Umfrage, wie lange habt ihr euch eine Kinderpause gegönnt?

Kaffeetante

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04.08.2011
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Hallo zusammen,

ich starte heute mal eine kleine Umfrage und freue mich auf Eure Rückmeldungen.

Wie lange habt ihr euch eine Baby- bzw. Kinderpause gegönnt? Ich plane, zunächst das übliche Jahr Elternzeit zu nehmen. Mein Mann sagt, und das finde ich sehr lieb von ihm, ich könnte auch ruhig länger zuhause bleiben, wenn ich möchte.

Jetzt mal von der finanziellen Seite abgesehen, stelle ich mir vor, dass man nach einem Jahr Windeln und Milchflaschen auch mal wieder etwas anderes um sich herum braucht und sich freut, wenn man, zumindest stundenweise, wieder arbeiten gehen kann.

Wie war das bei Euch?

Liebe Grüße
Kaffeetante

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TraumSekki

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Hallo Kaffeetante,

ich denke, letzten Endes kannst nur du das entscheiden.

Ich selbst, bin noch nicht Mama, soll aber nächstes Jahr dann soweit sein Bisher plane ich immer noch, nach 6 Monaten wieder stundenweise arbeiten zu gehen bzw. am Ende direkt von Anfang an via Homeoffice wieder zu arbeiten.

Bei meiner Mutter war letzteres auch üblich und hat supi funktioniert.

Meine Nachbarin wollte nach der Geburt 1 Jahr zu Hause bleiben, hat dann auf 2 verlängert und ist währenddessen wieder schwanger geworden. Seitdem ist sie seit 11 Jahren als Hausfrau zu Hause.

Eine Freundin von mir will 3 Jahre zu Hause bleiben, merkt nun aber, dass es sie (nach 5 Monaten) zu Hause so langweilt, dass sie ihren Mann \"überfällt\" wenn er nach Hause kommt und damit ist Stress vorprogrammiert.

Bei mir in der Firma sind alle bisher nach 1-2 Jahren Teilzeit wieder eingestiegen (zw. 10 und 20 Std./WO) - allerdings waren es vorher Vollzeitkräfte und nun merkt man, dass das Arbeitspensum so kaum noch zu schaffen ist...

Ich wünsch dir auf jeden Fall eine schöne Zeit. Genieß noch die Zeit zu zweit mit deinem Mann und alles Gute!

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Kaffeetante

Mitglied seit
04.08.2011
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Hallo TraumSekki,

danke für deine Antwort. Haben anscheinend nicht so viele etwas zum Thema zu sagen
Ich werde mal schauen, wie mit die Zeit zuhause nach einem Jahr gefällt und dann weitersehen.

Ich wünsche dir (allen anderen natürlich auch) eine schöne Woche.

LG
Kaffeetante

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Suse

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08.11.2006
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Hallo Kaffeetante,

ich habe selber keine Kinder, aber eine Unmenge Freundinnen um mich herum, die auch in Deiner Lage waren/sind.
Nach allem was ich höre, scheint es so zu sein, dass es gerne anders kommt, als man selber denkt und plant.
Die, die unbedingt bald wieder los wollten, haben es sehr bedauert, nicht mehr Zeit zu haben, die hätten ihre Elternzeit gerne verlängert. Und die Mädels, die von vorneherein 3 Jahre eingeplant hatten, haben alle vorher wieder den Schritt in den Job zurück getan.
Tenor der meisten war, dass ein Jahr Zeit für das Kind sehr schön und auch voll zu genießen ist und sie dann aber die Herausforderungen des Jobs und die Kontakte mit den Kollegen gerne wieder um sich hatten, mal was anderes sehen und hören als Kind und Windeln
Ich stelle mir schwierig vor, vorher zu wissen, wie es dann richtig sein könnte, aber verständlicherweise möchte der AG wissen, welche Zeit er evtl. überbrücken muß. Hast Du da die freie Wahl?
Meiner Freundin bei der Bank haben sie genau ihren Job ein Jahr freigehalten aber dann mußte sie zurückkommen, sonst hätten sie sie beliebig eingesetzt.
Eine gute Zeit für Dich.

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!

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esbe

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08.11.2006
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Hallo Kaffeetante,

meine Söhne sind bereits erwachsen, früher gab es nicht soooo lange Elternzeiten. Ich habe mich damals ganz bewusst für meine Kinder und nicht für meine Karriere entschieden und wer sie kennt, wird bestätigen können, dass in meinem Fall die Entscheidung richtig war. Ich bin zum Vollzeitjob Mutter wechselt!

Vor einer Geburt stellt man sich vieles anders oder auch noch gar nicht vor, außerdem kann man sich vor einer Geburt nicht vorstellen, wie kaputt und ausgelaugt man danach sein kann (nicht muss). Das ist wirklich auf jede einzelne Mutter gesehen anders. Und wenn man es sich leisten kann, zu Hause zu bleiben, gönn Dir und dem Kind die gemeinsame Zeit. Gerade im Baby- und Kleinkindalter geht die Entwicklung so rasend schnell vor sich, möchtest Du wichtige Schritte verpassen?? Ich wollte meine Kinder selber aufwachsen sehen und nicht aus den Erzählungen anderer von deren Fortschritten hören. Aber das ist letztendlich Deine Entscheidung, denn ein Kind gedeiht nicht, wenn es eine unzufriedene, unausgeglichene Mutter hat, die ihrem Job nachweint. Höre auf Deine innere Stimme!

Gleichzeitig würde ich heute jeder jungen Frau empfehlen, ihren Job nicht zu lange zu vernachlässigen, es ist nicht einfach, als Berufsrückkehrerin bei der Masse der Job- Konkurrentinnen die richtige Stelle zu finden, mit der frau Beruf und Kind ideal unter einen Hut bekommt. Und die Rentenansprüche sollte man auch im Hinterkopf behalten.....

Aber jetzt freu Dich erst einmal auf den kleinen Schatz, der da bald das Licht der Welt erblicken wird.

Liebe Grüße

esbe

Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.

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stern510

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Hallo,

meine Süßen sind jetzt schon 12 und 10 Jahre alt.

Ich habe mir damals auch 3 Jahre für meine 1. Tochter und 2 Jahre für meine 2. Tochter Auszeit genommen, ich fand es sehr schön würde es aber heute glaub ich nicht mehr so machen weil ich Angst um einen Job hätte.

Dinge die man überlegen sollte:
1. Was hast du für ein Kind...
(schläft es gut, schreit es viel)

2.Wie läuft der Alltag...
Ist es pflegeleicht oder muss es sehrviel beschäftigt werden.

3. Wie kommst du mit der ganzen Situation klar.
Schlafmangel ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen

4. Hast du Hilfe...
Mann, Eltern, Schwiegereltern, Geschwister

Ich fand das am Anfang alles sehr schwierig und war froh das ich nicht arbeiten gehen brauchte - akuter Schlafmangel

Aber entscheiden musst du das ganz für dich alleine.
Lass dir auf jeden Fall nicht einreden du bist eine schlechte Mutter wenn du früh wieder arbeiten gehst.

Das Motto ist doch auch: Wenn es Dir gut geht - geht es auch deinem Kind gut.

LG stern

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Kaffeetante

Mitglied seit
04.08.2011
Beiträge: 11
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Hallo liebe Kolleginnen,

vielen Dank für Eure Gedanken.

Also in erster Linie ist es so, dass ich auch denke, dass ich jetzt erstmal nur für mein Kind da sein möchte.

Das erste Jahr werde ich auf jeden Fall zuhause bleiben und dann werde ich schauen, wie es sich entwickelt. Wie geht es dem Kind? Wie geht es mir und wie sieht dann überhaupt die Lage auf dem dem Arbeitsmarkt aus?

Davon, dass Kind zu früh in eine Kita zu geben, halte ich persönlich auch nicht viel, denn wozu bekommt man denn ein Kind?

Wir freuen uns sehr auf unseren kleinen Schatz und da mein Mann beruflich die ganze Woche unterwegs ist und eigentlich nur am Wochenende zuhause, werde ich wohl erstmal, neben Omas und Opas natürlich, die Bezugsperson Nr. 1 sein.

Wir werden das Kind schon schaukeln

Ich melde mich zwischendurch mal, wie es mir so ergeht.

Liebe Grüße
Kaffeetante

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made_in_germany

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16.10.2011
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Hallo Kaffeetante,

meine \"Pause\" hat 13 Jahre gedauert. Was habe ich mir doch für Sorgen gemacht, ob ich jemals wieder einen Job im Büro finde. Ich habe 3 Bewerbungsmappen gekauft und verschickt. Eine davon ging an eine Zeitarbeitsfirma. Ich wurde sofort eingestellt als Assistentin der Geschäftsleitung. Die Firma (an die ich ausgeliehen wurde) hat mich nach 6 Monaten übernommen. Meine Sorgen waren völlig unberechtigt.
Genieße die Zeit mit dem Kind und wenn Du meinst, dass es Zeit wird wieder zu arbeiten, dann bewirb Dich um einen Arbeitsplatz. Es gibt nicht nur die Geschichten mit 300 erfolglosen Bewerbungen.

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Kaffeetante

Mitglied seit
04.08.2011
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Hallo Kollegin,

vielen Dank für die aufmunternden Worte. Das hört sich super an. 13 Jahre Pause. Das ist eine lange Zeit, aber für die Kinder sicherlich ganz toll, wenn die Mama zuhause ist und man nach der Schule immer einen Ansprechpartner hat. Den Luxus hatte ich selbst auch und fand es gut, dass ich kein sog. \"Schlüsselkind\" war.

Hast du denn in der Zeit irgendwelche Fortbildung und/oder Auffrischungskurse gemacht?

Nochmals danke und LG
natürlich auch sonnige Grüße an alle anderen Forumsteilnehmerinnen.
Die Kaffeetante

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made_in_germany

Mitglied seit
16.10.2011
Beiträge: 6
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Ich mag kaum antworten.... 1 VHS Kurs und 2 Bücher sind alles was ich vorweisen kann. Ich habe mich immer auf eine solide Grundausbildung und mein Sternzeichen (Zwilling) verlassen. Der Zwilling ist ein lebhafter, vielseitig interessierter Mensch, der mit wachem Verstand den Anforderungen des Lebens begegnet.

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