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Stellt Ihr Bewerber im kfm. Bereich auf die

Pommerle

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18.05.2005
Beiträge: 355
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Probe? Also zusätzlich zum normalen Vorstellunsgespräch? Also eine Art Arbeitsprobe einer Sekretärin. Chef will das machen und ich soll mir was ausdenken. Letztlich sieht man aber doch erst im Alltag wie gut jmd arbeitet. Was meint ihr?

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Teti

Mitglied seit
27.01.2003
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Ich habe in meiner Bewerbungszeit zweimal Arbeitsproben vor Ort geben müssen.
Dazu gehörte: ein Diktat schreiben (man wollte u.a. wissen, ob ich mit Dokumenten im Word arbeiten kann, natürlich die Schnelligkeit und Genauigkeit prüfen), eine Excel-Tabelle anlegen und das ganze in einem Diagramm möglichst ansprechend präsentieren, eine kurze PP-Präsentation erstellen und die obligatorischen "Was-wäre-wenn"-Konstrukte, die ich zu beantworten hatte.

Ich denke mal, daß das eine Arbeitsprobe durchaus von Vorteil sein kann, denn ich habe selber mal unter einer neuen Kollegin gelitten, die im Einstellungsgespräch gnadenlos gelogen hat (sie hatte nämlich in Wahrheit noch nie an einem PC gearbeitet sondern bis dahin lediglich Lieferscheine an der Schreibmaschine ausgefüllt)

Letztendlich weiß man zwar erst nach einer längeren Zeit, ob der neue Mitarbeiter wirklich was taugt, aber eine Arbeitsprobe hilft vorab die Schönredner von den Könnern zu unterscheiden

LG aus Berlin

Teti [img:2dcb6edb59]http://i7.photobucket.com/albums/y275/campanula/peacecat.gif[/img:2dcb6edb59]

[size=9:2dcb6edb59][color=blue:2dcb6edb59]Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen.
(japanisches Sprichwort)[/color:2dcb6edb59][/size:2dcb6edb59]

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San

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05.05.2003
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Also als Sekretärin halte ich das für nicht angebracht, es sei denn es geht um Diktate, auf die der Chef großen Wert legt.
Da könnte man z. B. ein Stenogramm üben oder das schnelle Tastschreiben.

die San

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miss84

Mitglied seit
27.02.2006
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Aus unserem Unternehmen ist mir so eine Vorgehensweise nicht bekannt. Finde diese aus folgenden Gründen auch nicht wirklich gut:

1) Vertrauliche Infos, mit denen die Bewerberin sicher zwangsläufig zu tun haben wird, können leicht nach außen geraten und wenn ihr mehrere Leute auf Probe arbeiten lasst, wisst ihr im Endeffekt nicht wer "gequatscht" hat

2) Wie soll sie ihr Können so ganz ohne Einarbeitung unter Beweis stellen? Schwierige Aufgaben, die von unseren lieben Cheffes ja sehr gerne verteilt werden, kann sie doch ohne den richtigen Einblick gar nicht bewältigen. Sie könnte letztendlich doch nur "Hilfsarbeiten" ausführen und von denen eine Beurteilung herzuleiten dürfte recht schwierig werden.

Lasse mich aber auch gerne mit Gegenargumenten vom Gegenteil überzeugen

[size=9:de4ae00fcc][color=darkred:de4ae00fcc][i:de4ae00fcc][b:de4ae00fcc]Der Glatzkopf, der die Glatze föhnt, hat mit dem Schicksal sich versöhnt. [/b:de4ae00fcc][/i:de4ae00fcc][/color:de4ae00fcc][/size:de4ae00fcc]

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Wolle

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24.06.2002
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Aus meiner Bewerbezeit weiß ich, daß es solche Tests gibt: Word, Excel, Powerpoint und Englisch. Die Englischtests liefen oft wie eine Art Interview ab, erfolgten aber auch schriftlich.

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DorisD

Mitglied seit
10.09.2002
Beiträge: 166
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ich wurde beim meinen jetzigen Job vorab getestet:

Englisch:
1 Seite fachspezifischen englischen Text laut vorlesen und grob ins Deutsche übersetzen.

Excel:
Beträge eintippen, Währung formatieren, Mehrwertsteuer ausrechnen, Summen bilden, Zellen formatieren mit Farben, Rahmen, Kopf/Fußzeilen erstellen

Word:
1 Seite aus einer Zeitschrift abtippen und laut Vorlage formatieren: Absätze/Texte formatieren, Tabelle erstellen + formatieren, mehrzeiligen Text schreiben, Graphik einfügen.

Ich fands gut. Laut Firma fallen mindestens die Hälfte aller Bewerber (kaufmännischer Bürobereich) beim EDV-Test schon durch.

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Chrisline

Mitglied seit
27.06.2003
Beiträge: 2103
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Verkäufer haben bei uns eine 2-3-tägige Testphase.
-Wie sie sich beim Kunden geben
-ob sie argumentieren können
-Auftreten
-ob sie überhaupt arbeiten wollen

LG
Chrisline

LG
Chrisline

Es gibt keinen Weg zum Glücklichsein, glücklich sein ist der Weg.

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