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Was zahlen eigentlich Zeitarbeitsfirmen so?

KimCaprice

Mitglied seit
21.07.2005
Beiträge: 6
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Guten Morgen,

wenn ich wieder arbeitslos würde, könnte man drüber nachdenken !
War damals für ca. 1,5 JAhre bei einer ZA. Bezahlung war ganz ok - aber nur aufgrund der Spesen, die man zusätzlich bekam. Der Grundlohn ist ziemlich mies. Außerdem hat man nur 24 Tage Urlaub und man muss Arbeiten annehmen, die einem auch nicht so zusagen. Sollte die ZA keine Firma für einen haben, wird man auch zu "ZWangsurlaub" verdonnert und das ist bei 24 Tagen Urlaub nicht so toll !

Für eine Übergangszeit - statt arbeitslos - finde ich es eine gute Lösung. Außerdem habe ich durch die ZA meine heutige Stelle bekommen !

lg
Kim Caprice

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Tarma

Mitglied seit
03.04.2005
Beiträge: 110
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Ich habe selbst drei Jahre lang für Zeitarbeitsfirmen gearbeitet. Positiv war eindeutig das ich in Firmen und Bereiche reingekommen bin, die ich mit meiner mangelnden Berufserfahrung nie auch nur von außen gesehen hätte
Man verdient nicht so gut wie in einem festen Job aber auf meine 1100 ? netto bin ich immer gekommen.
Nur mit meiner letzten ZA (Persona) hatte ich ziemliche Probleme, vor denen kann ich dich auch nur warnen. Man bekommt kaum Geld und Urlaub gibts schon mal garnicht.
Wer wirklich gut ist, ist z.B. Manpower, Adecco, RPS Raichle, Randstadt....

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Amazone33

Mitglied seit
09.06.2005
Beiträge: 58
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Vronie, hört sich ja nicht so doll an. Ich grübel und grübel und mir fällt nix ein. Am liebsten würd ich mal so ein paar Monate Pause machen um mir über mich im klaren zu werden. So eine Sinnkrise hab cih echt noch nicht gehabt.

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OBI

Mitglied seit
13.09.2002
Beiträge: 74
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Hallo Amazone33,

es ist verhandelbar mit dem Gehalt - sicherlich gibt es einen Tarif der zur Zeit bei einem Stundenlohn von 8,92 € (brutto) liegt bei 35 h/Woche. Alles was darüber gearbeitet wird wird mit 25 % Ü`Stundenzuschlag bezahlt. 25 Tage Urlaub. Aushandelbar sind Auslöse, Fahrtkosten, Essensgeld etc. das macht bei mir ca. 25 € netto/pro Arbeitstag aus, wenn Feiertage sind oder man krank ist fällt das natürlich weg. Ich komme in einem guten Monat mit ca. 30 - 40 Überstunden auf gute 1.700 € netto.
So schlecht verdient man also nicht, wie immer gesagt wird.
Aber das ist sicherlich keine Alternative, um aus einem sicheren Job zu wechseln, denn man weiß nie, wie es weitergeht, wenn ein Projektauftrag ausläuft. Haben die eine Weiterbeschäftigung für Dich, dann wirst Du weiter vermittelt, haben sie nichts, dann wird Dir gekündigt - das ist wirklich Glückssache.
--
Viele Grüße Karin
:dance1:

Liebe Grüße Obi

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Hazett

Mitglied seit
17.05.2005
Beiträge: 1164
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Amazone33,

die ZA ist oft auch nur so gut wie der Dir zugeteilte Disponent. Wir haben hier gelegentlich Leute über eine ZA, da habe ich auch schon Geschichten gehört, dass gut ausgebildete Sekretaerinnen ans Band mussten - entweder das, oder die Kündigung, es gab nichts anderes.

Wenn Du eine Sinnkrise hast, empfehle ich Dir eine Bergwanderung zu machen, oder eine Fahrradtour über 1 oder 2 Wochen - da wirst Du Zeit zum Nachdenken haben und Dir klar werden, was ich Deinem Leben wichtig ist. Vorausgesetzt, Du machst das allein - das sollte ich erwähnen.

Ich halte das für deutlich erfolgversprechender als eine feste Anstellung wegzugeben
--
Herzlichst
Hazett

Herzlichst, Hazett

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Anja_01

Mitglied seit
09.04.2005
Beiträge: 115
Hilfreich: 0

Hi,
ich hatte das auch mal vor als mir mein Job zuviel wurde. Habe es nicht getan und bin dann durch Insolvenz arbeitslos geworden. Nach X Bewerbungen bei allen möglichen ZA habe ich derzeit einen Einsatz der alles andere als lustig ist. Dazu kommt: Befristeter Vertrag und wenn kein Folgeeinsatz kommt wird der befristete Vertrag sicher schnell aufgelöst Aus einem festen Arbeitsverhältnis zur ZA: Tu es nicht!!!
--
Grüße

Anja

Es grüßt euch

Anja

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Shorty1208

Mitglied seit
13.07.2005
Beiträge: 200
Hilfreich: 0

Hallo Amazone,

ich selbst habe auch 1,5 Jahre bei einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet und wurde dann von dem Kunden, bei dem ich tätig war, fest eingestellt. Die ZA hat mir immer nur einen befristeten Vertrag gegeben (der lief jeweils so lange, wie man mich in meiner derzeitigen Firma benötigt hatte).
Ich habe 25 DM brutto pro Stunde verdient, 20 DM Verpflegungsgeld und 20 DM Fahrgeld pro vollem Arbeitstag (8 Stunden) bekommen.
Ich war ganz zufrieden bei der Firma und hätte auch fast einen unbefristeten Arbeitsvertrag unterschrieben wenn mich mein heutiger Chef nicht in letzter Sekunde angerufen hätte und mir gesagt hätte, dass ich nichts unterschreiben soll da er meinen Vertrag auch vorliegen hat
Es kann also ein Sprungbrett sein, wenn du in bestimmte Firmen reinkommen willst (ich habe mich immer bei SAP beworben und nie wurde ich genommen, dank der ZA bin ich nun 3,5 fest dort angestellt )

Aber: du solltest überlegen was du machst. ZA bedeutet, dass du wahrscheinlich weniger verdienen wirst und du von heute auf morgen in einen anderen Betrieb musst.

LG Shorty1208

[img:ac09cc64b7]http://www.world-of-smilies.com/html/images/smilies/sonstige/bath.gif[/img:ac09cc64b7]

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ach ja Stundenlohn 6 Euro (Büro), ist aber von den Firmen unterschiedlich, jenachdem welche Arbeit du machst und bei welcher Firma du bist.

Es gibt auch Zeitarbeitsfirmen, die nutzen ihre Arbeiter aus.

Also auch hier vorsicht.
--
)

Lachen macht schön!

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Zeitarbeit würde ich nicht machen, Amazone.

Mein Freund ist schon seit Jahren bei einer drin und er steht fast 24 Stunden auf Abruf für Früh und Spätschicht....

Für seine 1.000 Euro brutto lohnt sich das nicht.

Auf keinen Fall wechseln von festem Job auf Zeitarbeit. Ich würde es nur machen, wenn du arbeitslos wärst um eine Beschäftigung zu haben.

Hast du schon die andere Idee verworfen?
--
)

Lachen macht schön!

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Cassy65

Mitglied seit
18.04.2005
Beiträge: 31
Hilfreich: 0

Hallo Amazone33!

Ich kann mich OBI nur anschließen. Man kann es absolut nicht verallgemeinern, dass man in jeder ZA-Firma nur 8,- €/Std. verdient. Ich selbst habe bis Dezember letzten Jahres bei einer ZA gearbeitet und weiß, wovon ich spreche. Mein Std.-Lohn betrug 13,- €/Std. + Auslöse + Fahrgeld. Es ist immer eine Sache der Verhandlung, der Berufserfahrung und natürlich der Kenntnisse, die man vorweisen kann. Aber in erster Linie liegt es natürlich an dem Auftraggeber (kleines, großes Unternehmen?), inwieweit er bereit ist, den jeweiligen Std.-Lohn an die ZA zu zahlen. Mit dem Gehalt war ich zufrieden, allerdings endete der Einsatz nach 1 Jahr im Dezember 2004. Und dann gab es keinen neuen Auftrag und somit wurde mir gekündigt. Tja, und seitdem bin ich auf Arbeitssuche und verzweifle langsam immer mehr. Überlege es Dir sehr gut, auf eine einigermaßen sichere Stelle zu verzichten, um dann ggfs. ein Risiko einzugehen.

Liebe Grüße
Cassy

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