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Wie war das nochmals mit Arztbesuch

slesy

Mitglied seit
22.09.2004
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War heute wg. akuten Schmerzen beim Arzt. Wie ist das nochmals mit der Abrechnung der nicht gearbeiteten Stunden beim Arztbesuch? Gab bzw. gibt es nicht diese Regelung, dass ein MA 2 h im Monat das Recht hat, zum Arzt zu gehen oder so ähnlich?

Kann mir eine / einer von euch dazu was schreiben?

Gruß Gabi

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Et kütt wie et kütt.

Et hätt noch ommer Joot jejange!

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Also das ist glaub ich von Firma zu Firma verschieden.

Bei uns ist es so, dass man normale Arbeitszeit aufschreiben kann, wenn man während der Arbeitszeit zum Arzt muss, weil man nach Feierabend oder vor Arbeitsbeginn keinen Termin bekommen hat.

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nesthaekchen

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Hallo Slesly,

frage am besten dazu die Lohnabrechnung. Von der 2-Stunden-Regelung habe ich auch gehört. Bin mir aber nicht ganz sicher. Ich mache das so, dass ich bei jedem Arztbesuch die Bescheinigung von meinem Chefe abzeichnen lasse. Die reiche ich dann jedesmal bei der Lohnabteilung ein.

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slesy

Mitglied seit
22.09.2004
Beiträge: 51
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Hallo nesthäckchen,

und was macht die Lohnabteilung mit den Bescheinigungen?

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loga

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Ich würde versuchen, einen Termin nach 17:00 Uhr zu bekommen. Evtl. müsste ich dann halt um 16:30 gehen, damit ich rechtzeitig da bin.

Allerdings gibt es durchaus viele Ärzte, die zumindest 1 Tag die Woche bis 18:00 oder 19:00 Uhr behandeln.

Aber wenn das ein Mal im Jahr vorkommt, dass man mal morgens später zur Arbeit kommt oder abends etwas früher gehen muss oder eben akut etwas ist, wird doch keiner was sagen?

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nesthaekchen

Mitglied seit
05.04.2006
Beiträge: 128
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1. Laut Arbeitszeitgesetz müssten wohl alle Bescheinigungen für die Abwesenheiten, egal welcher Art, aufbewahrt werden.
2. Aus versicherungstechnischen Gründen ist es notwendig, so ein Alibi zu haben.

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Gytha

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13.10.2003
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Das Gerücht mit den 2 Arztbesuchen pro Monat hält sich irgendwie hartnäckig

Auf der Seite der IHK Aachen http://www.aachen.ihk.de/de/recht_steuern/download/kh_180.htm ist der Sachverhalt m.E. ganz gut beschrieben:

Will der Arbeitnehmer einen Arzttermin während der Arbeitszeit wahrnehmen, so ist zu differenzieren.Ist der Arbeitnehmer bereits während des Arztbesuches arbeitsunfähig erkrankt, so hat er ohnehin einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG).
Ist der Arbeitnehmer nicht arbeitsunfähig krank, so kommt ein Anspruch auf bezahlte Freistellung nur in Betracht, wenn der Arztbesuch zu dem jeweiligen Zeitpunkt medizinisch notwendig ist. Das ist stets bei akuten Beschwerden der Fall.

Ein persönlicher Verhinderungsgrund zur Begründung des Freistellungsanspruches liegt aber auch dann vor, wenn die ärztliche Versorgung zur Arbeitszeit erforderlich ist, wie bei zwingend festgelegten Besuchsterminen, zum Beispiel Blutabnahme im nüchternen Zustand oder Röntgen.

Voraussetzung ist stets, dass der Arbeitnehmer auf die Termingestaltung des Arztes keinen Einfluss nehmen kann.

Ein Verhinderungsgrund des Arbeitnehmers ist auch anzunehmen, wenn der aufgesuchte Arzt Sprechstunden nur in der Arbeitszeit des Arbeitsnehmers hat.

Hat der Arzt allerdings Sprechstunden außerhalb der Arbeitszeit, muss der Arbeitnehmer zunächst um einen Termin in dieser Zeit nachsuchen. Eine Verpflichtung, auf einen solchen Termin besonders zu drängen, besteht jedoch nicht.

In Betrieben mit gleitender Arbeitszeit wird der Arztbesuch während der Dienstzeit meist die Ausnahme sein. Hier können die Beschäftigten Beginn und Ende ihrer Tätigkeit in recht weitem Rahmen selbst bestimmen und folglich private Termine auch außerhalb ihrer Kernzeit wahrnehmen.

Allerdings sollte hier zwischen den unterschiedlichen Gleitzeitmodellen differenziert werden. Je freier der Arbeitnehmer in seiner Arbeitszeitgestaltung ist, um so mehr kann von ihm erwartet werden, dass anderweitige Verpflichtungen nicht auf die Dienstpflicht einwirken. Bei fester Kernzeitbindung ist aber durchaus ein Freistellungsanspruch im Rahmen der oben genannten Grundsätze denkbar.

Der Arbeitgeber hat in jedem Fall die Möglichkeit, sich über die Sprechstunden eines Arztes zu informieren und sich gegebenenfalls die Notwendigkeit des Arzttermins durch Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung bestätigen zu lassen. Der Arbeitgeber kann aber nicht von dem Arbeitnehmer verlangen, dass dieser den Arzt wechselt und künftig einen Arzt aufsucht, der zum Beispiel auch Sprechstunde außerhalb der Arbeitszeit anbietet.

Gruß
Gytha
[size=9:b860d120b0]Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine Einstellung zu revidieren (M. Twain)[/size:b860d120b0]
http://www.assistenz-netzwerk.de

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slesy

Mitglied seit
22.09.2004
Beiträge: 51
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Ich habe feste Arbeitszeiten, von 08:00 bis 17:00 Uhr, und die meisten Ärzte haben Ihre Praxen nur zu diesen Zeiten geöffnet. Zumindest ist das in Köln der Fall.

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