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Wie wird frau Sekretärin?

Antje1

Mitglied seit
23.10.2003
Beiträge: 218
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@suomalainen-tyttoe,

das hast du sehr schön beschrieben. Danke.

LG

--
Antje

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Antje1

Mitglied seit
23.10.2003
Beiträge: 218
Hilfreich: 0

Ihr habe ja alle auf eure Art und Weise recht. Die unterschiedlichen Meinungen zeigen aber auch, dass der Beruf der Sekki sehr abwechslungsreich, aber auch in jedem Unternehmen anders ist. Trotzdem sollte den Beruf nicht jede/jeder ausführen dürfen. Eine gewisse Begabung (einige haben auch geschrieben "Berufung&quot ist auf jeden Fall erforderlich.

Aber als "einfach" würde ich den Beruf trotzdem nicht durchgehen lassen. Immer gut behandelt" - ok, ich habe die ganzen Jahre Glück gehabt, aber es gibt hier einige, denen es nicht so gut geht, die von ihrem Chef regelmäßig zur Schnecke gemacht werden ...

"Langes Wochenende" habe ich nur, wenn mein Chef freitags nicht im Haus ist und ich meinen Kram einigermaßen an dem Tag abarbeiten kann, ansonsten ist nix mit langem Wochenende. Freitage sind bei uns sowieso immer die Höllentage

LG

--
Antje

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mieze1

Mitglied seit
21.08.2001
Beiträge: 272
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@gabriele

das mit der "Überqualifizierung" ist für mich auch nur eine Ausrede. Der einzige Grund, sowas bei einer Bewerbung anzuführen ist die Meinung des potentiellen Arbeitgebers, "na, die wird nicht lange bleiben" oder "die wird zu viel Geld wollen".

Ansonsten ist man höchstens falsch qualifiziert, nicht "über-". Eine gute Qualifikation und sehr gute Kenntnisse schaden nie!
--
Liebe Grüße

mieze

wieder die echte alte

Liebe Grüße

mieze

*Rechtschreibfehler dürfen behalten werden*

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Gabriele04

Mitglied seit
27.03.2004
Beiträge: 202
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Wenn man eine kaufmännische Ausbildung hat, dann kann man auch als Sekretärin arbeiten. - Das ist vermutlich das, was hier mit "jeder kann das machen" gemeint ist. Ob man in diesem Bereich "als Überqualifizierte" glücklich wird, das ist eine andere Frage.

Der Job der Sekrtetärin besteht eher aus der technischen Abwicklung der Arbeitsorganisation, während der Job einer Industriekauffrau bzw. RENO oder dergl. inhaltlich (durch Sachbearbeitung) bestimmt ist. In diesem Sinne kann sich sicherlich eine "Überqualifizierte" schnell in den Arbeitsbereich einer Sekretärin einarbeiten.

Ich stelle mir nur die Frage, warum so viele, ach so "Überqualifizierte" in den Bereich der Sekretärin streben!? ...

Ich bin dafür, an den Unis einen neuen Fachbereich einzurichten: Fakultät Sekritat.
--

LG Gabriele04

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suomalainen-tyttoe

Mitglied seit
07.03.2003
Beiträge: 101
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ich denke schon, dass unser Beruf auch für Quereinsteigerinnen geeignet ist, bei uns z.B. sind einige Kolleginnen, die Bankkauffrau gelernt haben und den Assistentinnenjob prima machen.

10-Finger-Blindschreiben oder Steno sind nützlich, aber kein unbedingtes Must. Viel wichtiger finde ich, dass man strukturiert, vorausschauend und übergreifend denkt, sehr gut organisiert ist und Zusammenhänge behalten kann. Anforderungen und Arbeitszeiten sind schon innerhalb der selben Firma extrem unterschiedlich, geschweige denn generell. Die eine ist Assistentin der GF in einem 3-Mann-Betrieb, deren Schwerpunkt im regionalen Bereich ist; eine andere managt den Vorsitzenden eines Riesenkonzerns, der heutei n USA, morgen in Japan und übermorgen in Australien ist.

Wenn die Chefs es zulassen und mit einer qualifizierten Assistentin umgehen können, kann jede an ihrem Platz eine Top-Kraft sein. Es gehört aber auch gehöriges Eigenengagement dazu und Flexibilität. Ich les hier oft: hab keine Lust, wenn doch schon Freitag wäre, wenn doch schon Feierabend wäre. So eine Grundeinstellung ist gefährlich und für mich auch nicht nachvollziehbar. Sicher, einen schlechten Tag erwischt jede Mal, wo man jammert, aber Jammern nur um des Jammerns willen, dafür habe ich wenig Verständnis.

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"Mein Job ist alles andere als ruhig und stressfrei. Es gibt sicherlich Zeiten die sind etwas ruhiger, dafür könnte ich an anderen Tagen glatt verrückt werden, weil jeder (Oberchef und Unterchef) an mir herumzerrt."

Tja, das tun meine 3 Chefs natürlich auch... und manchmal muß ich im wahrsten Sinne des Wortes durch die Firma RENNEN weil ich sonst nicht hinterher kommen würde (hat jedenfalls den Vorteil daß kein Fitneßstudio mehr nötig ist)... Viele würden das als Streß bezeichnen...
Aber man sollte es im Vergleich sehen... habe vorher im Vertrieb gearbeitet, teilweise 12 Stunden am Tag, auf Provisionsbasis, und wenn noch 2 Stunden bis zum Monatsabschluß sind und du mußt noch irgendwoher 50.000 Umsatz herzaubern und den Kunden irgendwie etwas andrehen was sie eigentlich überhaupt nicht brauchen, sonst kriegst Du dein Geld nicht.... DAS IST STRESS!!!!!!!!

Hier habe ich teilweise extrem viel zu tun, aber es ist alles Arbeit die nach und nach abgearbeitet werden kann, bekomme jeden Monat mein festes Gehalt und mache Überstunden nur nach Bedarf, das heißt wenn gerade mal viel zu tun ist. Und in dem Fall auch wenn ich einen Berg Arbeit vor mir haben würde, ist es für mich im Vergleich zum vorherigen Job ein Paradies auf Erden!

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" Manchmal lese ich bei der ein oder anderen heraus, in meinem gelernten Job finde ich keine Anstellung oder wird nicht gut bezahlt, dann werde ich eben Sekretärin. "
Also ich mache den Job nur aus einem Grund: es ist ruhig, stressfrei und wie ich gesehen habe, die letzten die immer gekündigt werden aus betrieblichen Gründen, sind die Chefs und somit auch die Sekretärinnen / Assistentinnen. Habe bisher in keine vorherigen Firma mitbekommen daß eine Sekretärin rausgeflogen ist, es sei denn sie war ganz schlecht!

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grisu

Mitglied seit
30.07.2002
Beiträge: 32
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...habe jetzt nicht alles gelesen...aber richtet ihr euch nach Din? Ich habe keinen blassen Schimmer davon. Irgendwann haben wir in der IK-Berufschule gelernt, dass man nach dem Betreff eine Leerzeile macht und nach der Anrede auch. Daran halte ich mich, ansonsten wird das Schreiben auf dem Bogen angeordnet, wie`s passt und gut aussieht.

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Ich habe "nur" eine ganz einfache Ausbildung. Ist zwar kaufmännisch, aber von einer Sekki weit gefehlt. Ich habe diesen Job gehasst und wollte Sekki werden. Warum? Weil man meiner Meinung nach Ansehen geniesst, sehr gut behandelt wird, es turbolente und auch ruhige Zeiten gibt, am oft pktl. Feierabend machen kann und ich eine "langes" Wochenende habe. Außerdem verdiene ich in meinem Sekkijob 3x soviel wie in dem anderen.

Ausbildung in der Richtung habe ich keine. Ich hatte keinen blassen Schimmer von nix, doch ich habe es mit angeeigt. Mit viel viel viel Lernerei und Fleiß. Es hat mich Nerven gekostet aber ich wollte weg aus meinem alten Job.

Und nun? Habe ich einen super bezahlt Job in einem weltwelt operierenden Unternehmen und geniesse all das, von dem ich oben geschrieben habe.

Ohne Fleiß geht es nicht, aber man muss nicht tausende von Schulungen mitmachen. Ein ausgeprägter Wille reicht.
--
LG
Gucci

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mieze1

Mitglied seit
21.08.2001
Beiträge: 272
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Noch was: Bei meiner Einstellung hat mein Chef noch gemeint, bei meiner Ausbildung setze er den Intelligenzgrad voraus, der nötig ist, den Job hier ordentlich auszuführen. Soll heißen, lernfähig zu sein, um sich alle weiteren notwendigen Kenntnisse anzueignen. Auch nicht schlecht.
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Liebe Grüße

mieze

wieder die echte alte

Liebe Grüße

mieze

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