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Ich kann Englisch - oder doch nicht ?

Hanna

Mitglied seit
09.08.2001
Beiträge: 87
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Hallo an alle !

ich habe da so ein Problem mit der Englischen Sprache.

Ich kann Bücher lesen, Filme sehen und verstehen und mache derzeit noch eine Weiterbildung in diesem Bereich.

Mein Problem
Wenn ich sprechen muß ist alles vorbei; also nicht so sehr wenn es gestellt Aufgaben mit einem Lehrer sind sondern Small Talk - einfach was erzählen - sich mit Kunden die auf den Chef warten unterhalten etc.

Ich werde ehr knall rot und könnte in den Erdboden versinken. Vor lauter Nevosität verstehe ich oft nicht was der andere mich fragt etc.

In solchen Situationen bin ich gar nicht mehr ich selbst sondern möchte mich am liebsten Luft auflösen.

Aber ich kann Englisch ich verstehe fast alles - aber ...

Wer weiß rat ?

Gruss
HANNA

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Kerstin_K

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 378
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Hallo Hanna,

so wie ich das sehe, hilft da nur reden, Reden und nochmal reden. Und dann platzt irgenwann der Knoten.

Hast Du schonmal an eine Sprachreise gedacht?

Bei und gibt es auch Gesprächskreise mit Native Speakern, z. B. Engländern, die es nach Deutschland verschlagen hat. DIe Tregffen sich dann zum Frühstück oder abends zum Klönen. Manchmal bietet auch die VHS sowas an. Oder hat Deine Heimatstadt Partnerstädte?

Viele Grüße aus Hannover

Kerstin

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Turni

Mitglied seit
10.11.2006
Beiträge: 321
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Wahrscheinlich werden andere sagen, uns fehlt das nötige Selbstbewußtsein.
Stimmt sicherlich.
Ich schäme mich meines deutschen Akzentes, wenn ich Englisch spreche.

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Kirsten

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 1631
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... mit diesem Problem bist du nicht allein. Wer die Sprache nicht lebt - und dazu gehört nun mal auch das Sprechen -, der bekommt mit der Zeit Probleme.

Wenn du schreibst, hast du Zeit zum Überlegen, Nachschlagen, Umschreiben. Diese Zeit fehlt dir beim Sprechen.. Sprechpausen bescheren ein unangenehmes Gefühl; man meint, sie schnellst möglich beenden zu müssen - zwangsläufig fängt man an zu stammeln, weil die Worte dafür nicht präsent sind.
Wenn du irgendwo zuhörst, stellt sich dieses Problem nicht; du bist der passive Part.

Da es mir - wenngleich nicht ganz so schlimm, so doch zumindest ähnlich - ging, betreibe ich nun conversation mit einer Engländerin, die als Sprachtrainerin tätig ist. Einmal die Woche erst mal ein Stündchen und das ein Jahr lang - dieses Bonbon hat mir mein Chef geschenkt.

Frag doch mal deinen: Vielleicht nickt er ja auch. Oder wenns ihm zu teuer ist, tu dich mit Kolleginnen zusammen und macht einfach eine Diskussionsrunde daraus. Da relativiert sich dann der Preis. Ich finde, das bringt schon viel.

Um deinen Wortschatz alive zu halten, schau mal CNN oder BBC.. lies englischsprachige Literatur (z. B. Harry Potter - leicht verständlich). Die Spotlight könntest du auch abonnieren - Themen über alles und jeden, leicht und seicht aufbereitet mit Erklärungen zu unbekannteren/neuen Vokabeln. Und Paul Smith natürlich. Kennst du sein OWAD? Schau es dir mal an (www.owad.de - ist kostenlos)...

Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Vielleicht war ja aber schon etwas für dich dabei.

Gruß
Kirsten

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.

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Turni

Mitglied seit
10.11.2006
Beiträge: 321
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Mit Leuten aus der Partnerstadt kommt man nicht so oft zusammen. Ich war sogar Mitglied in der Partnergesellschaft.

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Kerstin_K

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 378
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Auch das ist wohl überall anders.

In Hannover zum Beispiel läuft über die Partnergesellschaften nicht so viel, aber der Austausch, z. B. über die Sportvereine ist trotzdem sehr aktiv.

Ich war vor 26 Jahren das erste mal in England (mit dem Behindertensportverein). GUt. ich war richtig heiß drauf, zu probieren, ob das was ich in der Schule gelernt hatte, funktioniert. Meine Gasteltern sprachen kein Wort deutsch. Wire haben heute noch Kontakt, meine Nichte pflegt jetzt eine Brieffreundschaft mit der Enkeltochter. Da die alten Herrschaften nicht mehr so weit reisen mögen, fliege ich alle paar Jahre mal rüber. Dazwischen schreiben und telefonieren wir.

Man muß halt ein bisßchen Glück haben, die richtigen leute kennenzulernen und dann weiter an den Kontakten arbeiten.

Viele Grüße aus Hannover

Kerstin

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skwerl

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 1054
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sind oft 2 Paar Stiefel. Kann es sein, dass deine eigenen Englischkenntnisse hauptsächlich auf Schulenglisch, Business Englisch etc. aufbauen? Hattest du Unterricht bei einem Deutschen oder einem Muttersprachler.
Auch das kann zu Unsicherheiten führen. Den deutschen Akzent finde ich gar nicht so schlimm; hast du mal Engländer, Amerikaner oder Franzosen Deutsch sprechen hören? Aber bei Smalltalk reden Muttersprachler eben nicht wie im Fernsehen, im Schulbuch oder auf Hörkassette/DVD, sondern wie wir auch im jeweiligen "Slang". Da fühlt man sich manchmal auch verunsichert.
Ich denke, Kirsten geht einen guten Weg: Training mit einem Muttersprachler hilft. Wirst sehen, du wirst immer lockerer und lernst vor allem auch Ausdrücke, die in der Alltagssprache vorkommen.
Einfach mal anfangen...

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