Menu

Verträge mit Laserdrucker?

Mausi2601

Mitglied seit
23.10.2006
Beiträge: 193
Hilfreich: 0

Danke Gute Seele,

das habe ich bisher auch noch nicht gewusst, aber sehr interessant.

LG Mausi

[size=9:cd98a3ca27]Es gibt nichts Gutes außer: man tut es. Erich Kästner)[/size:cd98a3ca27]

Dieser Beitrag wurde 0 mal als hilfreich markiert.

Ich habe durch die Frage von Anne W auch wieder was dazu gelernt *g*

Bisher kam es bei mir noch nicht vor, dass diese Richtlinien notwendig waren - aber man weiß ja nie, wozu man es einmal brauchen kann!

Ich kann allerdings den Hintergrund verstehen - ich denke mir öfters, was passiert mit Buchhaltungs-/Geschäftsunterlagen, wo Belege oder Faxe auf Thermopapier gedruckt sind. Die verblassen ja bei Wärmeeinfluss bzw. mit der Zeit - ob man die bis zum Ende der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen wirklich noch lesen kann?

Aber dass es so genau geregelt ist, ist schon etwas heftig.

Dieser Beitrag wurde 0 mal als hilfreich markiert.

Anne W

Mitglied seit
17.12.2005
Beiträge: 149
Hilfreich: 0

Dankeschön, liebe Gute_Seele,

interessanter Weise ist es genau umgekehrt. Wie sich zeigt, dürfte kein Laserdrucker verwendet werden. Man kann aber auch alles verkomplizieren.

Liebe Grüße

Anne

Dieser Beitrag wurde 0 mal als hilfreich markiert.

Anne W

Mitglied seit
17.12.2005
Beiträge: 149
Hilfreich: 0

Habt ihr mal von einer Vorschrift gehört, dass man Verträge wegen der Dokumenten-Echtheit nur mit dem Laserdrucker und nicht mit einem Tintenstrahler drucken soll?

Wenn es eine solche Vorschrift gibt, wäre ich für den entsprechenden link dankbar.

Tzt tzt tzt - Ideen haben Chefs manchmal

Liebe Grüße

Anne

Dieser Beitrag wurde 0 mal als hilfreich markiert.

Ich wußte es selbst nicht - aber ja, auch dazu gibt es Normen & Vorschriften:

http://www.komdruck.de/pdf/Standesamtsdrucker%20IDP.pdf - inkl. Angabe der DIN & ISO Normen ...

http://www.bluecart.de/shop/content_manager/page.php?ID=2558&dbc=44f584cc778b5926cc6d10c201fe7ed7

Was ist Dokumentenechtheit? Gibt es einen Nachweis der Dokumentenechtheit für wiederaufbereitete Tonermodule?

Prüfungen zur Dokumentenechtheit werden von der Papiertechnischen Stiftung in Heidenau als von der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) akkreditiertes Prüfinstitut vorgenommen. Der Zweck dieser Prüfung ist die Untersuchung auf ?Eignung zur Herstellung von Urschriften, Ausfertigungen und beglaubigten Abschriften notarieller Urkunden?. Der Nachweis der Dokumentenechtheit wird von der Dienstverordnung für Notare gefordert.

Dokumentenechtheit kann immer nur für ein komplettes System ? bestehend aus Drucker, Toner und Papier ? geprüft und nachgewiesen werden. Das Papier spielt bezüglich der Dokumentenechtheit eine sehr große Rolle. Dokumentenechtheit kann nur gewährleistet werden, wenn der Anwender neben dem geprüften Gerätetyp auch stets die geprüfte Papiersorte verwendet. In vielen Ausschreibungen sind Forderungen zum Nachweis der Dokumentenechtheit daher nicht sinnvoll.

Für wiederaufbereitete Tonermodule oder -kartuschen ist die Prüfung auf Dokumentenechtheit nicht möglich. Für die Ausstellung des neunseitigen Prüfungszeugnisses ist die Genehmigung des Druckerherstellers sowie des Papierherstellers notwendig. Da es sich bei Druckerhersteller und Hersteller von Rebuilt-Tonermodulen um gegensätzliche Interessenparteien handelt ist eine solche Genehmigung undenkbar.

Das heißt jedoch nicht, dass Rebuilt-Tonermodule für den Anwender wichtige Kriterien wie Tonerhaftung und Abriebfestigkeit nicht erfüllen. Dies zu überprüfen ist in Anlehnung an die DIN 33870 bereits mit den dort beschriebenen Verfahren zur Falzprüfung und mit einer visuellen Prüfung mittels Klebebandmethode (Tape-Test) möglich und kann im Rahmen der Prüfung von Mustern vom Anwender selbst ohne großen Aufwand durchgeführt werden. Diese Prüfungen sollten dann natürlich auch mit Ausdrucken von Original-Toner vorgenommen werden, da erst dann ein Vergleich möglich ist.

Bzw. http://www.oweiss.com/articles/drucker.htm
Dokumentenechtheit
Diese lapidare Bezeichnung für die Eignung zur "Herstellung von Urschriften notarieller Urkunden" nach §§ 26 und 27 der Dienstordnung für Notare (DONot) ist von der Berliner Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) bei Tintenstrahlern noch nicht festgestellt worden, im Unterschied zu den meisten Laserdruckern. Geprüft werden u.a. der Druckkontrast und die Lichtechtheit sowie die Manipulationsmöglichkeit beispielsweise durch Radieren. Als alterungsbeständig wurde noch kein Drucker erklärt; die BAM zeigt hier auch für längerfristig grundsätzliche Skepsis. Farbdrucker wurden bisher nicht getestet. Weitere Infos gibt?s unter Tel.: 0 30-81 04-0.

Dieser Beitrag wurde 0 mal als hilfreich markiert.
Hinweis: Sie müssen sich einloggen um antworten zu können. Noch kein Login? Hier registrieren.