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Spitzensteuersatz?

La-Luna

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07.06.2002
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@ Dennis

...und dann ganz deprimiert feststellt, dass sich der ganze Aufwand gar nicht lohnt ;-(

Danke für deine Info, klar, hätte ich auch selbst drauf kommen können

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Dennis

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26.06.2003
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So ist das leider.
Andererseits bekommt sie über den Lohnsteuerjahresausgleich wieder einen Teil der Steuer auf die Prämie zurück. Da ist es dann nur leider in der gesamten Rückzahlung versteckt, so daß man nicht zurückrechnen kann, wieviel von der Prämie wirklich übrig geblieben ist.

LG Thomy....hier kommt der Genuß

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Dennis

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26.06.2003
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Fossil, solche Zahlen kann man auf keinen Fall für einzelne Posten anbringen.
Wenn überhaupt kann man mit einen allgemeinen Prozentsatz rechnen, wenn ungefähr abschätzbar ist, wieviel man insgesamt zurückbekommt.
Aber auch das ist äußerst fragwürdig, weil für die Steuerrückzahlung alle möglichen Elemente eingerechnet werden. Nimmt man nun den Betrag und verteilt diesen auf die abgesetzen Beträge, ist das sachlich eingentlich total falsch.

LG Thomy....hier kommt der Genuß

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Fossil

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31.07.2005
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@ Dennis
Dein "leider" ist hier mehr als angebracht.

Warum muss das so kompliziert sein? Ich hielt mich schon die ganze Zeit für extrem unterbelichtet, weil ich die Steuerrückerstattung weder bestimmten Sparten zurechnen noch mir ausrechnen kann. Ich möchte denjenigen sehen, der kein(e) Steuerfachmann/frau ist und da durchsteigt!!!

Gruß
Fossil

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Fossil

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31.07.2005
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Ja Dennis, ich werde es mir merken - es ist höchst interessant, aber auch verwirrend. Vermutlich ist das vom Gesetzgeber so gewollt.

Also von der Steuererklärung auf einem Bierdeckel sind wir wohl noch meilenweit entfernt.

Mich würde ja mal interessieren, ob es überhaupt ein Land gibt, wo man die gesamten Steuerabgaben besser versteht als bei uns. Also ganz simpel: Hier Verdienst - X % für den Staat und Ende. Bei uns leben ja anscheinend ganze Branchen von der Undurchsichtigkeit dieses Paragraphendschungels. Und das Schlimme ist meines Erachtens, dass es sooo viel Uninformierte gibt, die allein aus Unwissenheit nicht alle legalen Möglichkeiten ausschöpfen, zu viel Gezahltes zurück zu verlangen.

La-Luna, Du merkst ja, dass es nicht so einfach ist, wie man sich das vorstellt.

Gruß
Fossil

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g_heinz

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hätte sie weniger auf dem Konto. Was bisher auch nicht berücksichtigt wurde - welche Steuerklasse hat sie? Bei V hat sie zwar sehr viel Abzüge, dafür ihr Mann entsprechend weniger. Somit ist der Ausgleich auch wieder da.

Vereinfacht ausgedrückt wird sich der persönliche Steuersatz im ganzen Jahr durch die Prämie nur gering erhöhen. Im Monat der Zahlung sieht es ganz anders aus ...

VG G.Heinz

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Dennis

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26.06.2003
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Es ist mathematisch überhaupt nicht möglich, die Rückerstattung irgendwie aufzuteilen, das kann auch kein Experte.
Für den Lohnsteuerjahresausgleich wird das gesamte zu versteuernde Einkommen berechnet und nur diese eine Zahl bildet die Grundlage für den Steuersatz.
Du bist also nicht untebelichtet, sondern hast nur versucht, ein Problem zu lösen, für das es keine Lösung gibt.

LG Thomy....hier kommt der Genuß

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La-Luna

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Hallo zusammen,

eine Kollegin hat eine Prämie erhalten - brutto 2550,-. Netto hat sie jetzt gerade mal 1.050,- erhalten, das sind ja fast 60% Abzüge. Ich dachte, der Spitzensteuersatz liegt bei 42%???

Oder bedeutet das, dass man 42% behalten darf und 58% abgezogen werden )))))

THX to all

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Dennis

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26.06.2003
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Ihr wurden ja nicht nur Steuern abgezogen, sondern auch Sozialabgaben.
Der Spitzensteuersatz bezieht sich nur auf die reine Steuerlast und nicht auf die gesamten Abzüge.

LG Thomy....hier kommt der Genuß

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g_heinz

Mitglied seit
15.11.2004
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Wie Dennis bereits oben aufgeführt hat, ist keine Aufteilung möglich. Es kann nur von einem Status Quo ausgegangen werden und davon ziehe ich etwas ab - dies ist dann die Ersparnis für diesen Aufwand oder wenn es dazu kommt - der entsprechende STeuerbetrag.

Nur ein Beispiel: Steuer bei zu versteuerndem Einkommen 50 TEUR für Verheiratete = 8.728 EUR, bei 49,5 TEUR = 8.584. Somit bringen diese 500 EUR 28,8 % Ersparnis. Der Durchschnittsteuesatz ist 17,3 % bzw. 17,5 % (ohne Solidaritätszuschlag und ohne Kirchensteuer!).

Auch dies kann noch etwas komplizierter gestaltet werden: Wenn ich berufliche Aufwendungen von jährlich z.B. 200 EUR habe und gebe dann die 500 EUR für berufliche Zwecke aus (anerkannte Werbungskosten) dann bringen mir diese 500 EUR steuerlich nichts. Ich überschreite den vom Finanzamt bereits gewährten Freibetrag nicht. Also Vorsicht bei Versprechungen von Anbietern ...

Um beim o.a. Beispiel die 2,5 TEUR zu erhöhen, ergibt sich bei zu verst. Einkommen 52,5 TEUR eine Steuer von 778 EUR = 31,1 %.

VG G.Heinz

P.S.: Es sind Beispielswerte - keine korrekten Beträge!

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