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Surfen am Arbeitsplatz...

albion

Mitglied seit
28.11.2004
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Bei uns gibt es eine klare Regelung bzgl. Internet. Jeder Mitarbeiter hat seinen Zugang und sein eigenes Kennwort dazu bekommen und unterschreibt dass die private Nutzung NUR NACH BEENDIGUNG DER ARBEITSZEIT erfolgt. Für mich ist das so ok. Wir hatten schon Kolleginnen die während der Arbeit das Internet privat nutzten, die eigentliche Arbeit nach Dienstschluss machten und das auch noch als Überstunden deklarierten. Wenn ich während der Arbeitszeit ins Internet muss so kann ich das auch bei Prüfungen belegen da ich mir kurz notiere wann und für welchen Zweck ich rein muss.
Ansonsten muss ich sagen habe ich persönlich keine Zeit habe während der Arbeit privat ins Internet zu gehen. Derzeit bin ich noch krankgeschrieben nach einer Hüftoperation und kann das alles sehr schön von zu Hause nutzen.
Albion

Albion
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kuekenKatrin

Mitglied seit
08.03.2005
Beiträge: 140
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Auch bitte unter http://www.datenschutzzentrum.de schauen

2) 11.4
... IT-Labor 11.1 BackUP-Magazin hilft Sicherheitslücken schließen Leider wird oft zu wenig darüber nachgedacht, welche Funktionen Mitarbeiter an ihrem [Arbeitsplatz]-PC tatsächlich benötigen und welche überflüssig sind. Eine zu große Funktionenvielfalt hat zur Folge, dass Computersysteme leichter angegriffen...
http://www.datenschutzzentrum.de/material/tb/tb24/kap11.htm

3) AN.ON - ein neues Projekt unterstützt das Recht auf Anonymität
... hat Konjunktur (5. April 2000) * Wie sicher ist Homebanking? (18. März 2000) * Neues Faltblatt aus der Reihe "Safer [surfen]!": "Ich bin drin! ... und meine Daten?" (8. März 2000) * "Big Brother" ist Verhöhnung des Persönlichkeitsrechts (3. ...
http://www.datenschutzzentrum.de/ldsh/pmarchiv.htm

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Zicke

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11.08.2002
Beiträge: 1132
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Surfen am Arbeitsplatz
 
Totalüberwachung ist nicht zulässig

Arbeitgeber dürfen das Surfverhalten ihrer Mitarbeiter nur stichprobenhaft oder bei konkretem Missbrauchsverdacht überwachen, erklärte der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar. Wenn privates Surfen erlaubt sei, gelte in jedem Fall das Fernmeldegeheimnis.

DDP
Faszination Surfen: Arbeitgeber müssen Privatsphäre achten
Das Internet ist für manchen Chef ein echtes Ärgernis. Ob seine Untergebenen gerade Däumchen drehen oder hart an der Präsentation arbeiten, wie aufgetragen, ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Mitunter verbieten Firmen ihren Mitarbeitern das private Surfen gleich ganz - oder sperren, wie im Fall einer Bank in Berlin, allen Kollegen den Zugriff auf die Seiten des Auktionshauses eBay, weil das Kaufen und Verkaufen während der Arbeitszeit überhand genommen hatte.

Manche Firma überwacht das Surfverhalten ihrer Mitarbeiter auch mit spezieller Software. Dabei könne sie jedoch durchaus gegen geltendes Recht verstoßen, wie der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar gestern in Bonn sagte.

"Auch wenn der Beschäftigte dem Direktionsrecht seines Arbeitgebers untersteht, kann er sich doch auf seine Grundrechtsposition berufen", heißt es im neuen Faltblatt "Surfen am Arbeitsplatz - Datenschutz-Wegweiser", das anlässlich der morgen beginnenden Computer-Messe Cebit vorgestellt wurde.

Datenschützer Schaar: "Vollkontrolle ist schwerwiegender Eingriff"
Eine Totalüberwachung der Beschäftigten sei deshalb "unverhältnismäßig und unzulässig", sagte Schaar. Der Arbeitgeber dürfe jedoch das Surfverhalten stichprobenhaft und zeitnah kontrollieren, wobei das Verfahren möglichst transparent gestaltet werden solle.

Sofern der Arbeitgeber privates Surfen erlaubt habe, müsse er das Fernmeldegeheimnis der Beschäftigten beachten. Nutzungsdaten dürften dann nur verarbeitet und ausgewertet werden, sofern diese für die Erbringung des Internetdienstes und dessen Abrechnung erforderlich seien.

Auch falls die Internetnutzung nur für dienstliche Zwecke erlaubt sei, müsse eine automatisierte Vollkontrolle als "schwerwiegender Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der Beschäftigten" unterbleiben, heiß es in dem Flyer. "Kontrollen sind nur stichprobenweise und bei konkretem Missbrauchsverdacht zulässig." Schaar empfiehlt den Abschluss einer Betriebsvereinbarung, in der die technischen und organisatorischen Fragen der Protokollierung und Auswertung eindeutig geregelt sind.

aus dem Spiegel.
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Es gruesst
Z i c k e
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Sport ist dazu da, dass man gesünder stirbt, und nicht dazu, dass man länger lebt.
(Ludwig Prokop)

Gruss aus London
Zicke

~ Change is the spice of life ~

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