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Eure ehrliche Meinung bitte!!

tanja

Mitglied seit
24.07.2007
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Hallo an Euch alle,

ich würde nun nach fast drei jähriger Babypause wieder zurück in meinen erlernten Beruf. (Fremdsprachenassistentin)
Nun habe ich aber nicht gleich etwas gefunden und arbeite jetz im Servicecenter eines großen Verlagshauses und bin super unzufrieden!!!
Nach 10 Tagen Schulung bin ich jetzt der erste Ansprechpartner wenn es um nicht gelieferte Zeitungen, Bestellungen bla bla bla geht. Das schlimmste ist, das ich mir dort wirklich verloren vorkomme! Völlig unterbezahlt und unterfordert. Nicht das ich den Job unterschätze, aber ich fühle mich nicht wohl. Ich weiß nicht was mich vor einem Monat überredet hat, den Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma zu unterschreiben. Wenn ich an meinen Stundenlohn denke, möchte ich mich morgens am liebsten sofort ins Bett legen. 7,43 ¤ brutto, ohne Fahrgeldzuschuss, nur ein kleiner Verpflegungsaufwand wird mir bezahlt.
Unglaublich.
Ich habe damals nach meiner Ausbildung nur circa 1 Jahr in meinem erlenten Job gearbeitet und bin schwanger geworden. Allerdings ist mein englisch immer noch fließend und auch meine Computerkenntnisse sind mehr als zuvor. Jedoch habe ich halt erstmal nichts gefunden und nun bin ich am überlegen, wie ich es der Zeitarbeitsfirma sagen soll, das mich dieser Job nicht interessiert. Ich habe einen unbefristeten Vertrag bekommen.
Ich beabsichtige jetzt eine Weiterbildung zur assoziierten Übersetzerin und eine zur Office Managerin zu machen. Das Arbeitsamt würde auch einen Computerführerschein bezahlen, was sich ja gut machen würde!
Ich erhoffe mir neue Chancen mit diesen Weiterbildungen, zumal bin ich ja auch "erst" 26.

Was würdet ihr mir raten und was hält ihr von den Fortbildungen??

Vielen lieben Dank fürs Zuhören.

Tanja aus Hamburg

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gast

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07.09.2001
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Hallo, Tanja,
also zieht man die dreijährige Pause mal ab, bist du mit 23 Jahren mit diesem Stundenlohn nach einer Ausbildungszeit und lediglich einem Jahr Berufserfahrung meines Erachtens gut bezahlt.
Die Entscheidung zur Weiterbildung ist gut. Mach es einfach und schau inzwischen nach einem besseren Job. Wenn du jetzt kündigst, kann dir das Arbeitsamt drei Monate lang die Bezüge sperren. Das musst du gut überlegen bzw. mit deinem Partner besprechen. Was dich geritten hat, den Vertrag überhaupt anzunehmen ist sicher der Wunsch, mal wieder etwas anderes als "nur" Haushalt und Familie zu sehen. Das ist doch verständlich.
Viel Erfolg bei allem, was du anpackst!Du wirst es schon noch weiter bringen, aber etwas Geduld wirst du brauchen.

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Tina

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08.11.2006
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nt

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gast

Mitglied seit
07.09.2001
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Nein, ganz sicher ist das nicht witzig gemeint. Kurz nach Ausbildungsende verdient man eben nicht gerade viel.

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Sandra

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08.11.2006
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Hallo Tanja,
wenn du einen unbefristeten Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma hast, muss es doch mgl. sein, mit denen zu reden, dass du woanders eingesetzt werden willst.
Ich war auch mal in einer Zeitarbeitsfirma. Dort war es so, dass sich der Std.Lohn danach berechnete, wo oder als was man eingesetzt war. Es war dabei total egal, was man an Qualifkation mitbrachte.
Also könnt ich mir auch vorstellen, dass du mehr verdienst, sobald du in deinem Beruf eingesetzt wirst.
Ich würde es ersteinmal auf dieser Schiene probieren. Falls du hingehalten wirst oder sich an der Situation nichts ändert, kannst du immer noch kündigen.
LG Sandra

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Berti

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Hi Tanja,

klar sind 7,43 nicht die Welt... (obwohl, es kommt ja auch drauf an, wo du lebst: in München sicher ein Hungerlohn; in Berlin vielleicht o.k.?)

Was ich eigentlich sagen wollte: sieh dies doch als Sprungbrett! Du hast erstmal einen unbefristeten Vertrag!
Du kannst dich doch parallel weiterbewerben und wenn dir etwas besseres über den Weg läuft, wechselst du halt.

Eine Fortbildung macht in deiner Situation bestimmt Sinn - nach einer längeren Pause wird einem ja schnell unterstellt, dass man alles Gelernte wieder vergessen hat.

Viel Erfolg bei deinem weiteren Weg!

Gruß
Berti

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buerobiene

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15.02.2006
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hi,

kann Dir nur zu raten, an der Fortbildung teilzunehmen . und wenn es vom Amt gesponsort ist.
Du kannst Dir die Schulungseinrichtung selber aussuchen. So ist es bei uns in Berlin. Muß nur vorher mit dem Bildungsträger abgesprochen sein sowie mit dem AAmt.

Ansonsten schaue dir mal bitte die Fortbildungspreise an!!!
TEUER TEUER TEUER, welcher normale Sterbliche kann sich das wohl leisten.

Also tue es!!

Liebe Grüße
bb

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tanja

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24.07.2007
Beiträge: 113
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Hallo und danke für die Antworten!

Mein Studenlohn ist 7,43 brutto wohl gemerkt. Und in Hamburg ist das wahrlich nicht viel!!!
Ich werde mal mit der Zeitarbeitsfirma reden. Ich werde von meiner Fortbildung erzählen und dann sollen die was anderes für mich finden.

Der Job ist wirklich das letzte in meinen Augen. Dort sitzen Leute, die keine Ausbildung haben, deren Lebensinhalt das Anliegen der Kunden ist. Immer nett und freundlich!
Ich sehe den Job halt nur als Mittel zum Zweck! Beschäftigung und ein bissle Geld dabei! Naja, immerhin besser als nichts!!

Die Weiterbildungen sind wirklich teuer, die zur Officemanagerin würde mich 1300¤ kosten, was aber auch bei der Handelskammer wäre.
Ich will wirklich nach vorne, weiterkommen und nicht stehenbleiben.

Danke!

Tanja

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Tina

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 1342
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Nein, ich war gestern gar nicht hier im Forum! Solange man sich hier nicht registrieren kann, geistern eben einige unter "falschem" Namen hier herum. "Tinas" gab es für meine Begriffe hier schon viel zu viele.
Es ist aber ganz nett, mal so auf Umwegen zu erfahren, was so über mich gedacht wird.

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CostaRica

Mitglied seit
29.01.2007
Beiträge: 184
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Hallo Tanja,

um noch einmal auf deine Frage zu kommen: Weiterbildung ist immer gut, in deinem Alter lohnt sich das auch noch. Du solltest dir vorher überlegen, was du langfristig machen und erreichen willst. Und darauf solltest du deine Weiterbildung ausrichten.

Wenn du z. B. gerne international arbeiten möchtest, sind Fremdsprachen ein Muss. Willst du lieber die vermeintlich sichere Variante bei einer Behörde, könnte das Geld für Fremdsprachen herausgeworfen sein.

Ich rate dir: Mach dir einen Karriereplan. Schreib dir auf, was du bis wann erreicht haben willst, was dir wichtig ist etc. Auch im Büro gibt es zig Möglichkeiten: Marketing, Vertrieb, Sekki, Personal. Bedenke auch, dass in 20 Jahren Fachkenntnisse wahrscheinlich viel wichtiger sind als Assistenzkenntnisse. Ich glaube, dass die Sekki (oder Assistentin der GF) irgendwann ausgestorben sein wird.

Und dann fang mit der Weiterbildung an. Heute gibt es auch die tolle Alternative eines nebenberuflichen Studiums. Auch das solltest du überlegen, denn mit 26 hast du noch ausreichend Zeit.

Apropos: Was ist denn eine "assozierte" Übersetzerin?

CostaRica

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