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Schwanger - Mutterschutz

Dodovita

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20.01.2004
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Die niedergelassenen Ärzte kämpfen zum Teil ums wirtschaftliche Überleben. Einzelniederlassungen werden zur Seltenheit, die meisten Ärzte sind ja schon in Praxisgemeinschaften.
Sie soll es nicht persönlich nehmen. Ist halt manchmal nicht so einfach, sich auf eine neue Situation einzustellen.

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Walpurga

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12.02.2002
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[quote:10eb972cc3="SusanneD"]
400-EUR-Jobber werden ja fälschlicherweise auch oft als Aushilfe bezeichnet, haben aber genauso Anspruch wie jeder andere Arbeitnehmer auch auf [b]Kündigungsschutz, Urlaub, Lohnfortzahlung im Urlaub und Krankheitsfall [/b:10eb972cc3]etc...
[/quote:10eb972cc3]

Das ist mir neu. Eine Aushilfskraft wird zwar mittlerweile versozialverabgabt, aber sie hat ansonsten keine Ansprüche.
Eine Vertretung mit rechtsgültigem Arbeitsvertrag, der zeitlich befristet ist, hier eben auf Grund des Mutterschutzes/der Erziehungszeit der eigentlichen Stelleninhaberin, hat natürlich die von dir genannten Ansprüche.

Viele Grüße
Walpurga

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Sumsel

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02.08.2006
Beiträge: 253
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Doch Walpurga, die 400-EUR-Jobber haben die gleichen Rechte und Pflichten, wie sv-pflichtig Beschäftigte. SusanneD hat da vollkommen Recht.

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Walpurga

Mitglied seit
12.02.2002
Beiträge: 893
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Das verstehe ich nicht. Meine Mutter z. B. arbeitet als Aushilfe seit ihrer Berentung. Sie arbeitet 1 festen Tag die Woche, manchmal auch mehr, niemals aber mehr als sie verdienen darf (da gibt es Grenzen bei Rentnern). Wenn sie im Sommer drei Monate weg ist, verdient sie logischerweise auch kein Geld. Wenn sie krank ist, muss Vertretung gesucht werden. Kohle gibt es da auch nicht.

So kenne ich das allerdings auch. Das ist der Sinn von Aushilfen: dass sie unverbindliche Arbeitskräfte sind. Wofür soll ich eine Aushilfe einstellen, wenn ich als Arbeitgeber dieselben Pflichten habe wie für reguläre Arbeitnehmer?! Wenn ich sie brauche, rufe ich an. Wenn ich sie nicht brauche, schicke ich sie heim. Verdient wird nur, was gearbeitet wird. Sind sie krank, bleiben sie zu Hause. Haben sie keine Lust, müssen sie das gut verkaufen können. Sind sie fleißig, hole ich sie öfter und erhöhe den Stundenlohn. Das ist der Sinn von Aushilfen.

Viele Grüße
Walpurga

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amiwe

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29.01.2004
Beiträge: 138
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walpurga, wieviel verdient deine mutsch denn?

ich kenns auch mit 400 eur - gleiche rechte und pflichten wie normaler AN. hab selber ne zeit so gearbeitet und u. a. urlaubsanspruch gehabt, anders siehts wohl bei 165 eur basis aus.
(hab mal gegoogelt: [url]http://www.400-euro.de/400/arbeitsrecht.html#Urlaubsanspruch[/url] vielleicht ganz interessant für deine mutsch )
wenn deine mutter z.b. im sommer 3 monate nicht arbeitet und kein gehalt bekommt, muss der AG sie ja auch jedesmal wieder bei der sozialversicherung an- bzw. abmelden, was immer mit kosten für ihn verbunden ist :? da ist es aus AG-sicht oft sinnvoller, durchzubeschäftigen

sry, back to topic

susanneD
zum erziehungsurlaub: der kann nicht einfach nach lust und laune genommen und verlängert oder verkürzt werden. die freundin sollte vor ende der schwangerschaft mitteilen, wie lange sie im EU bleiben will. ob dieser zeitrahmen evt. nachträglich geändert wird, liegt lediglich im goodwill des AG. normalerweise heißt dass, wenn die vertretung anfängt (mit beginn mutterschutz) steht dauer des erziehungsurlaubs fest. verkürzung hab ich noch nie erlebt, weiß daher nicht, ob überhaupt dann die vertretung deshalb früher gekündigt werden darf. von der logik her wohl nicht, sie haben ja einen eigentständigen AV, und ne befristung - bis mitarbeiter C wiederkommt - hab ich noch nicht gesehn.

ladyrain
deine freundin kann, wie schon gesagt, nicht mehr gekündigt werden. besten strategie, soweit ihre schwangerschaft das erlaubt, wäre wohl, so normal und gut wie möglich weiter zu arbeiten um sich "unersetzlich" zu machen. soweit ich das rausgelesen hab, will sie aber danach nur noch teilzeit arbeiten. das wäre für den AG schon ne umstellung, da sie dann 2 teilzeitkräfte bräuchte, um die momentan eine stelle zu decken. finanziell negativ und wie schon erwähnt in der heutigen praxislandschaft schwer tragbar

ach ja, glückwunsch nochmal

Wenn Frauen wüssten, was Sekretärinnen von ihren Chefs denken, hätten sie eine Sorge weniger.

Danny Kaye - US-Schauspieler und Oscarpreisträger

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LadyRain

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16.07.2003
Beiträge: 152
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Hallo!
Habe mal ne Frage zu Schwangerschaft + Mutterschutz.

Eine Freundin von mir ist Arzthelferin und in der 7. Woche schwanger. Jetzt hat sie das ihrer Chefin gesagt und die hat ziemlich blöde reagiert.
Hat ihr auch gleich gesagt, dass sie in dieser Praxis nach der Schwangerschaft keine Zukunft haben wird :shock:

Meine Frage wäre nun: Ab wann ist man im Mutterschutz bzw. kann nicht mehr gekündigt werden? Kann sie jetzt noch die Kündigung bekommen oder ist das gegen das Gesetz?

Danke für Eure Hilfe.

Wünsche allen Narren eine schöne Fasnet

~:. LadyRain .:~

[size=8:21e9bb369a]Glaube an Liebe, Wunder und Glück.
Schaue nach vorn und niemals zurück.
Tu was du willst und stehe dazu,
denn dieses Leben das lebst nur DU.[/size:21e9bb369a]

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LadyRain

Mitglied seit
16.07.2003
Beiträge: 152
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Hi @all!

Nachdem ich jetzt aus meinem Fasnetsurlaub wieder zurück bin und endlich mal wieder ins Forum schauen kann nochmal ein DANKE an alle, die was geschrieben haben

~:. LadyRain .:~

[size=8:21e9bb369a]Glaube an Liebe, Wunder und Glück.
Schaue nach vorn und niemals zurück.
Tu was du willst und stehe dazu,
denn dieses Leben das lebst nur DU.[/size:21e9bb369a]

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Stella

Mitglied seit
12.07.2001
Beiträge: 1056
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Hallo,

sie ist ab sofort unkündbar bis nach dem Mutterschutz, meine ich, und der endet acht Wochen nach der Geburt. Aber während der SS ist sie besonders geschützt und darf nicht gekündigt werden.

Im Mutterschutz selbst ist sie sechs Wochen vor der Geburt bis acht Wochen nach der Geburt.

Grüßle
Stella

<--- * (vorübergehend umgezogen)

"Remember, Ginger Rogers did everything Fred Astaire did. But she did it backwards and in high heels." (Faith Whittlesey)

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Sumsel

Mitglied seit
02.08.2006
Beiträge: 253
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Guckst Du hier:

http://bundesrecht.juris.de/muschg/__9.html

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Lea302

Mitglied seit
21.06.2017
Beiträge: 550
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Das ist ja echt der Hammer - und diese Reaktion von einer Chefin.

Mein Chef war damals auch nicht begeistert als er von meiner Schwangerschaft erfuhr, vor allem, da ich erst 2 Wochen im Unternehmen gearbeitet hatte, als ich von meiner Schwangerschaft erfuhr (es hieß ich könne keine Kinder bekommen). Der Schutz beginnt sofort. D. h. sie ist erst mal bis Ende des Mutterschutz 8 Wochen nach der Entbindung (kommt das Kind früher, wird die Zeit hinten dran gehangen) nicht kündbar. Nimmt sie anschließend noch Elternzeit ...

Ich denke, die Chefin hat lediglich überreagiert und hat vielleicht persönliche Dinge mit hereingebracht (Vielleicht hätte sie selbst immer gerne Kinder gehabt, den Wunsch jedoch für die Karriere unterdrückt). Deine Freundin soll sich diese Äußerung nicht nahe gehen lassen, was in der Situation sicherlich besonders schwer fällt.

Deiner Freundin einen herzlichen Glückwunsch und gute Schwangerschaft.

Gruß,
Lea

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