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Zu viel Engagement?

Catsitter2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 460
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Ich habe hier keinen Account. Ich bin allerdings einige der wenigen im Unternehmen, die ständig ein Mobilteil für den Telefonanschluß mit sich rumschleppen, wenn sie innerhalb des Hauses unterwegs sind, um ja immer und überall erreichbar zu sein.

Da gibt es "sitzende" Momente in meinem Leben, da empfinde ich das Klingeln als echte Störung. Und da geh ich auf keinen Fall ran...

Es grüßt die Catsitter

[color=green:0f17e63000]Ich bin eine Beamtenkatze - ich schleiche mich zur Arbeit, lege meine Pfoten auf den Tisch und warte auf die Mäuse! [/color:0f17e63000]

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Anne23

Mitglied seit
04.08.2003
Beiträge: 517
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Manche Chefs mögen tatsächlich kein Überengagement oder zu hohe Identifikation mit der Firma. Das sind aber die Männer oftmals, die selbst sehr unsicher, nicht kompetent und schon gar nicht einsatzfreudig sind. Bei denen kommt dann Konkurrenzdenken auf.

Es könnte natürlich sein, dass Dein Chef wirklich besorgt ist und Angst hat, dein Familienleben käme zu kurz. Die fürsorglichen Chefs soll es ja auch geben. Die Sorte lernte ich bisher noch nicht kennen.

Liebe Grüße
Anne23

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miss84

Mitglied seit
27.02.2006
Beiträge: 215
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Muss mich auch des Öfteren ermahnen lassen, wenn ich mir Arbeit mit heim nehme. Bei meinem Chef ist das dann aber auch nur gut gemeint. Ich denke, er hat, wie bereits von Gute_Seele erwähnt, nur ein schlechtes Gewissen, weil er es nicht entsprechend honorieren kann und will mir zeigen, dass er dies auf keinen Fall als selbstverständlich hinnimmt. Ich erhalte zur Rüge aber im gleichen Atemzug auch immer ein dickes Dankeschön und die Aufforderung, an einem anderen Tag entsprechend auch mal früher zu gehen. Dies auch kurzfristig. Ab und an habe ich dann morgens auch mal einen Schokoladenriegel o.ä. auf dem Tisch

[size=9:de4ae00fcc][color=darkred:de4ae00fcc][i:de4ae00fcc][b:de4ae00fcc]Der Glatzkopf, der die Glatze föhnt, hat mit dem Schicksal sich versöhnt. [/b:de4ae00fcc][/i:de4ae00fcc][/color:de4ae00fcc][/size:de4ae00fcc]

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Alarich

Mitglied seit
01.05.2003
Beiträge: 427
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Das hört sich für mich so an als habe er momentan selbst damit Schwierigkeiten, eine "work-life-balance" zu finden ... Oder es ihm zumindest von jemand anderem zum Vorwurf gemacht wird.
Ich würd das an deiner Stelle eher als Fürsorge denn als Kritik sehen.

Und - ich hätts auch gemacht wie du. Man will doch informiert sein was abläuft in der Firma, auch zu Hause.
Wenn du dir jetzt allerdings n Blackberry anschaffen willst, damit du auch im Urlaub jederzeit auf dem Laufenden bist, würde ich dir wirklich raten, deine Einstellung noch mal zu überdenken..

Gruß
Alarich

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Ich kenne das von meinem Chef auch. Wenn ich weiss, dass wir am Mo eine Pressekonferenz oder so haben, dan maile ich mir die Präsentation nach Hause und lasse ihn auch wissen, dass ich für ihn am Handy erreichbar bin.

Ich komme auch schon mal am WE kurz ins Büro, wenn ich noch was vorbereiten muss, was sich am Freitag nicht mehr ausging und sich am Montag nicht mehr ausgehen wird.

Im Krankenstand rufe ich regelmäßig meine Kollegin an bzw. maile mit ihr um am Laufenden zu bleiben und kleine Dinge von daheim zu erledigen.

Da schimpft mich mein Chef auch immer wieder. Aber es ist eher ein schlechtes Gewissen ihm mir gegenüber, weil er ja diese Mehrleistungen nicht wirklich honorieren kann. Deinem Chef wird es ähnlich gehen. Denn die Zeit, die Du daheim für die Arbeit aufwendest, wird Dir ja nicht monetär abgegolten.

Aber behalte Deine Einstellung auf jeden Fall. Das erhält Dir die Freude an der Arbeit.

LG Gute_Seele

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mieze1

Mitglied seit
21.08.2001
Beiträge: 272
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Da wir hier sehr viel "außerhäusige" Mitarbeiter haben, ist es völlig normal, dass jeder auch zu Hause seine Mails vom Firmenaccount lesen kann. Ich denke, dass unser Chef das auch voraussetzt, dass man zumindest seine Aufgaben umorganisiert. Ich seh das allerdings nicht als Überengagement an, sondern als normales, um den Betrieb am Laufen zu halten.

Ansonsten finde ich die Einstellung Deines Chefs okay, ich vermische privates auch nicht mit dem Job, bzw. weigere mich strikt . Freu Dich! Für mich wäre das auch keine Kritik.

Liebe Grüße

mieze

*Rechtschreibfehler dürfen behalten werden*

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Süße2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 249
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Chefs müssen sowas sagen, das heißt Fürsorgepflicht. Aber sie haben es ganz gerne, wenn man es trotzdem tut.

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San

Mitglied seit
05.05.2003
Beiträge: 168
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Anscheinend habt ihr beide Eure Vorzüge
Du bist engagiert und Dein Chef ist rücksichtsvoll, weil er schon schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Nimm es an und falls mal ein Spruch kommt, dass Du zu oft/kurzfristig/what ever fehlst, kannst Du immer noch sagen, dass Du ihm mal ein Angebot gemacht hast, einiges von zu Hause zu erledigen

die San

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peanut

Mitglied seit
12.11.2005
Beiträge: 10
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Bei uns hat jeder einen Laptop, den ich jeden Abend mit nach Hause nehme und es wird schon erwartet, dass ich meine emails lese, wenn ich z.B. krank (wenn ich nicht gerade im Krankenhaus liege) oder bei Meetings bin. Ausserdem habe ich Zugriff auf saemtliche Firmenprogramme wie SAP, Peoplesoft, E-Expense usw., kann also locker von zu Hause aus arbeiten, was aber nicht so oft vorkommt, es sei denn ich habe den Megastress.

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Bin gerade etwas irritiert. Bisher dachte ich, ein ZUVIEL an Engagement im Job gäbe es nicht. Gerade wurde ich wohl eines Besseren belehrt.

Folgende Situation: Ich arbeite wegen Nachwuchs nur noch halbtags. Deshalb bin ich aber nicht weniger daran interessiert, einen guten Job zu machen, als vorher. Jetzt habe ich organisiert, dass ich von zu Hause aus zumindest meine Mails lesen kann, falls der Nachwuchs mal krank ist. Da das ja häufig recht kurzfristig passiert, möchte ich wenigstens die Möglichkeit haben, meinen Kollegen Bescheid zu geben, dass sich dieser oder jener Vorgang verschiebt bzw. einen Out-of-Office-Assistenten einzurichten.

Habe jetzt Chef davon informiert. Er war nicht so angetan davon und warnte mich, Privatleben und Job nicht zu vermischen. Es würde genügen, dass er das tut. Soetwas würde von mir nicht erwartet.

Ich finde es ja sehr nett, dass er mich vor Überlastung schützen will, aber andererseits habe ich das so noch nie erlebt und es arbeitet die ganze Zeit in mir.

Was meint ihr denn dazu? Wie ist das bei euch? Gibt es bei euch "Überengagement" oder könnt ihr gar nicht genug arbeiten?

Vielen Dank für euer Feedback!

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