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Teilzeit während der Elternzeit/Vollzeit danach

jenny14101976

Mitglied seit
10.03.2005
Beiträge: 1686
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Ich versteh nicht wieso du dich in der Elternzeit entscheiden musst - ist völlig unlogisch... Hast du schon mal diesbezüglich (sorry für das Wort, mir fiel gerade nix anderes ein ) gegoogelt???

"Mit jeder neu gelernten Sprache erwirbst du eine neue Seele." Aus Tschechien

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susan

Mitglied seit
18.07.2001
Beiträge: 37
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Hallo Jan,

1.) ob Du nun in Elternzeit bist oder nicht: wenn Du länger als 6 Monate in der Firma gearbeitest hast, steht Dir eine Teilzeitstelle zu

2.) Wenn Du Elternzeit beantragt hast, darfst Du sowieso NUR max. 30 Stunden pro Woche arbeiten (also NICHT Vollzeit).

Wenn Du Deine Elternzeit ordnungsgemäß bei Deinem Arbeitgeber beantragt hast und Du ihm gleichzeit auch mitgeteilt hast, wie Du Dir die Verteilung der 20 Stunden vorstellst, kann er Dich nur irgendwann bitten, ob Du mehr arbeiten kannst (aber wie gesagt, nur max. 30 Stunden). Bei mehr wie 30 Stunden, musst Du Deine Elternzeit abbrechen.
Google doch mal, zum Thema Elternzeit findest Du genug Infos.

Gruß,
Susan

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kicky

Mitglied seit
06.07.2005
Beiträge: 58
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Hallo Jan,

ich kopiere dir mal folgenden Text hier rein:

Teilzeit in der Elternzeit
In Betrieben mit mindestens 15 Beschäftigten haben MitarbeiterInnen in der Elternzeit gemäß Erziehungsgeldgesetz das Recht, zwischen 15 und 30 Stunden pro Woche zu arbeiten. Wenn Vater und Mutter die Elternzeit gleichzeitig nehmen, kommen sie auf bis zu 60 Stunden pro Woche. Das sind 1,5 Vollzeitjobs. Der Einkommensverlust hält sich so in Grenzen. Die IG Metall hat einen Muster-Antrag auf Teilzeit in der Elternzeit entwickelt.

Ablehnen kann der Arbeitgeber einen Antrag nur aus "dringenden betrieblichen Gründen?. Sie wiegen deutlich schwerer als "betriebliche Gründe". Als "dringend? gelten Gründe, die Teilzeit zu einem erheblichen und unverhältnismäßigen Nachteil für den Arbeitgeber werden lassen. Das Interesse des Unternehmens darf jedoch nur ausnahmsweise überwiegen. Im Vordergrund müssen die Interessen der jungen Eltern stehen. Schließlich dürfen sie sogar eine vollständige Freistellung verlangen. Da es keine allgemein gültige Definition dafür gibt, welche Gründe als dringend gelten, müssen die Betroffenen im Zweifelsfall klagen.

Will jemand nach der Elternzeit weiter Teilzeit arbeiten, muss die oder der Beschäftigte einen Antrag auf Teilzeit nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz stellen, die der Arbeitgeber aus "betrieblichen Gründen" ablehnen darf. Dies dürfte jedoch fast unmöglich sein, das die Teilzeit in der vorangegangenen Elternzeit bereits bewiesen hat, dass es funktioniert.

Demnach beantragst du die Elternzeit und gibst an, ob du garnicht oder wieviele Std. pro Woche du in der Elternzeit arbeiten willst.
Nach der Elternzeit läuft dein Arbeitsverhältnis grundsätzlich so weiter wie es vor der Elternzeit war. Falls du nach der Elternzeit weiter TZ arbeiten möchtest musst du das ja neu beantragen, mit welcher Frist weiß ich nicht.

Ansonsten guck doch mal im "Bundeserziehungsgeldgesetz" oder im "Mutterschutzgesetz" - habe leider nur ältere Fassungen.

Hoffe das hilft dir ein bisschen.

Lieben Gruß

Kicky

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Jetzt weiß ich schon mal grundsätzlich Bescheid und befürchte, dass ich was falsch gemacht hab. Kicky, du hast eine PN. Vielleicht kannst du mir weiterhelfen.

Grüßle

jan

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Walpurga

Mitglied seit
12.02.2002
Beiträge: 893
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Die Tücken der Gesetze... Wenn Frau also sagt "Ich komme zurück, ich will wieder arbeiten" ist damit die Erziehungszeit beendet und das richtige Arbeitsleben hat wieder begonnen. Habe ich das richtig verstanden?

Viele Grüße
Walpurga

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Mal schauen, was Kicky sagt. Vertrackte Sache, das. Können ja nexte Woche mal telefonieren. Bin ab Mittwoch wieder im Lande. Dann kann ich dir AUSFÜHRLICHST die Lage schildern

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Hallo Jan,

ob das allgemeingültig/rechtlich festgelegt ist, weiss ich leider nicht.
Vielleicht hilft Dir die Broschüre weiter (gelesen hab ich's jetzt aber nicht ) : [url]http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/PRM-14503-Leitfaden-Elternzeit,property=pdf.pdf[/url].

LG
Duffy

PS: Heute sind es noch 41 Tage bis zum 16. September.

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Ich fange im September ja wieder mit 20 Stunden die Woche an zu arbeiten. Im Januar soll ich mich dann endgültig entscheiden, ob ich wieder Vollzeit komme oder bei 20 Stunden bleibe.

Jetzt frag ich mich: Hat diese Entscheidung nicht Zeit bis zum Ende der Elternzeit (Januar 200? Ich fühle mich da gerade etwas in die Ecke gedrängt. Kann mir jemand helfen und verraten, wie das ist mit Elternzeit und Teilzeit und Vollzeit und überhaupt?

Danke schon mal!

Jan

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Loona

Mitglied seit
04.06.2003
Beiträge: 103
Hilfreich: 0

Hallo,

hier den § 15 Abs. 5, 6 BErzGG - Bundeserziehungsgeldgesetz

Loona

Liebe Grüße Loona

Frauen über dreißig sind die Besten. Männer über dreißig sind nur zu alt, um es zu bemerken.
[img:f324e3ef51]http://www.funtime-smilie.de/smilie/Verrueckt/mask.gif[/img:f324e3ef51]

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kicky

Mitglied seit
06.07.2005
Beiträge: 58
Hilfreich: 0

Hallo Jan,

erstmal sorry, dass ich jetzt erst wieder antworte...

Ich kenne mich soweit aus, als dass ich selbst schon Erzeihungsurlaub beantragt habe und ich habe das Mutterschutgesetz (allerdings in alter Fassung) zu hause.
Ich schreibe dir nochmal eine Passage aus einem Leitfaden vom Bundesministerium zum Erziehungsurlaub rein:

... Bei der Anmeldung muss man auch erklären wie lange und über welche Zeiträume die Elternzeit dauern soll. ...
Die Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber über die Dauer un die Zeiträume ist verbindlich. Das bedeutet, dass sowohl eine vorzeitige Beendigung als auch eine Verlängerung der Elternzeit grundsätzlich nur mit Zustimmung des AG möglich ist. ...

@ Walpurga: Nach der Geburt gibt es ja eine Mutterschutzfrist, wenn man direkt im Anschluss an diese Frist in Erzeihungsurlaub gehen will, muss man spätestens vier Wochen vor Ablauf der Mutterschutzfrist den Erziehungsurlaub beantragen. Es ist einer Mutter freigestellt, ob sie in ihrem Erzeihungsurlaub garnicht arbeiten möchte oder bis max. 30 Wochenstd. Außerdem ist ihr freigestellt wie lange (bis zu drei Jahren) sie in Erziehungsurlaub gehen möchte. Das einzige Problem ist, dass man sich verbindlich festlegen muss - von Anfang an.
Wenn eine Frau also z.B. nur 1 Jahr Erz.urlaub nimmt und innerhalb dieses Jahres garnicht arbeiten möchte, dann muss sie nach diesem 1 Jahr wieder vollzeit arbeiten. Ansonsten muss man einen Antrag auf TZ beim AG stellen, dieser hat dann allerdings nix mit dem Erziehungsurlaub zu tun. Eine andere Mutter beantragt evtl. drei Jahre Erz.urlaub, aber gibt an z.B. 20 Wochenstd. arbeiten zu wollen, dann könnte der AG theoretisch trotzdem ablehenen, aber nicht aus "betrieblichen Gründen" (wie beim Antrag auf TZ allgemein) sondern nur aus "dringenden betrieblichen Gründen" (was es dem AG wesentlich schwieriger macht...)

Wenn man einen grundsätzlichen Antrag auf TZ stellt, hat man keinen Anspruch darauf nach einer gewissen Zeit wieder die volle Stelle zurück zu bekommen. Anders als nach einer TZ innerhalb des Erzeihungsurlaubes.

Ich hoffe, ich habe mich jetzt verständlich ausgedrückt. Ist nicht so einfach das schriftlich zu beschreiben.
Ansonsten bitte neu fragen.

Viele liebe Grüße

Kicky

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