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Was sagt man dazu?

Antigone

Mitglied seit
28.03.2002
Beiträge: 940
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Kellnern auf Lohnsteuerkarte, versteht sich? Damit man auch in die Kassen mal was einzahlt, die man dann später für sich in Anspruch zu nehmen gedenkt?

Diese "Ich-habe-einen-Anspruch-auf-staatliche-Hilfe-Mentalität" fällt uns seit Jahrzehnten/Jahren auf die Füße.
--


Amici violandi non sunt!

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jenny14101976

Mitglied seit
10.03.2005
Beiträge: 1686
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Sayurhi,

so hätte ich es wahrscheinlich auch gemacht - die Stelle angenommen und mich trotzdem weiter umgeschaut.

Habakuk,

viel Erfolg für deine Tochter bei der Stellensuche.
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Immer schön locker bleiben

"Mit jeder neu gelernten Sprache erwirbst du eine neue Seele." Aus Tschechien

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Sayuhri

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hmmm ....
Ich weiß nicht, was Deien Tochter gelernt hat, wie alt sie ist, wie die Stellensituation in Deiner Region ist, st das das Anfangsgehalt und gibt es Aussichten auf mehr Geld ...etc.

Grundsätzlich sage ich dazu: Warum nicht nehmen und weiter suchen, bevor man arbeitslos ist.

Say

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Antigone, ich weiß sehr wohl dass die aktuelle Arbeitsmarktsituation nicht so gut ist.
Aber in dem Fall, an ihrer Stelle wäre ich wirklich lieber kellnern gegangen! Da würde ich mehr verdienen!

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Julie

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26.07.2001
Beiträge: 15
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na ja, das ist schon heftig! Ich habe allerdings keine Ahnung was lt. Kollektivvertrag gezahlt werden muss. Aber ich glaube, in der dzt. Arbeitsmarksituation probierens die AG halt einfach ...

Übrigens fast den gleichen (netto etwa 950,-- ?/Monat) Gehalt bekommt mein Sohn für ein 6-monatiges Praktikum, das er jetzt nach der Matura (Abitur) als Überbrückung bis zum Wehrdienst antreten wird. Allerdings normale Arbeitszeit ohne Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienst. Außerdem glaube ich, dass die Gehälter in Österreich generell etwas niedriger sind.

Deine Tochter findet sicher was Besseres! Wünsche ihr viel Erfolg.

--
Julie

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Liebe Grüße

Julie

Hunde habe Herrchen und Frauchen, Katzen haben Personal

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Habakuk

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22.09.2003
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Ich ehrlich gesagt: NEIN!

Hintergrund: Meine Tochter hatte ein VSG mit dem Angebot eines Praktikums. So weit - so gut. Praktikum absolviert, alle hochzufrieden. Nun kommt der AV - ein Hammer! 1090,-- Euro brutto + max. 150,- Euro Zuschläge für Nacht-Sonn- u. Feiertagsarbeit. Also netto keinesfalls mehr als 970,- Euro. Sie hat es dankend abgelehnt - zu meiner Beruhigung. Es handelte sich um eine Anstellung als Rezeptionistin in unserem "1. Haus" (4*) am Platz, mit 3-Schicht-System. Davon war gleich die erste Woche im August mit 5 Tagen Nachtschicht angesetzt. Ich fasse es nicht! Und der AG war auch noch überaus sauer und nachgerade unverschämt als sie dieses noble Angebot ausgeschlagen hat.

Entschuldigt bitte, aber ich musste das einfach mal loswerden.

Danke für`s zulesen und gute Nacht

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Habakuk

Mitglied seit
22.09.2003
Beiträge: 42
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@ Azraela

sehr gut erkannt, sie ist nicht arbeitslos. Und daher rührt auch meine Meinung, dass man eben nicht jeden Job um jeden Preis annehmen muss.

Sie ist sehr gerne im Dienstleistungsgewerbe - sie ist damit "groß" geworden, wi man so nett fomuliert. Und sie hat auch keine Probleme mit den gängigen Arbeitszeiten in diesem Gewerbe. Ich finde es auch normal, dass sie nach einer Vollzeitbeschäftigung sucht und für diese eben auch mehr Geld bekommt als sie derzeit verdient. Wir haben selbst ein "Minihotel" seit der dritten Generation in der Familie, leider zu klein, als dass sie dort genug verdienen könnte, aber den Dienst am Gast hat sie von klein auf mitbekommen, daher auch ihr Wunsch in diesem Bereich zu arbeiten. Sie würde sogar eine zweite Ausbildung machen, aber dann reicht das Geld vorne und hinten nicht, daher der Versuch, als Quereinsteiger unterzukommen. In ihrem erlenten Beruf gibt es keine offenen gemeldeten Stellen - bundesweit nicht. Von daher sieht es dort auch schlecht aus.

Also heißt die Devise - Augen zu und durch - und weiter versuchen. Nur nicht unterkriegen lassen.

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Antigone

Mitglied seit
28.03.2002
Beiträge: 940
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Habakuk, nicht, dass Du denkst, Du müsstest uns jetzt hier Rechenschaft ablegen.

Ich kann das persönlich durchaus nachvollziehen. Aber ganz emotionslos und sachlich betrachtet, sieht das halt anders aus. Sie hat ganz offenbar mit 23 noch keine besondere Berufserfahrung in einem tragfähigen Job, der sie auch ausreichend ernährt. Als Kellnerin auf ewig sein Dasein zu fristen würde mir z. B. halt nicht reichen.

Und Fakt ist, dass Berufserfahrung oftmals das A und O ist. Und um die zu sammeln, darf man halt nicht wählerisch sein.

Es ist schön, wenn die Familie die jungen Leute so unterstützt. Aber ich sehe auch die Gefahr, dass man sie damit unter Umständen so sehr verwöhnt, dass sie sich dann sehr schwer damit tun, sich endgültig auf eigene "ungeförderte" Beine zu stellen. Das kann ich in Eurem Fall natürlich nicht beurteilen, aber ich hab`s durchaus schon häufiger erlebt.

Nein, Löhne wie dieser sind nicht wirklich okay. Und Löhne um die 2.000 Euro langen auch nicht zu Reichtümern. Aber es gibt kaum noch bessere Jobs in diesen Ebenen, die Löhne werden auch auf die nächsten Jahre hinweg noch rückläufig bleiben. Besser man gewöhnt sich dran, statt hochnäsig die Nase zu rümpfen. Ich hätte auch gern mehr als 860 Euro netto, aber es wird nicht mehr, auch nicht, wenn ich mich täglich darüber aufrege.
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Antigone

Mitglied seit
28.03.2002
Beiträge: 940
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Salsera, sorry, wenn das jetzt krass klingt, aber werd mal wach, komm mal im Deutschland 2005 an.

Die Arbeitslosenversicherung ist eine Versicherung für den unverschuldeten Notfall, nicht für vorsätzliche Arbeitslosigkeit. Punkt.

Manchmal frag ich mich, ob ein Teil der Leute hier wirklich in einer anderen Galaxie wohnt, als ich. Solange Diplomingenieure in diesem unserem Lande für 1.200 bis 1.400 Euro brutto monatlich schruppen, finde ich es ziemlich großkotzig, wenn eine 23jährige sagt "Für DAS Geld steh ich morgens nicht auf!". Gut, liegen bleiben. Aber nicht auf Staatskosten. Wer sich solchen Luxus selbst leisten kann - gern!

Nur frag ich mich, ob solche Menschen denken, dass ein so unruhiger Lebenslauf, in dem ausbildungstechnisch eh schon keine Linie drin ist, dann durch Arbeitslosigkeit noch attraktiver wird.

Nee, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
--


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Ich finde es gut, dass deine Tochter Ziele vor Augen hat.

Ich hätte an ihrer Stelle diese Stelle erst mal angenommen um dann in Ruhe was anderes zu suchen. Die Arbeitslosigkeit macht sich nicht gut im Lebenslauf.

Als ich meine kfm. Ausbildung abgeschlossen hatte und arbeitslos war. Hat mir auch ein AG ein Angebot gemacht: 3 Monate kostenfrei arbeiten (sprich nur vom Arbeitslosengeld leben) und danach hatte er die Güte mir 1.000 Euro brutto anzubieten. Ach ja für Überstunden hätte er mir angeblich schwarz gezahlt.

Was sollte ich nun machen, habe den Job erst mal angenommen und habe mich dann in Ruhe nach einem vernünftigen Arbeitsplatz gesucht.

Es gibt immer solche und solche AG, aber das ist ja nichts mehr neues in der heutigen Wirtschaft.

Ich wünsche deiner Tochter auf jeden Fall viel Erfolg beim nächsten Job.
--
)

Lachen macht schön!

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