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Absage

sylvia

Mitglied seit
03.07.2007
Beiträge: 734
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Um 9.00h hatte die Dame ein Vorstellungsgespräch für einen Minijob, der jedoch ausbaufähig ist zur Teilzeitstelle und auch mehr. Jedenfalls Bürokraft!
8.45 Telefonanruf: Guten Tag, mein Name ist Frau XX, ich habe bei Ihnen ein Vorstellungsgespräch um ääh um 9.00 Uhr. Ich wollte nur sagen, dass ich nicht komme!
Frage: Warum können Sie nicht kommen?
Antwort. Ich habe gestern zum ersten Mal auf die Karte gesehen. Das sind ja 40 km zu fahren. Ich möchte die Stelle nicht annehmen.
Frage: Nur wegen der 40 km?
Antwort: Die kann ich nicht jeden Tag für 3 Stunden fahren.
Frage: Sie haben doch noch gar nicht über die Stelle gesprochen, wie die Zeiteinteilung etc. ist! Sind Sie sich da sicher?
Antwort: Meinen Sie, ich mache da einen Fehler?
Meine Antwort: Ja!

Wenn Suse gestern schon auf die Oberflächigkeit von Bewerbern hingewiesen hat, dieses heute Morgen war ein weiterer Fall!

Gruß
Sylvia

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Chili

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08.11.2006
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Dann hat sie die Stelle wohl nicht so nötig.
Also ich finde, man kann sich die Sache doch anschauen. Absagen kann man hinterher immer noch.
Naja, was willste machen?
Tschüssi und Alaaf
Chili

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Suse

Mitglied seit
08.11.2006
Beiträge: 4595
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Ok, ihr Ding, wenn sie das nicht haben will mit der Fahrerei - aber gucke ich da nicht vorher mal wo das ist?? An was denkt die Frau, wenn sie eine Adresse sieht, die nicht ihn ihrem Ort ist? Schläft die an der Wand oder was?
Kann Dich total verstehen. Schütteln wir unsere Köpfe zusammen

Suse

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Tina

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08.11.2006
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...aber ich verstehe nicht, warum ihr euch so viele Gedanken wegen Bewerber macht. Wir sind doch (noch?) ein freies Land und da kann jeder seine Meinung ändern, wann er möchte. Schon allein die Frage "warum kommen Sie nicht?" würde ich als Einschnitt in meine persönliche Freiheit empfinden. Es ist doch nett von der Dame, dass Sie überhaupt angerufen hat. "Ich komme nicht" und da kann man antworten "das ist aber schade" und fertig. Warum sie nicht kommen möchte, das geht doch keinen etwas an.

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Suse

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08.11.2006
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Du sichtest die Unterlagen, stellst die Bewerber zusammen, die in Frage kommen, lädst sie ein, machst Termine. Und für die Absage mußt Du ggfls jemanden neues einladen, wieder einen Termin finden, evtl. wolltest Du schon zum 1. des nächsten Monats loslegen.
Und im übrigen finde ich, ist anrufen und absagen eine Anstandsfrage. Auch wenn wir davon hier in diesem Land scheinbar leider immer weniger haben, wenn wir schon dankbar sein müssen, daß jemand absagt. Versteh mich nicht falsch, das geht nicht gegen Dich.

Suse

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Chili

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08.11.2006
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Hi Tina,
nee, nicht böse.
Aber ich sehe es wie Suse, die (unnötige) Arbeit die dran hängt.
Also man darf natürlich absagen und es ist ja gut, dass die Dame nicht einfach nicht gekommen ist. Klar.
Aber das mit den 40 Km hätte sie schon eher sehen können/müssen.
Also wenn ich mich bewerbe, checke ich alles aus, damit keine bösen Überraschungen auf mich warten (kann dann trotzdem passieren... )) ).
Wenn ich mich irgendwo bewerbe und weiß, dass es nur einige Stunden mit weiterem Anfahrtsweg sind, entscheide ich mich schon früher dagegen - auch wenn ich dachte, ich pack' das.
Siehst du, was ich meine?
Tschüssi
Chili

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Chili

Mitglied seit
08.11.2006
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Hihi - den Ausdruck kannte ich gar nicht "Schläft die an der Wand"????!!!!
)))
Bye
Chili

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sylvia

Mitglied seit
03.07.2007
Beiträge: 734
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Ihr beiden habt mich verstanden. Genauso war es gemeint!
Als Stellensuchende guck ich vorher schon, wie weit es bis zur "neuen" Stelle wäre und ob es sich überhaupt lohnt!
Und auf der Gegenseite fällt nur Arbeit an, vor allem ist der Chef stinkig, der sich die Zeit genommen hat, die Bewerbung zu lesen und heute schon neben mir stand und auf die Dame wartete! Da hätte er seinerseits bestimmt einen anderen Geschäfts-Termin für wahrnehmen können! Oder?

Gruß
Sylvia

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