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Was tun, wenn das Zeugnis nicht gefällt?

Alamos

Mitglied seit
23.02.2006
Beiträge: 19
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Was können Mitarbeiter tun, wenn Ihnen das ausgestellte Zeugnis nicht gefällt (z.B. schlechte Beurteilung)? Kann man dagegen vorgehen? Ein neues Zeugnis verlangen?

Danke für Eure Antworten.

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Ja, man muss ein Zeugnis nicht so hinnehmen. Man kann auf jeden Fall mit dem Vorgesetzten oder Personalsachbearbeiter darüber sprechen und erklären, warum man damit nicht einverstanden ist. Man muss es natürlich gut und objektiv begründen können. Gut ist es auch, wenn man noch andere Leute hat, die sich dazu äußern können (Kollegen, andere Chefs, für die man auch was gemacht hat usw.).

Hinzu kommt, dass die Arbeitgeber ja kein so richtig mieses Zeugnis ausstellen dürfen. Sie dürfen den Arbeitnehmern ja bei der Jobsuche "keine Steine in den Weg" legen... Deshalb gibt es ja dann diese "geheime Zeugnissprache", die man als Mitarbeiter oft nicht versteht, aber bei anderen Chefs oder Personalleuten kommt die Message dann schon rüber
Es gibt ja nach wie vor Chefs, die zwar mit einem zufrieden waren und auch immer gelobt haben, doch wenn die Person dann geht, wollen sie das dann nicht und versuchen, sich auf diese Weise "zu rächen".

Geht es Dir um Dein eigenes Zeugnis??

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sirene2

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21.06.2017
Beiträge: 102
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sicher muss man ein ZU UNRECHT schlechtes Zeugnis nicht hinnehmen, aber wenn ich schon lese: gefällt nicht. Sorry, aber da geht mir der Hut hoch.

Ich bin immer noch der Meinung, dass die erbrachte Leistung objektiv eingeschätz werden sollte und das kann nun manchmal mit den Einschätzungen des Mitarbeiters auseinanderdriften. Wie oft lese ich hier: meine Kollegin...jammer, jammer, jammer und im Gegenzug wird dann ein Zeugnis gewünscht und erstellt, dass in /fast/ allen Bereichen sehr gut ist.
Ich halte mich persönlich nicht für schlecht, aber für so einen Überflieger, der alles richtig gut kann halte ich mich auch nicht und ich denke, es gibt nur sehr wenig Menschen, die in allen Aspekten die Ansprüche an sehr gut erfüllen.

.....nimm dich selber nicht zu wichtig....

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Gytha

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13.10.2003
Beiträge: 634
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Ein Zeugnis muss wohlwollend sein und darf dem Fortkommen des Mitarbeiters nicht hinderlich sein.
Zu gut Deutsch: Die letzte Pfeife kann sich heutzutage ein gutes Zeugnis vor Gericht erstreiten

Abgesehen davon gibt es aber leider auch die Fälle, wo einem ansich guten Mitarbeiter mit voller Absicht ein mieses Zeugnis ausgestellt wird, nur, weil er gegangen ist. Wehren kann man sich also prinzipiell immer, man sollte allerdings wissen, wovon man spricht, d.h. konkrete Änderungsvorschläge machen.

Ansonsten hat der AG die Formulierungs-Oberhoheit. Ob er nun eine gute Beurteilung in einfache, klare Worte oder eine altertümlich-gestelzte Fassung bringt, ist sein Bier, so lange die Beurteilungsaussage passt.

Gruß
Gytha
[size=9:b860d120b0]Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine Einstellung zu revidieren (M. Twain)[/size:b860d120b0]
http://www.assistenz-netzwerk.de

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Vieleicht stellst Du es mal hier ein?

Ich würde meine Verbesserungen in dem Zeugnis vornehmen und noch mal das Gespräch mit dem VG suchen.

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Pommern

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Alamos

Mitglied seit
23.02.2006
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Es geht nicht um mein eigenes Zeugnis, sondern um das eines Mitarbeiters. Er hat mich um Rat gefragt. Letztendlich entscheidet aber er selbst, ob er etwas dagegen unternimmt oder nicht.

Vielen Dank für Eure Antworten.

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