kommen und gehen.

Und plötzlich weißt du, es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen!

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