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Welche gehaltsvorstellungen in Bewerbungsschreiben angeben?

Fellinchen

Mitglied seit
25.05.2016
Beiträge: 5
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Hallo,

ich bin vor 2 Monaten aus betriebsbedingten Gründen (Insolvenz) entlassen worden. deswegen bin ich nun auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Nun habe ich eine stellenbeschreibung gesehen, die mir sehr zusagen würden. Der Arbeitsgeber wünscht, dass man im Bewerbungsschreibend ie Gehaltsvorstellungen angiebt. Dabei tue ich mich aber asehr schwer. Deswegen habe ich nun einmal versucht mir mit Hilfe von http://www.steuerklassen.com/gehalt/ zu machen. Allerdings kommt mir das dann doch sehr niedrig vor. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber habe ich 2800 brutto, ein 13. Monatsgehalt und einen Bonus im Mai bekommen. Mir ist durchaus klar, dass ein Bonus selten ist. Auch ein 13 Monatsgehalt wird schwer. Allerdings finde ich ein gehalt von 2400 doch schon recht wenig, wenn ich mir meine Qualifikationen ansehe. Was würdet ihr machen? Das tatsächliche Wunschgehalt angeben, oder doch eher das Durchschnittgehalt? Ich möchte mich nicht unter Wert verkaufen, aber auch keine unrealistischen Wünsche äußern.

LG

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Sonnenblume2015

Mitglied seit
02.01.2015
Beiträge: 19
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Eine sehr heikle Frage. Ich finde es auch immer schwierig, eine Gehaltsvorstellung anzugeben. Vielleicht legst du dich für die goldene Mitte fest. Einbisschen mehr als das Durchschnittsgehalt aufgrund deiner Qualifikationen, aber etwas weniger als dein bisheriges Gehalt?!

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speedy1984

Mitglied seit
14.01.2009
Beiträge: 1906
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Schreib doch einfach ganz offen, was du bisher verdient hast. Bei uns werden auch die eingeladen, die überm Budget liegen - man kann ja schließlich noch verhandeln. Was du angibst ist ja nicht in Stein gemeißelt. Allerdings solltest du wirklich eine feste Zahl und keinen Bereich von-bis angeben!

Grüßle,
Speedy

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Fellinchen

Mitglied seit
25.05.2016
Beiträge: 5
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Hallo,

das mit der Angabe des bisherigen Gehalts ist wirklich eine gute Idee. Dankeschön.

Ich tue mich da wirklich sehr schwer. Auf der einen Seite möchte ich mich nicht unter Wert verkaufen. Auf der anderen Seite auch nicht als "unverschämt" erscheinen...

Grüße

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Youlland

Mitglied seit
19.05.2016
Beiträge: 12
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Hi,

also wenn du gewisse Qualifikationen mitbringst, die für den Betrieb nützlich sind und wodurch du dir einen Vorteil verschaffst, dann gib doch den höheren Wert an und überleg dir wie du das beim Gespräch begründen kannst. Wenn du gute Argumente(Qualifikation)hast, dann ist das ja okay. Viel Erfolg!

LG

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Serene

Mitglied seit
07.06.2016
Beiträge: 10
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Hi,

ich würde auch mein vorheriges Gehalt zur Orientierung nehmen (zumindest wenn es nicht unterirdisch niedrig lag). Da man mit einem neuen Job meist eine Verbesserung wünscht, würde ich noch ein bisschen auf die Gehaltsvorstellung draufschlagen. Waren es vorher 2.800€ für Vollzeit würde ich 3.000€ angeben. Das ist zwar kleinlich, aber immerhin liegt man damit nicht völlig daneben (im schlimmsten Fall wird man auf 2.800€ runtergehandelt).
Ich würde allerdings keinen Job antreten, in dem ich deutlich weniger als zuvor verdiene, es sei denn, es gibt andere Konditionen (mehr Urlaub z. B.), die den Job attraktiv machen. Es sollte aber möglich sein, beim Gehalt auf einem Level zu bleiben.

Viel Glück und beste Grüße,
Serene

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rocky77

Mitglied seit
10.03.2016
Beiträge: 15
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Mit Entsprechenden Qualifikationen solltest du dich auf gar keinen Fall unter Wert verkaufen. Fachkräfte werden immer gesucht, da sie schwer zu bekommen sind. Dementsprechend wird für eine qualifizierte Fachkraft auch entsprechend gezahlt. Da solltest du ruhig deine Gehaltsvorstellungen äußern. [url=http://meinestellenboerse.de/blog/hidden-champions-die-beste-chance-fuer-karrieristen/]Diesen[/url] sollte entsprochen werden.

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speedy1984

Mitglied seit
14.01.2009
Beiträge: 1906
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Also, auch wenn andere da wieder eine andere Meinung haben, aber ich würde in bestimmten Fällen auch unter das bisherige Gehalt gehen.

Ich habe z. B. aktuell einen Arbeitsweg von 90 km täglich (hin- und zurück) und, durch Stadtverkehr, benötige ich dafür fast 3 Std. täglich. Ich guck mich auch grad nach Alternativen um, einfach um das Geld für Benzin und auch Zeit zu sparen. Ich habe allerdings den Luxus, dass mein Job sicher ist und ich nicht wechseln muss, wenn ich nicht will...

Wenn nun aber ne Stelle ausgeschrieben is, die an sich super passt, die aber nach Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlt wird, bewerbe ich mich trotzdem drauf. Das Gehalt is aber ein Stück niedriger dort als mein aktuelles Gehalt. In dem Fall sag ich mir aber, dass ich dann nur noch 30 km täglich fahre und nur noch 40 min. dafür benötige. Was ich da an Zeit und Geld spare bin ich auch bereit in weniger Gehalt zu bekommen - vorausgesetzt, alles andere passt.

Und man muss auch ganz klar sagen: wer in Boom-Regionen wohnt, wird nie ein Problem haben, nen neuen Job zu finden. Aber auch in Deutschland gibt es nicht nur Boom-Regionen... und wenn man schon aufgrund einer Insolvenz gekündigt worden ist, muss man auch unterschiedliche Standpunkte akzeptieren.

Es gibt dann eben die, die meinen, sie haben ja erstaml was geleistet und können nun während sie Arbeitslosengeld beziehen ganz in Ruhe umgucken, und es gibt eben wieder andere, die keinesfalls Leistungen vom Staat in Anspruch nehmen wollen, sondern schnell wieder in Lohn und Brot stehen wollen (und deswegen vielleicht den erstbesten Job annehmen).

@Fellinchen: wie läuft es denn bei dir? Wünsch dir alles Gute!

LG
Speedy

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Marco0

Mitglied seit
20.06.2016
Beiträge: 6
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[quote="Fellinchen"]
Hallo,

ich bin vor 2 Monaten aus betriebsbedingten Gründen (Insolvenz) entlassen worden. deswegen bin ich nun auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Nun habe ich eine stellenbeschreibung gesehen, die mir sehr zusagen würden. Der Arbeitsgeber wünscht, dass man im Bewerbungsschreibend ie Gehaltsvorstellungen angiebt. Dabei tue ich mich aber asehr schwer. Deswegen habe ich nun einmal versucht mir mit Hilfe von http://www.steuerklassen.com/gehalt/ zu machen. Allerdings kommt mir das dann doch sehr niedrig vor. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber habe ich 2800 brutto, ein 13. Monatsgehalt und einen Bonus im Mai bekommen. Mir ist durchaus klar, dass ein Bonus selten ist. Auch ein 13 Monatsgehalt wird schwer. Allerdings finde ich ein gehalt von 2400 doch schon recht wenig, wenn ich mir meine Qualifikationen ansehe. Was würdet ihr machen? Das tatsächliche Wunschgehalt angeben, oder doch eher das Durchschnittgehalt? Ich möchte mich nicht unter Wert verkaufen, aber auch keine unrealistischen Wünsche äußern.

LG
[/quote]Suche etwas im Internet

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Eulenspiegel

Mitglied seit
18.07.2016
Beiträge: 6
Hilfreich: 0

Hallo,

das mit den Gehaltsvorstellungen ist schon nicht so einfach... Da tue ich mich auch immer schwer. Allerdings möchte ich natürlich auch meiner Kompetenz entsprechend bezahlt werden.

LG

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