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Eure Meinung wüßte ich gern

sylvia

Mitglied seit
03.07.2007
Beiträge: 734
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zu den neuen frauenfeindlichen Absichten unserer Politiker!
- Witwenrenten streichen
- Unterhaltsforderungen streichen
- Kinder sind das Problem der Frauen und nicht der Männer!
- Wegfall von immer mehr Vollzeitstellen für Frauen, d. h. bei gleichbleibenden Bruttoarbeitsstunden für alle Frauen zusammen mehr Teilzeitstellen und Minijobs aber Wegfall von Vollzeitstellen.

Und wie finanziert man dann seine eigene Überlebensrente für das Alter?

Sehr nachdenkliche Grüße

Sylvia

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heddix

Mitglied seit
16.11.2006
Beiträge: 3372
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Hallo Sylvia,

ich finde die Denkenweise unserer Politiker schon lange schrecklich.

Mit diesen "Ideen" befinden wir uns wieder auf dem besten Weg zurück ins Mittelalter.
So nach dem Motto: Frauen gehören an den Herd!

Außerdem setzt sich der Trend fort, dass die Schere zwischen reich uns arm immer mehr auseinanderklappt.

Es wird den Leuten doch immer mehr und mehrfach in die Tasche gegriffen.

Tja, wer hat die Lösung?

Grüße
heddix

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sylvia

Mitglied seit
03.07.2007
Beiträge: 734
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ist dann eben nicht mehr "Goldes wert".

Die müssen da oben doch alle einen Knoten im Gehirn haben.
Auf der einen Seite soll man mehrere Kinder bekommen und zu Hause eine optimale "Aufzucht" garantieren, natürlich für "nüscht", dann sucht sich der Mann ein Zweit/ Drittweibchen, um mehr den Frauen auch noch Kinder in die Welt/ Deutschland setzen zu können...
Und die Herdsteherin ist irgend wohin gekniffen worden, jetzt und immerdar. Auch Mütter werden älter!
Wer gibt den heute älteren Frauen noch eine Vollzeitstelle, damit die noch genügend Rentenansprüche erwirtschaften kann?
S.

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Marsweibchen

Mitglied seit
09.11.2006
Beiträge: 459
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hinzufügen:
Wenn Du Dich mit zwei wirklich noch kleinen Kindern dazu durchringst, einem Vollzeitjob nachzukommen, keine Familie in der Nähe hast, sämtliche Verantwortung allein tragen musst und der Unterhalt der Kinder vom Jugendamt ausgelaufen ist, auch dann hast Du echte Sorgen! Es gibt definitiv kein Töpfchen mehr für die Kids. Kannst Du machen nix außer: Nimm doch noch einen 400,00 ¤ Job an, zum "Wohle der Kinder". Oder, verzichte auf Dein Auto. Und das, obwohl Du damit zur Arbeit musst.
Ich frag mich echt, wofür noch Kinder in die Welt setzen?! Hätte ich das nur alles vorher gewusst. Ich hätte nur ein Kind, so hart das klingt.
Umso unverständlicher finde ich es, dass Du derzeit animiert wirst, Kinder in die Welt zu setzen bei zunächst guter Unterstützung. Aber wehe Dir, Du hast einmal Pech im Leben und rutschst ab. Dann ist plötzlich niemand mehr zuständlig. Nicht mal für die Kinder.
Wie traurig ist das denn bitte?
Man wird geradezu gezwungen, den Staat zu betupfen wo es nur geht. Ob das wirklich "Sinn der Sache" ist? Dann natürlich wird der "Kleine Mann" wieder geschnappt, der coole, der schlüpft wieder durch die Maschen.
Na, die Spaßgesellschaft hat jetzt wohl für die "untere Schicht" ein Ende gefunden. Und die, die wirklich knüppeln und Urlaub bräuchten, die halten auch ohne durch. Und sowieso, was brauchen die noch Geld für's Alter. Die sind dann eh' aufgebraucht.
Ich könnte mich noch seitenweise aufregen, darum mache ich jetzt lieber schnell Schluss.
Sorry, sollte gar nicht so ein langes Posting werden.....
Marsweibchen

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Kirsten

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 1631
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was in diesem Land so abläuft. Die Aktionen von Land, Bund, Städten und Gemeinden sind völlig kontraproduktiv.
Gerade was das Bestreben angeht, die Geburtenraten in die Höhe zu treiben, wird nichts, aber auch gar nichts dafür getan, dass es dazu kommt. Langfristig wird das ein Desaster geben, die Alterspyramide verändert sich in Richtung einer Katastrophe.

Im Gegenteil: Die Aktionen sind sogar regelrecht kontraproduktiv. Jüngste Posse ist die Streichung von Geldern für die Kindergärten. In Folge werden die Beiträge sogar erhöht (wir zahlen jetzt schon mehr als 300 Euro pro Monat!). Kinderbetreuung wird zum Luxusgut!

Wenn ich mir überlege, wieviel Glück ich allein gehabt habe, dass ich mein Leben so leben kann, wie ich es jetzt tue, dann wird mir - rückblickend - eigentlich ganz furchtbar übel. Denn wenn es anders gekommen wäre, wüsste ich nicht, wo ich jetzt stünde; Vater Staat hätte mich bzw. uns völlig im Regen stehen lassen.

Aber wer kann schon zuverlässig mit diesem Faktor Glück kalkulieren? Wohl niemand.

Unsere Politik verlässt sich auf unsere Fähigkeit zu improvisieren. Großeltern einspannen, Gelder flüssig machen oder gar leihen (die Banken freuen sich, die Verschuldung der privaten Haushalte ist so hoch wie nie!).

Und am dollsten finde ich immer die Diskussion um die Altersvorsorge. Mittlerweile ist schon selbstverständlich, dass man da etwas tut. Aber man muss schauen wie ein Luchs, dass man eine Anlageform wählt, sie relativ sicher vor dem Zugriff des Staates ist. Und was heute noch unantastbar ist, kann morgen schon zum Gemeingut werden. Da ackern und sparen die Eltern für ein kleines Häuschen, zahlen ihr Lebenlang Beiträge in alle möglichen Versicherungen ein, und wenn es dann soweit ist, steckt der Staat die Hand nach dem bisschen Eigentum aus, damit wenigstens noch die Grundaltersversorgung in Krankenhaus oder Heim gewährleistet ist. Ich hoffe nur, ich gebe mal rubbel-die-Katz den Löffel ab und habe keine lange Leidenszeit in irgendeinem Heim vor mir. Menschenunwürdig, was da abgeht!

Mittlerweile ist man wohin gekniffen, wenn man spart, anstatt das Leben zu genießen und alles auszugeben, was man hat. Denn nur wenn man nichts mehr hat, bekommt man zumindest noch ein bisschen vom Staat. Und selbst da wollen sie ja einen Riegel vorschieben, indem sie die Kinder zum Aufkommen für ihre Eltern heranziehen wollen, wenn die bedürftig werden.

Jeder schiebt dem anderen die Schuld in die Schuhe, die Politiker schwafeln nur realitätsfremdes Zeug, das eh keine Chance zur Umsetzung hat. Und dann wundern sie sich über eine verschwindend geringe Wahlbeteiligung. Wer mag denn heute noch glauben, was da erzählt wird?!

Und für diesen Müll kriegen die noch gutes Geld und erhöhen sich regelmäßig ihre Diäten, während die Rentner die nächste Nullrunde einfahren. Zum Kotzen, wenn man dann einen Rüttgers oder Steinbrück faseln hört, worauf man doch bitte zur Sicherung seiner Altersvorsorge alles verzichten soll! Die fetten Kerle schustern sich doch durch verschiedene Ämter noch weitere Kohle in die - natürlich private - Kasse. Die wären die ersten, die aufschreien würden, wenn es an ihre Bezüge ginge!

Herrjeh, das ist ein Thema für mich. Ich glaub, ich hör besser auf.

Wütende Grüße
Kirsten

Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', sollte den nicht stören, ders gerade tut.

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Tina

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08.11.2006
Beiträge: 1342
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Der allererste Schritt in die richtige Richtung müsste sein, dass Politiker für ihr Tun zur Rechenschaft gezogen werden können und nicht einfach nur "Ups" sagen und mit einer Pensionsberechtigung von tausenden von Euros zurücktreten. Was meint ihr, wie sich da die Kassen auffüllen, und das ohne Abzocke der Bevölkerung!
Wenn wir Mist bauen, kriegen wir ja nicht noch eine Gehaltserhöhung zur Belohnung, sondern müssen das ausbaden. Auch, wenn wir unseren Job selbstkündigen, bekommen wir kein Geld (also eine zeitlang Sperre), Politiker hingegen treten zurück, und bekommen zusätzlich Abfindungen und überhöhte Pensionsansprüche (ganz ohne orivate Vorsorge übrigens). Das gleiche gilt für Manager. Das müsste gründlich überprüft werden.

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Marsweibchen

Mitglied seit
09.11.2006
Beiträge: 459
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Ich habe eher das Gefühl, das verantwortungsvolle Mütter der Abtreter der Nation sind. Du kümmerst Dich um die Kids, du gehst arbeiten, aber nix mal mit Unterstützung in irgendeiner Form. Selbst, wenn Du auf dem Zahnfleisch kriechst.
Mich machen die Postings heute ganz arg traurig und bin froh, dass meine Kids und ich "noch" alle gesund sind um das besser durchstehen zu können.
Wenn man nicht durchhält, dann geht's ganz schön schnell bergab.

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sylvia

Mitglied seit
03.07.2007
Beiträge: 734
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aber mal ehrlich gesagt,Marsweibchen, ich habe so das Gefühl, dass dieses Thema an den jüngeren Frauen ganz gewaltig vorbeirauscht.
Ich habe auch gehört, dass mittlerweile junge Migrantinnen erst gar nicht versuchen würden, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Die heiraten "nen Typen" und meinen, sie wären jetzt abgesichert.
Mich macht dieses Thema regelrecht wütend. Und das Schlimme ist ja, man kann sich nicht aktiv wehren! Oder doch?

Gruß
Sylvia

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heddix

Mitglied seit
16.11.2006
Beiträge: 3372
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... man kann sich NICHT wehren.

Klar wählen wir unsere Politiker alle paar Jahre. Aber egal für welche Partei die stehen, die (müssen) alle nur sehen, dass Geld in die Kassen kommt bzw. dass diese weniger belastet werden.

Sozial Gesichtspunkte stehen heute ganz unten auf deren Liste ...

Gar nicht zu wählen führt auch zu nichts oder nur dazu, dass irgendwelche dupiose Parteien immer weiter hochkommen.

Man fühlt sich einfach dem ganzen (mittlerweile schlechten) System ausgeliefert.

Gruß
heddix

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Chili

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 3833
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Habt ja alle Recht. Was soll ich noch sagen?
Bin heilfroh, dass ich in "gesicherter" Position bin. Mann, keine Kinder, Arbeit.
Aber man weiß heutzutage nie und darf nie nie sagen...
Ich habe so richtig Glück, wenn ich manche Beiträge hier lese...
Und ich habe schon einige Regierungen miterlebt und glaubt mir, die eine ist wie die andere... Jeder verspricht vor den Wahlen das Tollste und dann... wir hier und dort gespart. Und das Schlimmste: der "kleine" Mann kann sich nicht wehren. Wehe, der bezahlt seine Rechnungen nicht... Aber die "dicken Bonzen", wenn die mal ihre Steuerschulden bezahlen würden und und und...
Politiker vergessen wohl, wie es ist ein "einfacher" Bürger zu sein... Schade drum... Aber wen wählen? Die Auswahl ist ja nicht gerade berauschend....!?
Seufz...
Hoffe, dass ihr alle in einer schlimmen Situation euren Mut behaltet!!!!!
Nachdenkliche Grüße
Chili

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