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Arbeitszeugnis

Ilsi

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 332
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Hallo ihr Lieben,
ich habe was zu lesen bekommen, dass mich grübeln lässt:
im Arbeitszeugnis mit Hinweis auf "aufgeschlossene Art" und "große Selbständigkeit". Da war doch was... bei dieser ganzen Verschlüsselei sieht man kaum noch durch. Ist wer von euch Profi???
Grüße
Ilsi

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Anja

Mitglied seit
14.08.2007
Beiträge: 492
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Die Selbstständigkeit könnte heißen,dass derjenige gemacht hat was er wollte. Wenn die Selbststängkeit in Aufzählung erscheint+nicht an erster Stelle steht, ist es ok.

Negativ ist: "sie trug zu einem angenehmen Arbeits-/Betriebsklima bei".

So hatte ich es mal gelernt, aber aus dem Personalbereich komme ich nicht!

Gruß Anja

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Ilsi

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 332
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Hab mir das fast schon gedacht. Naja...

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Chili

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 3833
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Hallo Ilsi,
schau mal hier rein, vielleicht wirst du fündig:
http://www.arbeitszeugnis-info.de/index_visit.htm?inhalt02-vokabeln

Bye
Chili

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LadyM

Mitglied seit
10.11.2006
Beiträge: 475
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Hallöli,

also, ich komm mal auf das Thema zurück, weil ich auch gerade selbst meinen Zeugnisentwurf schreibe. Und das möglichst ohne Codes und ich werde auch darauf verweisen, dass das Zeugnis nicht mit Codes versehen zurückkommen darf.

Trotzdem bin ich bei diesen Formulierungen auch noch vorsichtig.

Ich knabbere (aus bekannten Gründen) eher an der Abschlusformel.

LG, LadyM

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Kerry

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08.11.2006
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...a'ufgeschlossene Art' bedeutet meist, dass man eine Tratschtante vor sich hat. 'Gesellig' sogar übertriebener Alkoholgenuss.

Was allerdings bei den meisten Zeugnissen übersehen wird:

1. ist die gesamte Art/der Stil des Zeugnisses in sich stimmg?

2. Steht die Länge des Zeugnisses im richtigen Verhältnis zur Betriebszugehörigkeit und zur Tätigkeit?

3. Stimmen Daten überein (z. B. Ausstellungsdatum und Ausscheiden)?

4. Stimmt die Reihenfolge?

5. Die Größe der Firma: hat sie eine eigene Personalabteilung und weiß eigentlich genau, wie ein gutes Zeugnis auszusehen hat oder ist es eine kleine Klitsche, wo der Chef halt was 'zusammen gebastelt' hat?

Das fällt mir gerade auf die Schnelle ein. Ein Zeugnis richtig zu interpretieren erfordert ein wenig Übung, dann ist es auch ganz leicht. Wichtig ist es, das Zeugnis nicht nur nach seinen sog. Codes zu lesen, sondern in seiner Gesamtheit.

Hilft Dir das weiter?

LG, Kerry

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sylvia

Mitglied seit
03.07.2007
Beiträge: 734
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Hallo liebe LadyM,
als Abschlußsatz muss immer so etwas drunterstehen wie:
Füt ihre private und berufliche Zukunft wünschen wir igr weiterhin alles Gute.

Fehlt dieser Satz darunter, schließt man auf eine Kündigung, egal was der Text im Zeugnis darüber besagt!!!!

Lb. Gruß

Sylvia

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LadyM

Mitglied seit
10.11.2006
Beiträge: 475
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Hallo Sylvia,

nein, ich meinte eher: Wie formuliere ICH das?
Ich schreibe mein Zeugnis selbst.
Es muss was rein, wann das AV geendet hat? Den Satz mit Bedauern, Wünsche etc habe ich schon fertig und den Rest natürlich auch.

LG, LadyM

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sylvia

Mitglied seit
03.07.2007
Beiträge: 734
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klar schreibt man sein Zeugnis selber!!! Aber man formuliert es doch so, wie es der ehemalige Arbeitgeber schreiben sollte. Und bei dem Typen, bei dem Du gewesen bist, würde ich das immer vorschreiben. Und der Termin? Du bist während der Beschäftigungszeit doch krank geworden und zur Kur gefahren, oder habe ich das nicht mehr richtig im Kopf? Oder ist gerichtlich etwas anderes festgelegt worden?

Sylvia

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LadyM

Mitglied seit
10.11.2006
Beiträge: 475
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aber, aber, ich leg mir doch nicht so ein Ei ins Nest und schreib den Satz: für ihre private und berufliche Zukunft....

Um Gottes Willen.

Ausserdem endete das AV fristgerecht. Nach einem Vergleich.

Ich kann aber auch nicht schreiben: Das Arbeitsverhältnis endete fristgerecht am 31.12.2005 oder? Kann man die Angelegenheit nicht besser umschreiben?

LG, LadyM

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