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Urlaubstage bei 25 Std.-Woche

Isabelleza

Mitglied seit
21.11.2006
Beiträge: 32
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hallo!
ich denke, hier ist Vorsicht geboten! Wenn jemand nur 3 Tage pro Woche arbeitet, aber die Stunden auf 5 Tage verteilt werden, gibt es ein Problem bei tageweise Urlaub und Kranksein!
Es werden z. B. 4 Stunden pro Tag gerechnet (5 Tage Woche), Arbeitnehmer arbeitet aber 4 Tage à 5 Stunden. So, wenn ich nun krank bin oder ein Feiertag auf einen Tag fällt, an dem ich normalerweise arbeite, werden mir hierfür nur 4 Stunden gutgeschrieben, d. h. jedesmal muss 1 Stunde nachgearbeitet werden!
Ich würde auf jeden Fall fixe Arbeitstage mit fixen Stunden vereinbaren! Damit vermeidet man auch eventuelles "Nacharbeiten " eines Feiertags, was - so wurde mir erklärt - eingefordert werden kann, wenn nur eine Wochenarbeitszeit vereinbart wurde!
Also bitte vor Unterschreiben diesen wichtigen Punkt klären.
Lg
Isa

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flip2

Mitglied seit
21.06.2017
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Also eigentlich ist das ja Betrug! Wenn ich 3 Tage in der Woche arbeite, dann bekomme ich für die 3 Tage anteilmäßig Urlaub und nicht für 4 oder 5. Bei uns wird das genau so umgerechnet und nichts beschönigt. Da sind ja die im Nachteil, die Vollzeit jeden Tag arbeiten, denen werden bei einer 5-Tage-Woche auch nicht 6 Tage zugrunde gelegt, weil sie dann mehr Urlaub bekommen würden.

Gruß
Flip

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PLZ52

Mitglied seit
27.07.2006
Beiträge: 61
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Hier ist es auch so,
die Kollegin, die ihre 20 Stunden auf drei Tage verteilt, bekommt 18 Tage Urlaub.
12 Tage halte ich für zu kurz gegriffen.

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KarinS

Mitglied seit
17.09.2001
Beiträge: 376
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Flip,

mit dem Betrug stimmt das nur bedingt. Eine Firma, die bereit ist die Arbeitszeit so zu regeln hat normalerweise flexible Arbeitszeiten, d.h. Gleitzeit etc.

Bei mir war das nur möglich, da ich
1. nicht auf einen bestimmten feien Tag in der Woche bestanden habe, an dem ich frei habe,
2. bei uns eine sehr großzügige Arbeitszeitregelung für alle Mitarbeiter besteht, d. h. es kann jeder kommen und gehen wann er will, wenn es mit dem Vorgesetzten abgestimmt ist, die Stunden unter dem Strich stimmen und die Arbeit erledigt ist!!
3. habe ich mich bereit erklärt bei viel Arbeit auch an freien Tagen zu kommen, ohne Geld dafür zu bekommen, sondern dafür nur ein Arbeitszeitkonto einrichten lassen.

Das ist kein Betrug sondern im Rahmen unserer Betriebsvereinbarung möglich und von der Arbeitszeitordnung in unserem Betrieb abgesegnet.

Gruß
Karin

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KarinS

Mitglied seit
17.09.2001
Beiträge: 376
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Iszabella,

der Feiertag ist für mich genauso Feiertag wie für alle Vollzeitkräfte und wird auch so behandelt. Wenn ich nur 1 Tag krank bin, nehme ich Gleitzeit oder vom Zeitarbeitskonto. Bin ich 2 Tage krank (kam noch nie vor) werde ich mich ganz normal krank melden. Dann werden ganz normal 5 Stunden als Krankheitstag berechnet.

Gruß
Karin

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cloppsae

Mitglied seit
18.05.2006
Beiträge: 42
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Hallo, kann es sein, dass Ihr aneinander vorbei redet?

Sache ist: Es haben (wertmäßig) alle Mitarbeiter den gleichen Mindesturlaubsanspruch - egal, ob Voll- oder Teilzeit. Lediglich die Handhabung kann unterschiedlich sein:

Wenn jemand 3 Tage pro Woche arbeitet, bekommt er weniger Urlaubstage, muss für eine Woche Urlaub aber auch nur 3 Tage opfern. Unterm Strich bleibt's gleich (z. B. bei 30 Urlaubstagen hat man 6 Wochen Urlaub)

Hilft das weiter?

Grüßle
cloppsae

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flip2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 98
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Ok, ich hatte das so verstanden, dass man an 3 Tagen in der Woche arbeitet, auf dem Papier die Arbeitszeit aber auf 5 Tage aufgeteilt ist, NUR um dadurch mehr Urlaub zu bekommen. Und DAS fand ich sehr merkwürdig.

Aber wenn man das grundsätzlich nicht so starr handhabt, dann kann man ja auch nicht davon ausgehen, dass jemand grundsätzlich nur 3 Tage in der Woche kommt. Aber wie wird Dir dann der Urlaub pro Woche angerechnet? Das stelle ich mir schwierig vor. Oder werden Dir da dann grundsätzlich nur 3 Tage für eine Woche angerechnet?

Gruß
Flip

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flip2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 98
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@Cloppsae, kann schon sein. Mich hat irritiert, dass KarinS geschrieben hat, ihre Arbeitszeit sei auf mehr Tage in der Woche verteilt worden, als sie arbeitet, dass sie dadurch mehr Urlaub bekommt. Und DAS hatte mich irritiert. Ich kenne das nur so, dass es genau ausgerechnet wird, wie die Personen arbeiten.

Gruß
Flip

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cloppsae

Mitglied seit
18.05.2006
Beiträge: 42
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Hi flip,

warum manche an ihren Wochenarbeitszeiten "drehen", ist mir nicht bekannt. Kann zusammen hängen mit dem, was oben beschrieben wurde (z.B. bei Dreitagewoche fällt ein Feiertag auf einen fest vereinbarten Arbeitstag - dann kann man Nachteile haben.

Hier sehe ich (außer, dass es ein "Gschmäckle" hat, wie man im Süden sagt...) Probleme. Z. B. bei einem Arbeitsunfall, der an einem der Tage passiert, an denen man offiziell NICHT arbeitet. Ich bin in der Branche und weiß, dass Berufsgenossenschaften inzwischen genau recherchieren.

Mit dem urlaubsanspruch hat das jedoch definitiv nichts zu tun.
Nimm zwei MA gleichen Alters, gleiche sonstige Bedingungen:
Vollkraft hat 30 Tage Urlaub = 6 Wochen (sie braucht 5 Urlaubstage, um eine Woche frei zu haben).
Teilzeitkraft arbeitet 24 Stunden, aufgeteilt auf 3 Tage. Urlaubsanspruch: 18 Urlaubstage (= ebenfalls 6 Wochen Urlaub, da sie nur 3 Tage pro Woche angerechnet bekommt)

ok?

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flip2

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 98
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MIR ist das schon klar und bei uns wird das auch so gehandhabt. Aber offensichtlich ist das nicht überall so und das hatte mich doch sehr verwundert.

Gruß
Flip

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