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unzufrieden, was tun?

dipsi_at_home

Mitglied seit
26.10.2004
Beiträge: 74
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Hallo Adriana,

früher oder später geht man ja doch in die Richtung, für die man gemacht ist, bei dir eben die Zahlenwelt. Unterm Strich bringt es nichts, sich in anderen Bereichen zu verschleißen.

So habe ich mal ein Studium zu Ende gebracht, von dem ich schon im ersten Semester wusste, das es das nicht ist. Seither kann ich mir ein schickes Diplom an die Wand nageln und von mir behaupten, sogar ein Studium abgeschlossen zu haben. (Bin in einer zum Studium passenden Branche tätig.) Habe dann aber noch eine Ausbildung zur Fremdsprachensekki hinter mich gebracht und war anschließend lange auch nicht sehr zufrieden im Beruf. Hat sich nun geändert und ich bin doch recht zufrieden mit dem, was ich so tue. In Fällen, wo man nicht mehr weiter weiß, würde ich nicht unbedingt zur Berufsberatung des Arbeitsamtes, sondern eher zu einem privaten Karriereberater raten. Das hat in meinem Falle zumindest etwas genützt. Kostet zwar eine Kleinigkeit, kann aber sehr viel mehr Zufriedenheit und Kohle bringen. Aber dann ist das nächste Problem: Wo bzw. wie finde ich einen guten Karriereberater?

Gruß, Dipsi

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Teti

Mitglied seit
27.01.2003
Beiträge: 1728
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Adriana, ich geb Dir auch heute wieder den gleichen Rat, den ich Dir schon Anfang des Monats gegeben habe:

"Zähnen zusammenbeißen, lernen und durch. .... Mach Deine Ausbildung fertig und bewirb Dich dann auf Sachbearbeitungsebene. Oder kündige Deinen Ausbildungsvertrag und bewirb Dich neu in Richtung Buchhaltung."

Im Übrigen - Du hast Deinem Ausbildungsbetrieb gegenüber eine Verpflichtung, die bist Du eingegangen, als Du den Ausbildungsvertrag unterschrieben hast. Dieser Verpflichtung solltest Du unbedingt nachkommen.
--
Grüße aus Berlin

Teti

[f1][blue]Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen. (Japan)[/blue][/f1]

LG aus Berlin

Teti [img:2dcb6edb59]http://i7.photobucket.com/albums/y275/campanula/peacecat.gif[/img:2dcb6edb59]

[size=9:2dcb6edb59][color=blue:2dcb6edb59]Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen.
(japanisches Sprichwort)[/color:2dcb6edb59][/size:2dcb6edb59]

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blondchen

Mitglied seit
17.07.2001
Beiträge: 856
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Hallo Adriana!

Erstmal muss ich sagen, das Dein Deutsch für grad mal 4,5 Jahre hier sein echt gut ist. Lass Dir da nichts vormachen. Ich hab eine Ausbildung zur Industriekauffrau - da sind "leider" sehr viel Zahlen und Excel etc. drin. War nicht mein Fall - und ich musste kämpfen...
Ist das vieleicht etwas für Dich? Du hast dann die Möglichkeit in der Buchhaltung zu arbeiten. Da warten spannende Aufgaben - für jemanden, der gerne mit Zahlen umgeht - ALSO NICHT FÜR MICH - Rechnungen buchen, alte Rechnungen suchen und nachvollziehen, warum wieso weshalb irgendwer sich das mal so gedacht hat... Du kannst ins Controlling gehen...

Ich hab ein bischen das Gefühl das Du ungern andere Dinge machst, weil Du Dir mit der Sprache nicht so sicher bist. Mach Dich deswegen nicht verrückt. Das kommt noch! Ich denke Du bist auf dem besten Weg - und wir sind bei Dir Kopf hoch. Mach auf jeden Fall so lange weiter, bis Du was neues gefunden hast.
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Liebe Grüße
blondchen

Für Hummel ab jetzt ohne Bild

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EE

Mitglied seit
21.09.2004
Beiträge: 465
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Kannst du nicht innerhalb der Firma die Ausbildung wechseln? Sicher gibt es auch bei euch eine Buchhaltung?! Ansonsten solange möglichst motiviert durchziehen, bis du einen anderen Vertrag in der Tasche hast.
--
[red]liebe Grüße Emily-Erdbeer[/red]

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felidae

Mitglied seit
05.01.2004
Beiträge: 15
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Hallo,

ich selbst war mal in ähnlicher Situation. Meine erste Ausbildung war auch nicht so prickelnd. Ich habe ihn zwar abgeschlossen, aber auch nur deshalb, weil mir zum Ende hin klar wurde, dass es nicht mein Traumjob wird und da wäre es dumm gewesen, die Ausbildung zu schmeißen.

Kann dir nur raten, falls du mit deiner jetzigen Wahl nicht zufrieden bist, dann solltest du dich im Bereich "Buchhaltung" umschauen und dir einen neuen Ausbildungsplatz suchen. Denk daran: Du bist erst ein paar Monate dabei und bis zum Ende sind es noch ein paar LANGE Monate.

Klar bist du dem Arbeitgeber über eine Verpflichtung eingegangen, aber was hat er davon, wenn er eine unmotivierte Azubi hat und außerdem ist es kein Problem, dass Azubiverhältnis zu lösen, wenn man eine neue Ausbildung anfangen möchte.

Feli

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Tahama

Mitglied seit
07.01.2004
Beiträge: 15
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Sag es auf keinen Fall.

Ich würde auch versuchen, in der nächsten Zeit gute Arbeit zu leisten. Das kann sich nur zu deinem Vorteil entwickeln.
--

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Ihrfuegteuchgut

Mitglied seit
23.04.2005
Beiträge: 13
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Hi Adriana,

ich werd jetzt mal unmoralisch sein. Sag es auf keinen Fall deiner Ausbilderin!!!

Warte ab, bis sich für dich neue Perspektiven ergeben haben. Und wenn du eine neue Ausbildungsstelle in Aussicht hast, dann melde ihr dein Vorhaben.

Schlaf schön bis die Tage!!!

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Tahama

Mitglied seit
07.01.2004
Beiträge: 15
Hilfreich: 0

Hallo Adriana,

ich würde mich auch nach einem anderen Ausbildungsplatz umsehen.

Es bringt nichts, dich noch 2 Jahre durch die Ausbildung zu quälen.

Ich drücke die auf jeden Fall die Daumen, dass du bald eine Stelle findest, die dir gefällt und fordert.
--

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